
Chemiewerkstoff trotzt Extrembedingungen
Am 16. November 2022 startete die Raumkapsel Orion mit dem Artemis 1 Space Launch System (SLS) vom Kennedy Space Center in Florida aus ins All.

Am 16. November 2022 startete die Raumkapsel Orion mit dem Artemis 1 Space Launch System (SLS) vom Kennedy Space Center in Florida aus ins All.

Ein Forschungsteam der Universität Jena verkapselt Duftstoffe mit Polymeren und macht diese dadurch weniger belastend für die Umwelt.

Treibhausgasemissionen, Umwelt- und Meeresverschmutzung: Konventionell aus fossilen Rohstoffen hergestellte Kunststoffe, vor allem Plastikverpackungen, haben ein schlechtes Image, trotz aller unübertroffenen Vorteile.

Plastik ist überall: Forscher haben es sowohl auf dem Mount Everest als auch im Marianengraben nachgewiesen. Besonders alarmierend war die kürzlich veröffentlichte Studie, die Mikroplastik sogar im menschlichen Blut fand.

Polytives entwickelt und produziert polymere Additive für thermoplastische Kunststoffe. Das Start-up aus Jena wurde im März 2020 von Oliver Eckardt und Viktoria Rothleitner sowie Prof. Felix H. Schacher gegründet.

Da die Automobilindustrie auf eine kreislauforientierte und klimaneutrale Zukunft hinarbeitet, wird die Verwendung alternativer Werkstoffe, einschließlich solcher mit recyceltem Inhalt, als Ersatz für fossile Ressourcen immer alltäglicher. Die Qualität und Rückverfolgbarkeit solcher recycelter Materialien ist jedoch nach wie vor eine große Herausforderung.

Einen weiteren Schritt hin zu einer nachhaltigeren Polymerproduktion hat ein Forschungsprojekt der TH Köln gemacht. Dem Team der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften gelang es, Vorprodukte für die Herstellung von Kunststofffasern wie Polyamid und Polyester auf Basis von Distelöl herzustellen.

Schon bei der K2019 war Nachhaltigkeit die Headline bei den meisten Ständen. Also sollte man davon ausgehen, dass nachhaltige Produkte und Lösungen heute schon ein fester Bestandteil im Angebot der Unternehmen sind.

Die europäische Kunststoffindustrie kommt bei den Themen Kreislaufwirtschaft und Treibhausgasneutralität voran. Der neue Report „Plastics – The Facts 2022“, den der Kunststofferzeugerverband Plastics Europe veröffentlicht hat, informiert über positive Entwicklungen.

Die deutschen Kunststofferzeuger sind fest entschlossen, die Transformation zur Kreislaufwirtschaft trotz aktueller Herausforderungen voranzutreiben. Der Kunststofferzeugerverband Plastics Europe Deutschland hat nun die von einem Expertenkreis erarbeiteten Handlungsempfehlungen zum Konzept einer KreislaufwirtschaftPLUS vorgelegt.

Johanna Baare und Anne Lamp haben mit ihrem Unternehmen Traceless den renommierten Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „StartUp 2022“ gewonnen.

Mit dem Green Deal für Europa entwickelt sich ein Geschwindigkeitswettbewerb in der Kunststoffindustrie in allen Wertschöpfungsstufen und Anwendungsbranchen rund um die Kreislaufwirtschaft.

PET-Flaschen sind leicht, unzerbrechlich und vielseitig verwendbar.

Nachhaltigkeit hat höchste Priorität bei vielen Unternehmen.

Wenn im Oktober die Kunststoffindustrie zu ihrer Weltleitmessse in Düsseldorf kommt, wird die Welt eine andere sein.

Für Getränkebehälter lässt sich der Kunststoff PET sehr gut durch Polyethylenfuranoat (PEF) aus regenerativen Quellen ersetzen. Die Herstellung des Rohstoffs für PEF aus Biomasse ist jedoch bislang wenig effizient.

Covestro wird ab sofort mit den beiden massenbilanzierten Rohstoffen Phenol und Aceton aus dem Sortiment Invirdis von Ineos beliefert.

Das Recycling von Kunststoffabfällen durch mechanische Verfahren wie Sortieren, Mahlen, Regranulieren und Compoundieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft.

Die Übernahme von Auserpolimeri, einem führenden Entwickler und Hersteller von funktionalisierten Polymeren, ermöglicht Brüggemann eine signifikante Erweiterung der Marktpräsenz im Bereich hochwertiger Kunststoffadditive.

Die kunststofferzeugende Industrie muss in einer zunehmend von Protektionismus und Abschottungstendenzen beeinflussten Welt wettbewerbsfähig bleiben und dies mit Spitzeninnovationen sichern. Zugleich muss sie die grüne Transformation entschieden vorantreiben.

Covestro hat den Grundstein für zwei neue Anlagen in Shanghai gelegt, um die steigende Nachfrage nach Polyurethan-Dispersionen (PUDs) und Elastomeren zu decken.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat als Reaktion auf die reduzierten Gaslieferungen aus Russland und die anhaltend hohen Preise heute die zweite Stufe des nationalen Notfallplans Gas ausgerufen. „Gas ist von nun an ein knappes Gut“, erklärte Wirtschaftsminister Robert Habeck gleich zu Beginn einer Pressekonferenz. Aktuell sei die Versorgungslage zwar gewährleistet, so Habeck, allerdings gelte es nun, die Versorgungssicherheit auch im Winter sicherzustellen und beispielsweise das Füllen der Gasspeicher weiter voranzutreiben.

Vom kostengünstigen Massenprodukt bis zum maßgeschneiderten Hightech-Material: Kunststoffe sind aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Kehrseite der Medaille sind vor allem der Verbrauch fossiler Ressourcen und die wachsenden Abfallmengen.

Eine wiedererstarkte Nachfrage im In- und Ausland sorgte bei den Kunststofferzeugern in Deutschland für ein Plus bei Beschäftigung, Produktion und Umsatz im Jahr 2021. Die Unternehmen trotzten der volatilen Lage und profitierten dabei vom leichten Wiederanziehen der Konjunktur nach dem Corona-Einbruch.

Lean Plastics Technologies (LPT) wurde 2018 von Martin Langlotz und Matthias Düngen gegründet. Die Gründer arbeiteten zuvor gemeinsam als Wissenschaftler am Fachgebiet Kunststofftechnik der Technischen Universität Ilmenau an der Entwicklung von Verfahren zur Pulverisierung von thermoplastischen Kunststoffen. Aufbauend auf diesen Projekten hat das Start-up eine einzigartige Verfahrenstechnik entwickelt,

Die Entwicklung sicherer, aber kostengünstiger Verschlüsselungstechnologien zur Verhinderung von Datenlecks und Fälschungen ist herausfordernd.

Neuartiges, kabelloses Soundsystem für Motorradhelme von Headwave.

Beim Fachpressetag von Plastics Europe Deutschland, dem Verband der Kunststofferzeuger, drehte sich (fast) alles um die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft.

BASF wird die Produktionskapazitäten für sterisch gehinderte Amine Lichtschutzmittel (HALS) an den Standorten Pontecchio Marconi, Italien, und Lampertheim, Deutschland, erweitern. Im Rahmen eines mehrstufigen Investitionsplans plant BASF, die wachsende Nachfrage nach Lichtschutzmitteln für langlebige Kunststoffanwendungen zu bedienen und die Versorgungssicherheit für Kunden weltweit zu erhöhen.

Borouge hat die erfolgreiche Inbetriebnahme der fünften Polypropylenanlage (PP5) am Standort Ruwais bekannt gegeben. Die neue Anlage wird dazu beitragen, die Produktion von Polypropylen in den Vereinigten Arabischen Emiraten zu steigern, um die wachsende globale Nachfrage nach Produkten für den Bereich wiederverwertbarer Haushaltsverpackungen, den Infrastruktursektor sowie andere Industriezweige zu decken.

Die Celanese Corporation hat mit DuPont die Übernahme des Großteils dessen Geschäftsbereichs Mobility & Materials für einen Kaufpreis von 11 Mrd. USD vereinbart. Die Transaktion umfasst auch die letzten verbliebenen Nylon-Aktivitäten von DuPont, dem Erfinder des weltbekannten Polyamidmaterials. DuPont hatte im November letzten Jahres angekündigt, endgültig aus dem PA-Geschäft aussteigen und sein PA 6.6-Portfolio zusammen mit anderen Kunststoffaktivitäten veräußern zu wollen.

BASF erweitert das Portfolio für Methylendiphenyldiisocyanate (MDI) und führt mit Lupranat ZERO (Zero Emission, Renewable Origin) das erste treibhausgasneutrale Isocyanat ein.

Zweckpessimismus auf breiter Front: Das zweite Jahr der Coronapandemie hat die Kunststoffbranche Zurückhaltung gelehrt. Durch die Bank blicken die Unternehmen mit gemischten Gefühlen zurück – und auch in die Zukunft. Von Aufbruchstimmung ist in dem Wirtschaftssegment wenig zu spüren. Einzige Ausnahme: Bei den Unternehmen, die sich mit Kunststoffrecycling beschäftigen, boomt es.

Die Konsolidierung im Markt für Hochleistungskunststoffe nimmt Fahrt auf.

2022 wird zu einem außerordentlich wichtigen Jahr für die Kunststoffindustrie, denn schon jetzt ist klar: Die Transformation zur klimaneutralen Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zum Business Case und die Freude am Fortschritt bewegt eine ganze Branche.

















