
Recyclingprozesse zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen
Was hat Mode mit der Prozessindustrie zu tun?

Was hat Mode mit der Prozessindustrie zu tun?

Mit drei innovativen Projekten, die durch das Programm der Europäischen Kommission für Batterien der neuen Generation zugelassen und teilweise finanziert wurden, positioniert sich Italmatch sowohl im Bereich der hochwertigen Rohstoffe als auch bei Recyclingprojekten. Damit bekräftigt das Unternehmen seinen Fokus auf Innovation sowie das Engagement für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, ganz im Sinne der ESG-Strategie der Gruppe.

Die CO₂-Technologie von Covestro schreibt weiter Erfolgsgeschichte. Das Europäische Patentamt (EPA) hat die Nominierung der beiden deutschen Chemiker Christoph Gürtler (Covestro) und Walter Leitner (Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und RWTH Aachen) als Finalisten in der Kategorie „Industrie" des Europäischen Erfinderpreises 2021 für ihre Rolle bei der Entwicklung einer neuen Technik zur Verwendung von Kohlendioxid (CO₂) bekanntgegeben.

Der Verband der Kunststofferzeuger PlasticsEurope Deutschland hat bei seinem jährlichen Wirtschaftspressegespräch die jüngsten Erwartungen der Branche bestätigt: Die Kunststoffproduktion in Deutschland ging im Jahr 2020 – in Anbetracht der Pandemie – um 1,6% zurück.

Europa will bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden und sein Wirtschaftswachstum vom Verbrauch natürlicher Ressourcen entkoppeln - dazu haben sich die Mitglieder der Europäischen Union im sogenannten Green Deal im Dezember 2019 verpflichtet.

Die Kunststoffindustrie steht am Anfang eines Paradigmenwechsels. In diesem Wandel bekennt sie sich nicht nur zu Nachhaltigkeitszielen, sondern versteht sich darüber hinaus als Treiber des Systemwandels hin zu einer nachhaltigen ...

BASF hat sich der Initiative „HolyGrail 2.0 – Digitale Wasserzeichen für genaue Sortierung und hochwertiges Recycling“ als Mitglied angeschlossen. Ziel der Initiative ist es, die Recyclingrate von Kunststoffen durch das Anbringen von nicht wahrnehmbaren digitalen Wasserzeichen auf Produktverpackungen zu erhöhen.

Die in ihrer Form einzigartige Initiative Chemistry4Climate ist mit ihrer Arbeit gestartet. Das Projekt, in dem sich insgesamt 70 Partner aus der Industrie, Nicht-Regierungsorganisationen und der Politik engagieren, hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Handlungsempfehlungen zum Klimaschutz für die Bundesregierung entwickelt werden.

Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft beobachten schon länger kritisch den Trend zur Substitution von reinen Kunststoffverpackungen durch Papier-Verbunde – also Verpackungen aus einem Materialmix aus Papier und Kunststoff.

Covestro befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Auch im ersten Quartal 2021 setzte sich die Erholung der Nachfrage fort und führte zu einer deutlichen Belebung des Geschäftsverlaufs. Das Mengenwachstum im Kerngeschäft stieg infolgedessen um 5,3% im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Dow und Mura Technology engagieren sich in einer Partnerschaft dafür, dass Plastikmüll nicht in die Umwelt gelangt.

„Wir haben im vergangenen Jahr gezeigt: Covestro kann Krisenmanagement. Doch darauf ruhen wir uns nicht aus. Im Gegenteil: Wir stellen aktiv die richtigen Weichen für die Zukunft", sagte der Vorstandsvorsitzende Markus Steilemann auf der diesjährigen Hauptversammlung des Konzerns.

Borealis präsentiert ein neues Projekt, das die bestehende Versorgung des Standorts Stenungsund mit chemisch recycelten Rohstoffen ausbauen wird.

Die TU Darmstadt und das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck führen ihre langjährige Zusammenarbeit fort und bauen eine gemeinsame Forschungsplattform, ein „Sustainability Hub“, auf.

Deutsche Chemiemanager sehen im Green Deal eine große Herausforderung für die deutsche Chemieindustrie, aber eine noch größere Chance für die Zukunft.

Clariant ist offiziell der Circular Plastics Alliance der EU beigetreten. Das Bündnis verfolgt das Ziel, das Recycling von Kunststoffen im Einklang mit den Zielsetzungen des Aktionsplans Kreislaufwirtschaft (Circular Economy Action Plan) der EU und mit dem Europäischen Grünen Deal (Green Deal) zu verbessern.

Der US-Parfum- und Kosmetikkonzern Coty will bis 2023 einen Großteil des Parfümportfolios mit Ethanol herstellen, das mit Hilfe der Kohlenstoffabscheidungstechnologie gewonnen wird.

Der Ende 2020 gegründete Circular Economy Accelerator im Circular Valley sucht seine erste Kohorte von 15 Start-ups. Diese sollen sich insbesondere mit Fragestellungen zur Schließung von Stoffkreisläufen im Sinne des European Green Deals beschäftigen und einen Beitrag zu Geschäftsmodellen für die Kreislaufwirtschaft leisten.

Morgen stimmt das Europäische Parlament über eine Stellungnahme zum „Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft“ der Kommission ab. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Verband der Kunststofferzeuger, PlasticsEurope Deutschland (PED), begrüßen, dass die Vorlage zur Stellungnahme wichtige Akzente setzt, sehen aber auch noch Handlungsbedarf.

Der Markt für recycelten Kunststoff ist kaputt – so fasst der Report des Aktionsprogramms „Polyproblem“ die Lage beim Thema Plastik-Wiederverwertung zusammen.

Die Bundesregierung plant, am 20. Januar einen Entwurf zur Änderung des Verpackungsgesetzes vorzulegen. Damit setzt sie die Einwegkunststoff- und die Abfallrahmenrichtlinie der EU in nationales Recht um und entwickelt so das Verpackungsgesetz hinsichtlich ökologischer Anforderungen weiter.

Neste hat in diesem Herbst in seiner Raffinerie in Finnland erfolgreich 400 t von verflüssigten Kunststoffabfällen aus dem chemischen Recycling verarbeitet. Ein Betrag, der der jährlichen Menge an Plastikabfall entspricht, der von 20.000 durchschnittlichen europäischen BürgerInnen erzeugt wird.

Die Kläranlage wird zur Gemüsefarm, aus Abfällen zurückgewonnene biobasierte Stoffe verhindern in Lebensmittelverpackungen oxidativen Verderb oder liefern auf Funktionstextilien wasserabweisende Schichten, die weder Mensch noch Umwelt belasten.

Batterien, Kunststoffe und nachwachsende Rohstoffe: BASF will mit neuen Ideen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben.

Hausmüll und Reststoffe, die nicht recycelt werden können, werden derzeit meist verbrannt. Diese thermische Nutzung setzt jedoch große Mengen Kohlendioxid frei. Im Forschungsprojekt Verena untersuchen unter der Leitung der TU Darmstadt 13 Partner, wie stattdessen aus problematischen Reststoffen neue Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen werden können.

Der Umbau des Energiesystems kann nicht pausieren.

Der Abfallwirtschaft wird zukünftig die Schlüsselrolle im Kunststoffgeschäft zukommen.

Erste VCI-Bewertung der im Rahmen der neuen EU-Chemikalienstrategie geplanten Maßnahmen soll Orientierung bieten. Webinar für Mitglieder am 23. November 2020.

Die "Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit – Auf dem Weg zu einer schadstofffreien Umwelt" ist ein wichtiger Bestandteil der europäischen Wachstumsstrategie "Green Deal" und des "Zero-Pollution Action Plan", der 2021 ansteht.

Fast 700 Unternehmen quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette sind europaweit bereits Teil von Operation Clean Sweep (OCS) und tragen so dazu bei, das Aufkommen von Kunststoffgranulaten in der Umwelt zu verringern. Dies geht aus dem nun veröffentlichten OCS-Fortschrittsbericht von PlasticsEurope hervor.

Der Antwerpener Hafen ist ein multifunktionales Verbindungsglied in der Supply Chain, denn er spielt eine wichtige Rolle als Produktionsstandort, logistische Drehscheibe und elementares Glied in der Rohstoffversorgung.

Zu einem Hotspot für die Kreislaufwirtschaft unter dem neuen Namen „NextGen District“ will der Hafen Antwerpen den ehemaligen General Motors-Standort auf dem Hafengebiet entwickeln.

Ohne Produkte, die direkt oder indirekt auf Chemikalien basieren, wäre das Leben, wie wir es kennen, nicht nachhaltig. Verschiedenen Quellen zufolge werden mehr als 95% der Produkte um uns herum entweder von der chemischen Industrie hergestellt oder beinhalten bei ihrer Herstellung mindestens einen chemischen Prozessschritt.

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und Borealis haben eine Finanzierungsvereinbarung für ein Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprogramm abgeschlossen, mit dem das österreichische Unternehmen Kunststoff-Lösungen für die Kreislaufwirtschaft entwickeln will.

Die Bundesregierung hat Klaus Schäfer, Chief Technology Officer (CTO) von Covestro, in den Nationalen Wasserstoffrat berufen. Er repräsentiert dort als Experte die chemische Industrie in Deutschland. Für die Branche und Covestro ist Wasserstoff ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität sowie für die Entwicklung hin zu einer Kreislaufwirtschaft.





















