
Unsere Wirtschaft braucht ein neues Design
„Wir brauchen ein Modell, das die Wirkung und den Wert unternehmerischen Handels ganzheitlich betrachtet“, Saori Dubourg, Vorständin der BASF im CHEManager-Interview.

„Wir brauchen ein Modell, das die Wirkung und den Wert unternehmerischen Handels ganzheitlich betrachtet“, Saori Dubourg, Vorständin der BASF im CHEManager-Interview.

Im Rahmen des EU-Förderprogrammes Horizon Europe soll die sogenannte Hubs4Circularity (H4C) Community of Practice, ein Netzwerk öffentlicher und privater Akteure bestehend aus Industrie, Regionen und Städten geschaffen werden.

Die Sunweb-Gruppe und Neste kündigen heute eine neue Partnerschaft an, in deren Rahmen die Sunweb-Gruppe 306 t (385.000 l) Neste MY Sustainable Aviation Fuel (SAF) bei Neste einkaufen wird, um die Treibhausgas (THG)-Emissionen von Sunweb-Flügen zu reduzieren.

Die K-Aussteller aus der kunststofferzeugenden Industrie waren mit der Zahl und noch mehr mit der Qualität der Besucher zufrieden. Nach einer ersten Einschätzung dominierten diesmal stärker die deutschen und europäischen Besucher, aber es waren auch wieder stark Nord- und Südamerikaner und verschiedene asiatische Länder vertreten, darunter Indien und die Türkei.

Schon bei der K2019 war Nachhaltigkeit die Headline bei den meisten Ständen. Also sollte man davon ausgehen, dass nachhaltige Produkte und Lösungen heute schon ein fester Bestandteil im Angebot der Unternehmen sind.

Die europäische Kunststoffindustrie kommt bei den Themen Kreislaufwirtschaft und Treibhausgasneutralität voran. Der neue Report „Plastics – The Facts 2022“, den der Kunststofferzeugerverband Plastics Europe veröffentlicht hat, informiert über positive Entwicklungen.

Zwölf Universitäten und fünf Hochschulen können sich über eine finanzielle Unterstützung durch den Fonds der Chemischen Industrie (FCI) für die Studiengänge der Chemie freuen.

Die deutschen Kunststofferzeuger sind fest entschlossen, die Transformation zur Kreislaufwirtschaft trotz aktueller Herausforderungen voranzutreiben. Der Kunststofferzeugerverband Plastics Europe Deutschland hat nun die von einem Expertenkreis erarbeiteten Handlungsempfehlungen zum Konzept einer KreislaufwirtschaftPLUS vorgelegt.

Der US-Chemiekonzern Dow und das britische Recyclingunternehmen Mura Technology, ein Pionier im chemischen Recycling, werden ihre Zusammenarbeit zur Lösung des globalen Kunststoffabfallproblems ausbauen.

Mit dem Green Deal für Europa entwickelt sich ein Geschwindigkeitswettbewerb in der Kunststoffindustrie in allen Wertschöpfungsstufen und Anwendungsbranchen rund um die Kreislaufwirtschaft.

Die serbische Elixir Group hat sich als einer der führenden Mineraldüngemittel- und Phosphorsäureproduzenten Osteuropas einen Namen gemacht.

Wenn im Oktober die Kunststoffindustrie zu ihrer Weltleitmessse in Düsseldorf kommt, wird die Welt eine andere sein.

Covestro wird ab sofort mit den beiden massenbilanzierten Rohstoffen Phenol und Aceton aus dem Sortiment Invirdis von Ineos beliefert.

Das Recycling von Kunststoffabfällen durch mechanische Verfahren wie Sortieren, Mahlen, Regranulieren und Compoundieren ist ein wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft.

Heraeus Precious Metals wird seine Recyclingkapazitäten in den Vereinigten Staaten durch den Bau eines Smelters weiter ausbauen.

Auch Gebäude sind wichtige Assets im Rahmen des Green Deal und der Kreislaufwirtschaft in der Chemie- und Pharmaindustrie – und haben im wahrsten Sinne einiges aus Lager.

25 Forschungsteams präsentierten ihre Ergebnisse für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft rund 180 Teilnehmenden auf der ReziProK-Transferkonferenz in Berlin.

Die kunststofferzeugende Industrie muss in einer zunehmend von Protektionismus und Abschottungstendenzen beeinflussten Welt wettbewerbsfähig bleiben und dies mit Spitzeninnovationen sichern. Zugleich muss sie die grüne Transformation entschieden vorantreiben.

Wenn die Chemie ihre Chance wahrnimmt, nützliche Produkte für die Biosphäre und Technosphäre zu schaffen, dann hat ihre Zukunft begonnen.

Coperion hat mit dem Bau eines hochmodernen Recycling-Technikums an ihrem Produktionsstandort in Niederbiegen bei Weingarten begonnen. Das Recycling Innovation Center wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehendem Testcenter für Schüttgut-Handling entstehen.

Borealis und die Reclay Group, internationale Experten für Umwelt- und Materialrückgewinnungsmanagement, geben die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft bekannt.

Polyethylenterephthalat (PET) ist einer der verbreitetesten Kunststoffe. Ausgedientes PET landet bisher meist auf Mülldeponien oder in der Umwelt, die Recyclingrate ist immer noch sehr niedrig.

In einer geschlossenen Kreislaufwirtschaft gehört die Lenkung der Materialströme genauso dazu wie die Vernetzung der einzelnen Informationsströme zwischen allen Beteiligten.

Plastics Europe begrüßt den neuen unabhängigen Bericht „Reshaping Plastics: pathways to a circular, climate neutral plastic system in Europe“. Der Verband unterstützt die darin enthaltene Erkenntnis hinsichtlich der Notwendigkeit eines schnelleren Wandels und einer intensiveren und wirksameren Zusammenarbeit zwischen der europäischen Kunststoff-Wertschöpfungskette und politischen Entscheidern, um das Ziel einer zirkularen, treibhausgasneutralen Kunststoffindustrie zu erreichen.

Borealis und die Grabher Group, ein führender Hersteller von Hightech-Textilien, fördern die Kreislauforientierung von Kunststoffen im Rahmen ihrer Partnerschaft, die zum Gesundheitsschutz und zur Abfallvermeidung beiträgt.

BASF Venture Capital hat ein strategisches Investment in Oceanworks bekannt gegeben. Das junge, in Amerika beheimatete Unternehmen ist ein Anbieter von nachhaltigen Kunststofflösungen und macht mit Hilfe digitaler Lösungen die Rückverfolgbarkeit und Transparenz bei recycelten Kunststoffen möglich.

Interview mit Thorsten Dreier, Leiter des Segments Coatings & Adhesives, Covestro

Viele Chemieunternehmen stehen momentan am Scheideweg. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen sie mehr, gezielter und mutiger investieren.

Mit der Fähigkeit Materialeigenschaften chemisch im Verbund an die Erfordernisse von Kreisläufen anzupassen, spielt die Chemieindustrie eine Hauptrolle auf dem Weg zu einer umfassenden Kreislaufwirtschaft.

Beim Fachpressetag von Plastics Europe Deutschland, dem Verband der Kunststofferzeuger, drehte sich (fast) alles um die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft.

Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil der weltweiten Geschäftsstrategie von Röhm. Jetzt geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter: Bis zum Jahr 2050 will Röhm keine Treibhausgasemissionen (THG) mehr verursachen und damit klimaneutral produzieren.

Covestro richtet sich mit seiner Unternehmensvision vollständig auf Kreislaufwirtschaft aus. Dies soll langfristig die gesamte Produktion und das Produktsortiment des Werkstoffherstellers sowie sämtliche Bereiche des Unternehmens umfassen.

2022 wird zu einem außerordentlich wichtigen Jahr für die Kunststoffindustrie, denn schon jetzt ist klar: Die Transformation zur klimaneutralen Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zum Business Case und die Freude am Fortschritt bewegt eine ganze Branche.

Vergangene Woche unterzeichneten die ersten Konzessionäre offiziell den Vertrag für den NextGen District im Herzen des Antwerpener Hafens. Die Zusage der beiden Pionierunternehmen Triple Helix und Bolder Industries ist ein wichtiger Meilenstein für die konkrete Realisierung des künftigen Hotspots für die Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit innovativen Vorreitern möchte der Hafen von Antwerpen in diesem Cluster zirkulärer Unternehmen zum Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft beitragen.

Lieferengpässe, Fachkräftemangel und die stark steigenden Kosten bei Energie und Logistik belasten die Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Branche auch in Rheinland-Pfalz. Besonders die Automobilzulieferer leiden zusätzlich unter der Halbleiter-Krise.


















