
Air Liquide investiert in Wasserstoff-Abfüllung in Marl
Air Liquide modernisiert und erweitert seine Wasserstoff-Abfüllung im Chemiepark Marl mit einer Investition von rund 20 Mio. EUR.

Air Liquide modernisiert und erweitert seine Wasserstoff-Abfüllung im Chemiepark Marl mit einer Investition von rund 20 Mio. EUR.

Evonik vervollständigt die neuen Führungsstrukturen an den Standorten Marl und Wesseling. Zum Jahresbeginn ist dort bereits die Syneqt mit rund 3.500 Beschäftigten erfolgreich gestartet.

Syneqt übernimmt den Betrieb der beiden Chemieparks als 100-prozentiges Tochterunternehmen von Evonik.

Die neue Evonik-Tochter Syneqt vereint Kompetenzen der Chemieparks Marl und Wesseling und wird mit rund 3.500 Beschäftigten und 1,8 Mrd. EUR Umsatz einer der bundesweit größten Anbieter für Industrieservices.

Greenlyte Carbon Technologies plant im Chemiepark Marl den Bau einer Anlage zur CO2-neutralen Produktion von eMethanol aus der Luft. Dafür hat das Essener Start-Up jetzt die Zusage einer mehrstelligen Millionen-Euro-Finanzierung im Rahmen des Programms „Produktives.NRW“ erhalten, das von Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union kofinanziert wird.

Am 5. September fand die Einweihung der Safety Street im Chemiepark Marl statt. Neben Standortleiter Thomas Basten und Andreas Orwat waren rund 80 Gäste zum Auftakt ins Gebäude 162 geladen und konnten sich ein eigenes Bild davon machen, was dort von der Abteilung Arbeitssicherheit auf die Beine gestellt wurde.

Seit 2021 hat Bernd Vendt einen der größten Chemieparks Europas souverän gemanagt und die größte Investitionsphase des Chemieparks der letzten Jahrzehnte erfolgreich gestaltet. In diese Phase fielen unter anderem die Umstellung des Kraftwerksparks auf moderne Gas- und Dampfturbinenkraftwerke, die Investitionen in Polyamid 12 der Evonik Industries, die Cumol-Anlage von Ineos und viele weitere zukunftsweisende Projekte. Auch die Umstellung auf grünen Wasserstoff wurde von ihm maßgeblich vorangetrieben.

In der World Scale-Anlage zur Herstellung von 750.000 t fallen 50% weniger CO2-Emissionen pro Tonne Produkt an. Ermöglicht wird diese beträchtliche Reduzierung der Emissionen durch die bahnbrechende Cumoltechnologie in Kombination mit einer einzigartigen Wärmeintegration im Chemiepark Marl.

Evonik-Standortleiter Marl fordert schnellere Genehmigungen für Transformationsmaßnahmen

Der Chemiepark Marl erreicht einen Meilenstein in seiner Energieversorgung. Mit dem neuen, hochmodernen Kraftwerkspark hat Evonik die Energieerzeugung am Standort erfolgreich neu aufgestellt und damit die Basis für eine zukunftsgerichtete, sichere und flexible sowie effiziente Versorgung des Chemieparks mit Strom und Dampf geschaffen.

Deutschlands Chemieparks genießen einen ausgezeichneten Ruf. Der Erfolg vieler Chemieproduzenten beruht vor allem auf deren Zukunftsfähigkeit und vielen Standortvorteilen rund um die Chemieparks – die sich letztlich für die gesamte deutsche Wirtschaft und Gesellschaft auszahlen.

Die Kanalinfrastruktur ist in einem Kraftakt mit gehörig Pragmatismus und Unterstützung von allen Seiten beschleunigt, ertüchtigt worden. Nach langen Jahren der Unterausstattung mit Personal und Finanzen fließen jetzt beständig und verlässlich Mittel in die Instandhaltung.

Der Stadthafen Gelsenkirchen ist logistischer Dreh- und Angelpunkt für Kraftstoffe und chemische Produkte und ist über Wasserwege und Pipelines eng verknüpft mit Chemiestandorten wie der BP Raffinerie Horst oder dem Chemiepark Marl. Der Industriestandort darf sich jetzt über eine neue Gewässerrohrbrücke freuen, die nach rund zwei Jahren Vorplanung fertiggestellt worden ist.

Ineos und Evonik haben in Marl eine neue Fernleitung für Cumol in Betrieb genommen. Sie führt vom Chemiepark Marl nach Gladbeck und ist ein logistisch wichtiger Baustein für die World Scale-Cumolanlage, die von Ineos im Chemiepark Marl errichtet und betrieben wird. Am Standort Gladbeck wird das Cumol von Ineos zu Phenol und Aceton weiterverarbeitet.

Im Chemiepark Marl wird emsig gebaut. An Dutzenden von Baustellen entstehen neue Anlagen, Kraftwerke und die Infrastruktur wird auf den neuesten Stand gebracht.

Evonik feiert einen Meilenstein in der Konzerngeschichte. Die Bauarbeiten an der neuen Polyamid-12-Anlage im Chemiepark Marl sind praktisch abgeschlossen, noch in diesem Jahr wird die Produktion voll anlaufen.

Evonik plant im Chemiepark Marl ein neues Forschungsgebäude für Hochleistungskunststoffe. Nach erfolgter Baugenehmigung will Evonik noch im zweiten Quartal 2021 mit den Bauarbeiten beginnen. Im ersten Quartal 2023 soll das Gebäude fertiggestellt sein und etwa 180 Mitarbeitern Labore und Büros nach neuestem technischem Standard in kreativer Arbeitsatmosphäre bieten.

Das Genehmigungsverfahren für die Modernisierung und Erweiterung der Rückstandsverbrennung im Chemiepark Marl ist Anfang März mit der Einreichung der Antragsdokumentation gestartet.

Damit die Produktion während der Pandemie möglichst nicht unterbrochen wird, sollen frühzeitig Infektionsketten festgestellt werden.















