
Bahnbrechendes Exponat im Deutschen Museum
Die Sammlung des Deutschen Museums München ist um ein geschichtsträchtiges Exponat reicher geworden: den Bioreaktor, in dem die allererste Charge des BioNTech-mRNA-Impfstoffs Comirnaty produziert wurde.

Die Sammlung des Deutschen Museums München ist um ein geschichtsträchtiges Exponat reicher geworden: den Bioreaktor, in dem die allererste Charge des BioNTech-mRNA-Impfstoffs Comirnaty produziert wurde.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im heute vorgestellten Entwurf des Koalitionsvertrages das Bemühen, die langwierige und anspruchsvolle Transformation Deutschlands erfolgreich zu gestalten.

Das Gesundheitskapitel des Koalitionsvertrags sieht vor, die Erstattungssituation für innovative Arzneimittel dramatisch zu verändern. Die Verbände BPI und VFA kritisieren manche der bekanntgewordenen Maßnahmen als "investitionsfeindlich" und "unkalkulierbar".

Vor 50 Jahren startete die PVOH(Polyvinylalkohol)-Produktion im Frankfurter Industriepark Höchst – heute ist der Standort von Kuraray eine der weltweit führenden Produktionsstätten und setzt weiter neue Standards zu dem gefragten Polymer.

Lanxess baut sein Produktionsnetzwerk in China aus: Der Spezialchemie-Konzern wird an seinem Standort in Changzhou eine zweite Compoundier-Anlage für Hightech-Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan errichten und dafür rund 30 Mio. EUR investieren.

Lachgas (N2O), ein Nebenprodukt der Salpetersäureproduktion, ist ca. 300-mal klimaschädlicher als CO2. Von den ca. 500 weltweit betriebenen Salpetersäureanlagen operiert etwa mehr als die Hälfte ohne N2O-reduzierende Maßnahmen, vorwiegend in Regionen ohne einschlägige Vorschriften zur Emissionskontrolle. Der Schweizer Chemiekonzern will das ändern.

Der japanische Technologiekonzern wird lösungspolymerisierten Styrol-Butadien-Kautschuk (S-SBR) mit auf Kunststoffabfällen und Biomasse basiertem Butadien herstellen. Die Planungen sehen vor, mit der Produktion und Vermarktung von S-SBR mit nachhaltigem Butadien aus dem Werk Singapur bis zum Ende des Geschäftsjahres 2021 im März 2022 zu beginnen.

Die IG BCE stellt die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen ins Zentrum der bevorstehenden Tarifrunde der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Ziel müsse sein, die Kaufkraft der bundesweit mehr als 580.000 Beschäftigten nachhaltig zu steigern, heißt es in der Forderungsempfehlung des Hauptvorstands der Gewerkschaft.

Ausgehend vom Stammsitz in Horneburg bei Stade bedient die Bardenhagen-Gruppe den Markt in Deutschland mit Vor-Ort-Instandhaltungen für Industrie und Energiewirtschaft – neben der Leckabdichtung, der mobilen mechanischen Bearbeitung und Hot Tap/Line Stop zusätzlich mit dem Laminieren von Rohrleitungen, einem Wärmetauscher-Service und anderen Reparaturlösungen im laufenden Betrieb.

Als Maßnahme der Nachhaltigkeitsstrategie installiert der Kontraktlogistikdienstleister auf dem Dach des Verwaltungssitzes in Heddesheim eine Photovoltaikanlage. Dadurch sichert er die ganzjährige Versorgung der Verwaltung mit klimafreundlichem Strom. Zusätzlich entstehen neue Ladepunkte für Pkw.

Benchling gibt nach einem starken Wachstumsjahr eine weitere Expansion in Europa bekannt. Das Unternehmen erzielte in seinem letzten Geschäftsquartal auf diesem Markt ein dreistelliges Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Kunden in Europa ist im Vergleich zum Vorjahr um 184% gestiegen.

Das Schweizer Spezialchemieunternehmen Arxada plant, 20 Mio. CHF in seine industrielle Biotechnologieanlage am Standort Kourim, Tschechische Republik, zu investieren.

Advent International hat eine Vereinbarung über den Erwerb von Caldic mit Goldman Sachs Asset Management bekannt gegeben. Caldic ist ein führender Zulieferer von hochwertigen Spezialchemikalien unter anderem für die globale Pharma- und Lebensmittelindustrie. Caldic wird anschließend mit dem Advent-Portfoliounternehmen Grupo Transmerquim (GTM), einem der führenden Distributoren von Spezialchemikalien in Lateinamerika, fusionieren.

Biesterfeld hat seine langjährige Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Hersteller Carrubba auf den brasilianischen Markt ausgebaut.

Air Liquide und BASF planen den Aufbau der weltweit größten grenzüberschreitenden Wertschöpfungskette zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS). Ziel ist es, die CO2-Emissionen des Industrieclusters im Hafen von Antwerpen deutlich zu reduzieren. Das gemeinsame Projekt „Kairos@C“ wurde von der Europäischen Kommission als eines von sieben Großprojekten aus mehr als 300 Anträgen für eine Förderung durch den Innovationsfonds ausgewählt.

Assistenzprofessorin Dr. Vera Krewald aus dem Fachbereich Chemie und Dr. Meike Saul aus dem Fachbereich Biologie der TU Darmstadt sind mit dem Dr. Hans Messer Stiftungspreis 2021 ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 EUR dotiert. Krewald nutzt quantenchemische Rechnungen, um die Energie- und Rohstoffwende anzutreiben. Saul ist eine Pionierin auf dem aufstrebenden Gebiet der Mikro-RNA- und Exosomforschung.

BASF verkauft sein Kaolinmineraliengeschäft an KaMin, ein globales Unternehmen für Industriemineralien mit Sitz in Macon, Georgia, USA. Das Geschäft ist derzeit Teil des BASF-Unternehmensbereichs Performance Chemicals. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Fusionskontrollbehörden wird der Abschluss der Transaktion für die zweite Jahreshälfte 2022 erwartet.

Die Neuorganisation der Pflanzenschutzmittelzulassung ist eine Chance, die Harmonisierung mit der EU-Gesetzgebung weiter voranzutreiben. Eine Übernahme der EU-Zulassungsentscheide soll mit hoher Priorität weiterverfolgt werden, dies würde die Situation der Landwirte verbessern und die Behörden administrativ entlasten.

Schweizer Pharmakonzern bezieht ab 2024 die Alte Akademie in München und startet Mitarbeiter-Programm „Choice with Responsibility“.

Pharmaserv hat Mitte November ein weiteres Bauprojekt am Standort Behringwerke abgeschlossen. Für das Pharmaunternehmen GSK Vaccines hat die Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Behringwerke in Marburg ein neu bestehendes Labor umgebaut und modernisiert.

Der ‚Deutsche Zukunftspreis‘ ist in diesem Jahr durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin an BioNTech verliehen worden. Geehrt wurde das Mainzer Biotechunternehmen für die Erforschung, Entwicklung und Herstellung des ersten mRNA-Impfstoffs, BNT162b2, gegen Covid-19, der unter dem Namen Comirnaty zugelassen wurde.

Syntegon, ehemals Bosch Packaging Technology, schließt mit Bayer eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung neuer kontinuierlicher Produktionsverfahren (Continuous Manufacturing) für orale feste Darreichungsformen (Oral Solid Dosage, OSD).

Trotz der sehr kurzfristigen Absagen zur Präsenzveranstaltung der SPS 2021 in Nürnberg von Seiten einiger prominenter Aussteller, hält der Veranstalter, die Mesago Messe Frankfurt an der physischen Veranstaltung fest. Für die Aussteller und Besucher, die aufgrund der hohen Corona-Inzidenz auf eine Teilnahme vor Ort verzichten, bietet der Veranstalter die SPS on air an, über die alle Teilnehmenden in Kontakt treten können. In der Mitteilung des Messeveranstalters vom 16.11.2021 werden mehr als 700 ausstellende Unternehmen in Nürnberg angekündigt. Mit der Kombination aus Live- und virtuellem Event bleibe die SPS auch in diesem Jahr die wichtigste Präsentationsplattform für die Branche.

Customcells hat die Überprüfung von Batteriebindemitteln von BASF erfolgreich abgeschlossen. Im Auftrag des weltweit führenden Chemiekonzerns evaluierte Customcells die Binder für Graphit- und Silizium-Anoden im Vergleich zu einem etablierten SRB-Binder, dessen Einsatz weit verbreitet ist in Lithium-Ionen-Anoden.

Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie konnte den Wachstumskurs aus der ersten Jahreshälfte im dritten Quartal 2021 nur noch abgeschwächt fortsetzen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsbericht hervor, den der Verband der Chemischen Industrie (VCI) veröffentlicht hat.

Götz Baumgarten, Axel Kobus und Jörg Balster von Evonik Operations werden mit dem Meyer-Galow-Preis für Wirtschaftschemie 2021 ausgezeichnet.

Zugunsten der Umwelt fallen damit Stickstofflieferungen per Tankwagen weg. Energoaqua ist Dienstleister und Versorger von Strom, Wärme und technischen Gasen für Unternehmen unterschiedlicher Branchen im angrenzenden Industriepark. Größter Abnehmer für das inerte Gas ist ein Halbleiterhersteller.

Lanxess hat in Nantong, China, eine neue Produktionslinie zur Herstellung von wasserbasierten Compounds in Betrieb genommen. Sie gehört zum Geschäftsbereich Urethane Systems (URE), der auch Polyurethan-Dispersionen als einen wichtigen Bestandteil solcher Compounds produziert.

Die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und Borealis haben eine Investitionsvereinbarung für die vierte Borouge-Anlage („Borouge 4“) im Polyolefin-Produktionskomplex in Ruwais, VAE in Höhe von 6,2 Mrd. USD getroffen.

Evonik will im kommenden Jahr neue Weichmacher-Produkte auf den Markt bringen, die auf dem Rohstoff INA (Isononanol) basieren. Damit stärkt der Konzern sein weltweites Geschäft mit Weichmachern, die insbesondere für PVC-Produkte wie Kabel, Fußböden oder Dachbahnen eingesetzt werden. Die neuen Produkte sollen am größten Standort des Konzerns in Marl hergestellt werden.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im gestern verabschiedeten Abschlussbericht der Klimakonferenz von Glasgow trotz kleiner Erfolge noch nicht den entscheidenden Wendepunkt für die internationale Klimapolitik. Für VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup können die positiven Initiativen von Glasgow nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Nationen eine schnelle CO2-Minderung weiter ablehnen.

In Bezug auf die Rekonditionierung industrieller Verpackungen arbeiten Schütz und Bayern-Fass bereits seit Jahrzehnten zusammen. Die beiden Unternehmen vertiefen nun ihre Partnerschaft erneut, indem Schütz eine Minderheitsbeteiligung an Bayern-Fass erwirbt.

BASF und Ørsted haben einen Festpreis-Stromliefervertrag abgeschlossen, der die Abnahme von 186 MW Leistung aus dem von Ørsted geplanten Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 in der deutschen Nordsee vorsieht.

Bachem hat am Hauptstandort Bubendorf den Grundstein für das bislang größte Produktionsgebäude des Unternehmens gelegt. Das neue Gebäude soll spätestens 2024 die Produktionskapazitäten erweitern. Es wird die weltweit modernste Anlage zur Herstellung sowohl von Peptiden, als auch von Oligonukleotiden - komplexe Moleküle, welche bei Medikamenten gegen diverse Krankheiten zum Einsatz kommen.

Mit weiteren deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen hat die Duisburger Beteiligungsholding PCC die positive Geschäftsentwicklung auch im dritten Quartal 2021 fortgesetzt.