
Chemiekonjunktur – US-Chemiegeschäft: Robust, aber ohne Dynamik
Trotz aller Unsicherheiten bleiben die Vereinigten Staaten ein wichtiger Markt für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie. Knapp 15 % der Branchenexporte gehen derzeit in die USA.

Trotz aller Unsicherheiten bleiben die Vereinigten Staaten ein wichtiger Markt für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie. Knapp 15 % der Branchenexporte gehen derzeit in die USA.

Fach- und Führungskräfte der Chemie- und Pharmaindustrie sind unzufrieden mit dem Wirtschaftsstandort Deutschland.

Die deutsche Kunststofferzeugung steckt weiterhin in der Krise und sieht der Zukunft mit Sorge entgegen. „Deutschland hat eine lange Tradition in der Kunststoffherstellung, ob das allerdings in der Zukunft so bleibt ist keineswegs garantiert“, sagte Christine Bunte, Hauptgeschäftsführerin von Plastics Europe Deutschland, bei der Wirtschaftspressekonferenz des Verbands.

Auch im 4. Quartal 2025 blieb die Lage der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie angespannt. Trotz einer leichten Erholung bei einigen Industriekunden am Jahresende setzte sich in der Chemie die Talfahrt fort: Produktion, Preise und Umsatz waren erneut rückläufig. Die Bilanz der Pharmaindustrie war positiv, doch auch im Pharmabereich nehmen die Sorgen zu. Eine rasche Besserung der wirtschaftlichen Lage ist nicht in Sicht. Zudem sorgt der Irankrieg für weitere Risiken.

Stagnierende Nachfrage, neue Belastungen: Herausforderungen für die Farben- und Lackindustrie 2026.

Für die deutsche Wirtschaft hat sich ein perfekter Sturm entwickelt.

Das wirtschaftliche Umfeld der Chemieindustrie bleibt herausfordernd.

94% der deutschen energieintensiven Unternehmen halten eine Abwanderung weiterer Unternehmen ihrer Branche aus Deutschland für wahrscheinlich, mehr als die Hälfte (56%) sogar für sehr wahrscheinlich.

Die Quartalsbilanz der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie sieht bei vielen Unternehmen bitter aus. Die wirtschaftliche Lage hat sich von Juli bis September weiter verschlechtert: Produktion, Preise und Umsätze gingen erneut zurück und die Kapazitätsauslastung liegt erneut deutlich unter der Rentabilitätsschwelle.

Die Chemie- und Pharmaindustrie in Hessen steckt weiterhin in der Krise. Nach drei Rezessionsjahren verzeichnet die Branche erneut rückläufige Produktionszahlen und Umsätze. Von einer wirtschaftlichen Trendwende keine Spur.

Während zu Beginn der 1990er Jahre noch über 70 % der Weltchemieproduktion in den G7-Industrieländern stattfand, entfallen heute bereits über 50 % auf die BRICS-Länder.

Im Jahr 2024 stieg der Anteil Chinas an den globalen Chemieinvestitionen auf rund 45 %. Doch die goldenen Jahre des chinesischen Wirtschaftswunders sind vorbei.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat in seinem Quartalsbericht 2/2025 zur Lage der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland erneut keine positive Bilanz gezogen - und erwartet auch keine kurzfristige Besserung.

Halbjahresbilanz des Verbands der Chemischen Industrie

Trotz vereinzelter Lichtblicke und einer Ausweitung der Produktion bleibt die Lage der europäischen Chemie- und Pharmaindustrie angespannt.

Der Start in das Geschäftsjahr 2025 ist für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie besser verlaufen als erwartet.

65 Mrd. EUR erwirtschaften deutsche Chemie- und Pharmaunternehmen im vergangenen Jahr in den USA und die Branche baut ihre Investitionen vor Ort stetig aus – doch die aktuelle konjunkturelle Entwicklung ist ungewiss.

Die wichtigsten Kundenbranchen deutschen Chemieindustrie stehen unter Druck. Eine Trendwende ist nicht abzusehen.

Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) repräsentiert über 200 meist mittelständische Lack-, Farben- und Druckfarbenhersteller in Deutschland und blickt als Wirtschaftsorganisation auf eine 125-jährige Geschichte zurück.

Für die Chemie- und Pharmaindustrie nähert sich ein weiteres schwieriges Jahr dem Ende.

In vielen Ländern stagniert die Industrieproduktion. Betroffen sind nahezu alle Industriesektoren.

Die chemische Industrie in Deutschland sieht sich zunehmend vor enormen Herausforderungen. Die aktuellen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erschweren es, die ökonomische Kraft im Inland voll auszuschöpfen. In diesem anspruchsvollen Umfeld agiert auch das Oldenburger Chemieunternehmen BÜFA und rüstet sich, seine Resilienz gegenüber möglichen komplexen und unvorhersehbaren Marktschwankungen im kommenden Jahr weiter zu stärken.

Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Schwung. Seit zweieinhalb Jahren befindet sie sich in einer Seitwärtsbewegung

Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie, äußert sich zur erwarteten Wachstumsprognose der Bundesregierung.

Auftragsmangel, hohe Energiepreise, steigende Bürokratie trüben die Stimmung in der Chemie.

Die EU-Chemie befindet sich auf einem moderaten, aber fragilen Erholungskurs.

Das erste Halbjahr 2024 verlief für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland besser als erwartet. Einem sinkenden Branchenumsatz und fallenden Erzeugerpreisen steht ein leichtes Produktionsplus gegenüber. Trotz einzelner positiver Signale ist die Stimmung in der Branche jedoch nach wie vor verhalten. Besonders das Inlandsgeschäft enttäuscht.

Die Stimmung in den wichtigsten Kundenindustrie der deutschen Chemie verbessert sich. Doch die Lage bleibt schwierig.

Die US-Wirtschaft hat sich im Jahr 2023 besser entwickelt als erwartet, doch die Chemie verzeichnete einen Produktionsrückgang von 1,2%.

Die Mehrheit der Unternehmen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Hessen sind mit ihrer Geschäftslage unzufrieden und sehen auch für das laufende Jahr noch keine Verbesserung. Dies ergab eine aktuelle Verbandsumfrage im Februar 2024. Vor allem die energieintensive Chemiesparte musste im vergangenen Jahr einen drastischen Produktionseinbruch verkraften.

Der Markt für Farben, Lacke und Druckfarben gehört wohl zu den buntesten, die die chemische Industrie zu bieten hat:

Ein ernüchterndes Schlussquartal hat die Jahresbilanz 2023 der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie noch schlechter ausfallen lassen, als zum Jahresende hin eh schon befürchtet.

Die kunststofferzeugende Industrie in Deutschland kämpfte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 bereits das zweite Mal in Folge mit einer deutlich rückläufigen Produktion. Hohe Produktionskosten aufgrund gestiegener Arbeitskosten und sehr hoher Energiepreise setzten der Branche im internationalen Wettbewerb zu.

Chemieindustrie in China steigert Produktion trotz Nachfrageflaute

Ein schwieriges Jahr geht für die chemisch-pharmazeutische Industrie zu Ende. Die Hoffnungen auf eine Belebung der Konjunktur haben sich nicht erfüllt. „Wir befinden uns mitten in einem tiefen, langen Tal. Und noch ist unklar, wie lange wir es durchschreiten müssen“, kommentierte der Präsident des Verbands der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, die Lage. Ein schneller Aufschwung sei nicht in Sicht.











