
Starke Gewinne, schwache Aussichten
Nach dem Produktionseinbruch in der chemischen Industrie im vierten Quartal 2022 hat sich der Blick in die Zukunft der Branche aufgehellt.

Nach dem Produktionseinbruch in der chemischen Industrie im vierten Quartal 2022 hat sich der Blick in die Zukunft der Branche aufgehellt.

Merck und Intel ermöglichen mit der Finanzierung eines neuen akademischen Forschungsprogramms in Europa nachhaltigere Lösungen für die Halbleiterfertigung. Das Programm konzentriert sich insbesondere auf die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen, um Innovationen in Fertigungsprozessen und -Technologien der Industrie zu fördern.

Merck hat im Geschäftsjahr 2022 in einem herausfordernden Umfeld ein profitables Wachstum erzielt. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,9% (organisch: 6,4%) auf 22.232 Mio. EUR. Das Umsatzwachstum wurde getragen von allen Regionen und Unternehmensbereichen, insbesondere von Life Science.

Merck hat in Kaohsiung, Taiwan, den Spatenstich für einen neuen Fertigungsstandort in seinem Halbleitergeschäft gegangen. An dem 150.000 m2 großen Standort sollen ab 2025 Spezialgase und Halbleitermaterialien für Dünnschicht- und Strukturierungsanwendungen produziert werden.

Merck hat den Abschluss der Transaktion zum Erwerb von M Chemicals, einem kürzlich zum Betrieb des Chemiegeschäfts von Mecaro gegründeten Unternehmen, bekannt gegeben. Durch die Kombination der zwei Geschäfte will Merck ein Schlüsselsegment seines Portfolios von Semiconductor Solutions ergänzen und gleichzeitig die Lokalisierungsaktivitäten des Unternehmens weiter vorantreiben.

Merck hat eine Forschungskooperation und kommerzielle Lizenzvereinbarung mit Mersana Therapeutics, Cambridge, Massachusetts, USA bekannt gegeben. Gegenstand ist die Erforschung von neuartigen, bis zu zwei pharmakologische Angriffspunkte (Targets) adressierenden Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) unter Einsatz der Immunosynthen-Plattform von Mersana für ADCs mit einem Sting-Agonisten als gekoppelten Wirkstoff.

Der Aufsichtsrat der Siltronic hat Michael Heckmeier zum künftigen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er folgt auf Christoph von Plotho (67), der seit 2010 das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender führt und in den Ruhestand treten wird. Michael Heckmeier wird spätestens zum 1. Juli 2023 seine Tätigkeit aufnehmen und ist zunächst für drei Jahre bestellt.

Merck hat heute die Übernahme des in Massachusetts (USA) ansässigen Unternehmens Erbi Biosystems, dem Entwickler der Breez-Technologieplattform für 2-ml-Mikrobioreaktoren, bekannt gegeben.

Sustainable Business Value berücksichtigt Input und Output eines Produkts oder einer Dienstleistung, um die gesellschaftlichen Auswirkungen zu berechnen.

Manuel Häußler, Christina Legendre und Sven Macher wurden für ihre Dissertationen im Bereich der chemisch-pharmazeutischen Wissenschaften und der Verfahrenstechnik ausgezeichnet.

Merck und das Land Hessen haben in Gernsheim am Rhein einen Greentech Accelerator eröffnet. Der Accelerator namens Ryon soll auf Klima- und Umweltschutztechnologien ausgerichtete Start-ups zur industriellen Reife führen.

Merck hat ein Update zur Forschungs- und Entwicklungsstrategie seines Unternehmensbereichs Healthcare bekannt gegeben. Ziel ist eine Verdoppelung der Produktivität im Bereich F&E.

Wer in einem Labor arbeitet, muss sich mit den Regeln und Vorkehrungen für sicheres Arbeiten vertraut machen. Im Laboralltag ist es oft nicht einfach, den Überblick über alle Richtlinien und die vielen Aspekte, die für sicheres Arbeiten wichtig sind, zu behalten.

Merck investiert an seinem US-Standort in Rockville, Maryland, mehr als 290 Mio. EUR. Damit erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten für Biosicherheitsprüfungen und Dienstleistungen auf dem Gebiet der analytischen Entwicklung. Beides sind grundlegende prozesskritische Anforderungen beim Entwickeln und Vermarkten von Arzneimitteln und gewährleisten deren Sicherheit. Die weltweite Nachfrage nach diesen Dienstleistungen wächst zweistellig.

Welche Rolle spielen Sprecherausschüsse für die Begleitung und Umsetzung der Transformation in den Unternehmen? Das diskutierten VAA-Mitglieder bei einer Konferenz in Essen.

Merck ist im 3. Quartal 2022 trotz eines herausfordernden Umfelds weiter gewachsen. Merck steigerte den Konzernumsatz um 16,8% auf 5.806 Mio. EUR.

Merck hat seine Zusammenarbeit mit Biotheus bekannt gegeben. Das in China ansässige Biotech-Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Therapien für Krebs- und Autoimmunerkrankungen. Durch den Einsatz des Blazar Rodent Panel von Merck konnte Biotheus die Testzeit für die Zelllinien-Charakterisierung von etwa 60 Tagen auf 14 Tage verkürzen.

Merck und Gerresheimer haben gemeinsam eine Lösung für den Einsatz der Technologie des sogenannten „digitalen Zwillings“ (engl. digital twin) entwickelt, um die Rückverfolgbarkeit und Zuverlässigkeit von Daten an kritischen Punkten entlang der pharmazeutischen Lieferkette noch weiter zu optimieren.

Merck will seine Position als führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen trotz des derzeit herausfordernden operativen Umfelds weiter ausbauen.

Merck hat an seinem Standort Martillac in Frankreich den kommerziellen Betrieb für sein neues Serviceangebot für Auftragsentwicklung, -herstellung und -prüfung, Millipore CTDMO Services, eröffnet.

Merck errichtet an seinem südhessischen Standort in Gernsheim am Rhein einen Wissenschafts- und Technologiepark mit Schwerpunkt auf dem Bereich Umwelttechnologien. Ende September wurde eine Betreibergesellschaft gegründet. Zudem sollen umfassende Investitionen den Produktionsstandort Gernsheim stärken.

Merck hat heute mit der Eröffnung eines Labors für die Virusabreicherung (Viral Clearance, VC) den ersten Bauabschnitt seines neuen China Biologics Testing Centers für 29 Mio. EUR abgeschlossen.

Merck investiert an seinem Standort Molsheim in Frankreich über 130 Mio. EUR und stärkt damit seine Kapazitäten für die Produktion von Single-Use-Verbrauchsmaterialien. Diese sind eine Schlüsseltechnologie für die Herstellung von Covid-19-Impfstoffen sowie anderen lebensrettenden Therapien.

Merck hat heute bekannt gegeben, dass Khadija Ben Hammada (41) zum 1. Januar 2023 die Position als Chief Human Resources Officer (CHRO) übernehmen wird.

Wie gehen Sie als Standortbetreiber mit der Gasknappheit und den gestiegenen Energiepreisen um?

Merck hat eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme des Chemiegeschäfts von Mecaro, einem in Korea ansässigen und börsennotierten Hersteller von Heizblöcken und chemischen Precursor-Produkten für Halbleiter, unterzeichnet.

Merck und Micron blicken auf eine langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung zurück. Der Test eines neuen Gases soll nur der Anfang der Zusammenarbeit im Nachhaltigkeitsbereich sein.

Merck hat im 2. Quartal 2022 seinen Wachstumskurs trotz eines herausfordernden Umfelds fortgesetzt. Der Umsatz erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,3% auf 5.568 Mio. EUR.

Merck hat den Grundstein für das Translational Science Center in Darmstadt gelegt, in das das Unternehmen knapp 200 Mio. EUR investiert. Diese Investition ist Teil einer geplanten Investition von mehr als 1,5 Mrd. EUR an der globalen Konzernzentrale in Darmstadt bis zum Jahr 2025.

Der Unternehmensbereich Life Science von Merck feierte am Standort Sheboygan im US-Bundesstaat Wisconsin den Spatenstich für die erste Produktionsstätte des Unternehmens zur Herstellung von Lateral-Flow-Membranen in den USA.

Merck wird neben der Digitalisierung in der Produktion auch sein weltweites Laborumfeld im Unternehmensbereich Electronics automatisieren.

Merck hat den Gewinner des Future Insight Prize 2022 zum Thema Energie bekannt gegeben. Der mit 1 Mio. EUR dotierte Preis wurde im Rahmen der Wissenschaftskonferenz „Curious 2022 – Future Insight“ in Darmstadt an Prof. Tobias Erb (43), Direktor des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie in Marburg, vergeben.

Matthias Heinzel, Mitglied der Geschäftsleitung & CEO Life Science, Merck KGaA

Merck erhöht im Unternehmensbereich Life Science die Herstellungskapazitäten für hochaktive Wirkstoffe (High-Potent Active Pharmaceutical Ingredients, HPAPIs).

„Die Chemie-Arbeitgeber stellen die Forderung nach einem Belastungsmoratorium an die Spitze ihrer politischen Agenda. „Angesichts der Vehemenz der Herausforderungen von Transformation über Pandemie bis zu den Folgen des Krieges gegen die Ukraine ist jeder Stein mehr im Rucksack der Unternehmen ein Stein zu viel“, sagte BAVC-Präsident Kai Beckmann auf der Mitgliederversammlung des Verbandes in Mainz.



















