11.07.2017 • Themen

Asahi Kasei und GLM entwickeln Elektro-Konzeptfahrzeug AKXY

Die japanischen Konzerne Asahi Kasei und GLM haben gemeinsam ein Elektro-Konzeptfahrzeug entwickelt. In dem auf den Namen AKXY getauften Concept Car machen etwa 30 neuentwickelte Bauteile die breite Palette von Werkstoffen und Technologien verschiedener Asahi Kasei-Geschäftsbereiche sichtbar. AKXY – kurz für Asahi Kasei X (multipliziert mit) You (der Kunde) – stellt Sicherheit, Komfort und Umweltfreundlichkeit in den Fokus der Innovationen, die mehrere Bereiche des Automobils abdecken. Der japanische Chemie- und Materialtechnikkonzern stellt mit diesem Elektroauto sein Know-how für die Mobilität der Zukunft vor und plant, die Beziehungen zu Automobilherstellern und Systemlieferanten weiter auszubauen.

Das straßentaugliche Sports Utility Vehicle (SUV) wurde bereits in Japan einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Die Entwicklung des Prototyps greift auf Planungen von Asahi Kasei und GLM aus dem Jahr 2015 zurück. Seine Fahrtüchtigkeit erzielten die Ingenieure durch die Nutzung der bestehenden und erprobten Elektrofahrzeugplattform ZZ, einem elektrisch angetriebenen Sportwagen von GLM.

Der AKXY fährt mit den neuesten Materialien, Komponenten oder Systemen von Asahi Kasei. Von den insgesamt 27 eingesetzten Bauteilen sind fast alle für den Einbau in Serienfahrzeugen erhältlich, darunter technische Kunststoffe, die Gewichtseinsparungen möglich machen oder auf umweltfreundlichen Mikrofasern basierendes Veloursleder für Sitzbezüge. Außerdem verfügt der AKXY über ein In-Car Kommunikations-System und Spitzentechnologie, die aktuelle Trends der Automobilbranche wie sicheres Fahren und Unfallprävention aufgreift, u.a. ein kontaktloses Vitalfunktionen-Sensorsystem, das z.B. den Puls des Fahrers kontrolliert oder ein CO2-Sensor, der das Fahrzeuginnere überwacht.

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