
Chemie warnt: Ohne Kurswechsel drohen weitere Industrieverluste
Vor dem Start des Wettbewerbsgipfels der Europäischen Union am Donnerstag warnt die chemisch-pharmazeutische Industrie vor einem weiteren Verlust an industrieller Stärke in Europa.

Vor dem Start des Wettbewerbsgipfels der Europäischen Union am Donnerstag warnt die chemisch-pharmazeutische Industrie vor einem weiteren Verlust an industrieller Stärke in Europa.

Auch im 4. Quartal 2025 blieb die Lage der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie angespannt. Trotz einer leichten Erholung bei einigen Industriekunden am Jahresende setzte sich in der Chemie die Talfahrt fort: Produktion, Preise und Umsatz waren erneut rückläufig. Die Bilanz der Pharmaindustrie war positiv, doch auch im Pharmabereich nehmen die Sorgen zu. Eine rasche Besserung der wirtschaftlichen Lage ist nicht in Sicht. Zudem sorgt der Irankrieg für weitere Risiken.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Indien. Für die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie eröffnet ein solches Abkommen bessere Exportchancen, mehr Wertschöpfung und robustere Lieferketten.

Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben heute mehrheitlich dafür gestimmt, dass das Mercosur-Abkommen zur Prüfung dem Gerichtshof der Europäischen Union vorgelegt wird.

Grünes Licht für Industriestrompreis und Erweiterung der Strompreiskompensation: Bundesregierung und Europäische Kommission haben sich laut Bundeskanzler Merz auf die Förderbedingungen für die Industrie geeinigt.

Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie, begrüßt die Zustimmung des Europäischen Rats zum Mercosur-Abkommen.

Der Auftakt des Pharma- und Medizintechnikdialogs im Bundeskanzleramt unterstreicht aus Sicht des VCI, der IGBCE und des BVMed die Bedeutung des Sektors und ist ein starkes Signal für die industrielle Gesundheitswirtschaft und den Standort Deutschland.

Die Quartalsbilanz der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie sieht bei vielen Unternehmen bitter aus. Die wirtschaftliche Lage hat sich von Juli bis September weiter verschlechtert: Produktion, Preise und Umsätze gingen erneut zurück und die Kapazitätsauslastung liegt erneut deutlich unter der Rentabilitätsschwelle.

Die Auftragsflaute hat die chemische Industrie fest im Griff. Von Januar bis August verzeichnete die Chemie im Inlandsgeschäft einen Rückgang von 2,9% – ein klares Zeichen für die anhaltende Schwäche der heimischen Industriekonjunktur.

Das Europäische Parlament hat einen Vorschlag zur Abschwächung des geplanten Lieferkettengesetzes abgelehnt. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten im Europäischen Parlament stimmte dafür, noch keine finalen Verhandlungen mit den EU-Staaten aufzunehmen.

Die Änderung des Kohlendioxidspeicherungsgesetzes wurde vom Bundeskabinett verabschiedet. Damit wird die rechtliche Grundlage für die industrielle Abscheidung und Speicherung von CO2 geschaffen.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin, und US-Präsident Donald Trump die Gefahr eines Handelskriegs vorerst abgewendet haben.

Halbjahresbilanz des Verbands der Chemischen Industrie

Führende Vertreterinnen und Vertreter der europäischen und deutschen Chemieindustrie haben heute in Brüssel mit Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen konkrete Lösungen zur Stärkung des Standorts erarbeitet.

Der Koalitionsvertrag liegt auf dem Tisch und die neue Bundesregierung steht in den Startlöchern. Aus Sicht von Industrie und Verbänden wurden viele wichtige Forderungen aufgegriffen. Entsprechend positiv äußern sich VCI und IGBCE. Auch Plastics Europe Deutschland begrüßt den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD. Der TÜV-Verband hält die Einrichtung eines Digitalministeriums für überfällig.

Im dritten Quartal 2024 musste die chemisch-pharmazeutische Industrie einen kräftigen Dämpfer hinnehmen. Die erhoffte Erholung der Chemienachfrage sowohl in Deutschland als auch im Ausland blieb aus. Viele Industriekunden drosselten ihre Produktion, damit sank auch die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen. Hinzu kamen schwache Pharmageschäfte auf den ausländischen Märkten.

Die Stimmung in der deutschen Chemiebranche ist dramatisch schlecht. Das ist ein zentrales Ergebnis einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) im Auftrag des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) basierend auf einer Umfrage unter den Verbandsmitgliedern.

Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie, äußert sich zur erwarteten Wachstumsprognose der Bundesregierung.

Bei der Achema 2024, der Weltleitmesse der Prozessindustrie, zeigten vom 10. bis 14. Juni 2024 insgesamt 2.842 Aussteller aus 56 Nationen 106.000 Teilnehmern aus 141 Ländern auf dem Frankfurter Messegelände die neueste Ausrüstung und innovative Verfahren für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Mit über 2.800 Ausstellern aus 56 Nationen hat die Achema in Frankfurt ihre Messetore geöffnet. Die weltweit wichtigste Veranstaltung der Prozessindustrie zeigt Ausrüstung und Verfahren für die Chemie-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Der Verband der Chemischen Industrie begrüßt den Vorstoß von Wirtschaftsminister Robert Habeck, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz für zwei Jahre auszusetzen.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat im letzten Jahr insgesamt 140.000 EUR an fünf politische Parteien gespendet. Der Betrag umfasst direkte Zuwendungen an die Schatzmeister der Parteien auf Bundes- wie auf Landesebene.

Ein ernüchterndes Schlussquartal hat die Jahresbilanz 2023 der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie noch schlechter ausfallen lassen, als zum Jahresende hin eh schon befürchtet.

Erstmals seit sechs Quartalen verbuchte die Chemieproduktion in Deutschland ein leichtes Plus von 0,1 % gegenüber dem Vorquartal. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Produktion um 6,1 % niedriger. Die Kapazitätsauslastung der Branche sank erneut und lag zuletzt bei lediglich 75,7 %.

Nach zähen Verhandlungen verabschiedet: der Bund-Länder-Pakt für „Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsbeschleunigung“ zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundesregierung.

Erneut hat der VCI das Rheingold-Institut beauftragt, die Sicht der Menschen auf die chemisch-pharmazeutische Industrie zu analysieren und herauszufinden, was sich seit der ersten Untersuchung 2020 verändert hat.

Die Halbjahresbilanz für die chemisch-pharmazeutische Industrie fällt enttäuschend aus. Die Hoffnungen, dass nach einem milden Winter und deutlich gesunkenen Gas- und Strompreisen eine Erholung einsetzt, haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Nachfrage nach Chemikalien nimmt ab. Doch die konjunkturelle Flaute ist nicht das größte Problem. Sorgen bereiten auch die strukturellen Defizite des Standorts Deutschland.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die Pläne des Bundeswirtschaftsministeriums zum Industriestrompreis.

Mit großer Skepsis betrachtet der Verband der Chemischen Industrie (VCI) das heute von der EU-Kommission vorgestellte Pharmapaket. Die darin vorgeschlagenen ehrgeizigen Maßnahmen werden die Entwicklung der pharmazeutischen Industrie für die kommenden 20 bis 30 Jahre prägen.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat im vierten Quartal 2022 ihre Talfahrt fortgesetzt. Die Produktion brach weiter ein und die Kapazitäten waren nicht ausgelastet.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein Jahr zurück, das – geprägt vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der daraus resultierenden Energiekrise – besonders schwierig war. Auch die Aussichten für 2023 bleiben düster.

Die EU-Institutionen haben sich auf die Einführung von Grenzausgleichsmaßnahmen zum Klimaschutz (CBAM) geeinigt. Beim Verband der Chemischen Industrie (VCI) sind die Sorgenfalten angesichts des Vorhabens weiterhin tief und die Fragezeichen groß.

Die Chemieindustrie will und muss die Transformation hin zur Klimaneutralität und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten in Einklang bringen.

Wolfgang Große Entrup, Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI)

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt die Neujustierung der Pandemiepolitik, um die Ausbreitung des Coronavirus trotz hochansteckender Mutationen einzudämmen und gleichzeitig gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben sicher zu ermöglichen. Gleichzeitig bekräftigen die Chemie-Arbeitgeber ihr Angebot an die Bundesregierung, das deutsche Impfprojekt durch den Einsatz von Werksärzten zu beschleunigen.