
Kreislaufwirtschaft aktuell - Chemie, Technologie, Ökonomie
Netzwerkveranstaltung der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW) in der GDCh und des Kunststoff-Instituts für die mittelständische Wirtschaft NRW (KIMW) Lüdenscheid.

Netzwerkveranstaltung der Vereinigung für Chemie und Wirtschaft (VCW) in der GDCh und des Kunststoff-Instituts für die mittelständische Wirtschaft NRW (KIMW) Lüdenscheid.

Was hat Mode mit der Prozessindustrie zu tun?

Der Vorstand des Verbands Chemiehandel blickt auf 2020 zurück und bewertet die aktuelle Situation der Branche.

Die Kunststoffindustrie steht am Anfang eines Paradigmenwechsels. In diesem Wandel bekennt sie sich nicht nur zu Nachhaltigkeitszielen, sondern versteht sich darüber hinaus als Treiber des Systemwandels hin zu einer nachhaltigen ...

Mit der Eröffnung der Recyclinganlage der Palurec ist den Herstellern von Getränkekartons ein entscheidender Schritt bei der Rückgewinnung der Kunststoff- und Aluminiumanteile ihrer Verpackungen gelungen.

Experten aus Industrie, Politik und Wissenschaft beobachten schon länger kritisch den Trend zur Substitution von reinen Kunststoffverpackungen durch Papier-Verbunde – also Verpackungen aus einem Materialmix aus Papier und Kunststoff.

Dow und Mura Technology engagieren sich in einer Partnerschaft dafür, dass Plastikmüll nicht in die Umwelt gelangt.

BASF, Quantafuel und Remondis haben eine Absichtserklärung zur Prüfung einer Zusammenarbeit beim chemischen Recycling unterzeichnet. Darin geht es unter anderem um die Möglichkeit einer gemeinsamen Investition in eine Pyrolyseanlage für Kunststoffabfälle.

H.C. Starck Tungsten Powders, ein Tochterunternehmen der Masan High-Tech Materials, forscht in Goslar an einem neuen Verfahren zum Recycling von Kobalt aus Metallschrotten. Das Entwicklungsprojekt soll binnen zwei Jahren zu einem Pilotprozess führen, der sich anschließend in einen größeren Maßstab überführen lässt. Das Land Niedersachsen fördert diese Innovation mit 800.000 EUR.

Borealis präsentiert ein neues Projekt, das die bestehende Versorgung des Standorts Stenungsund mit chemisch recycelten Rohstoffen ausbauen wird.

Clariant ist offiziell der Circular Plastics Alliance der EU beigetreten. Das Bündnis verfolgt das Ziel, das Recycling von Kunststoffen im Einklang mit den Zielsetzungen des Aktionsplans Kreislaufwirtschaft (Circular Economy Action Plan) der EU und mit dem Europäischen Grünen Deal (Green Deal) zu verbessern.

Die Infografik zeigt aktuelle Daten und Fakten zur Entwicklung der Elektromobilität.

Der Markt für recycelten Kunststoff ist kaputt – so fasst der Report des Aktionsprogramms „Polyproblem“ die Lage beim Thema Plastik-Wiederverwertung zusammen.

Studie: Die chemische Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040

Allerdings wächst die Sorge um Verfügbarkeit von ausreichend recyceltem PET. Deshalb fordert die IK eine Marktbeobachtungsstelle.

Borealis und Tomra haben heute die Inbetriebnahme ihrer hochmodernen Pilotanlage für mechanisches Recycling in Lahnstein, Deutschland, bekanntgegeben. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer Partnerschaft von Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Technologie und soll unübertroffene Resultate liefern.

Neste hat in diesem Herbst in seiner Raffinerie in Finnland erfolgreich 400 t von verflüssigten Kunststoffabfällen aus dem chemischen Recycling verarbeitet. Ein Betrag, der der jährlichen Menge an Plastikabfall entspricht, der von 20.000 durchschnittlichen europäischen BürgerInnen erzeugt wird.

Batterien, Kunststoffe und nachwachsende Rohstoffe: BASF will mit neuen Ideen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben.

Hausmüll und Reststoffe, die nicht recycelt werden können, werden derzeit meist verbrannt. Diese thermische Nutzung setzt jedoch große Mengen Kohlendioxid frei. Im Forschungsprojekt Verena untersuchen unter der Leitung der TU Darmstadt 13 Partner, wie stattdessen aus problematischen Reststoffen neue Grundstoffe für die chemische Industrie gewonnen werden können.

Der Umbau des Energiesystems kann nicht pausieren.

Zahlreiche Bauteile in Autos werden aus Kunststoffen gefertigt. Für sie gelten hohe Anforderungen an Sicherheit, Hitzebeständigkeit und Qualität. Besonders intensiv beanspruchte Kunststoffbauteile in Autos können daher bislang nur aus Materialien auf Erdölbasis hergestellt werden. Diese können meist nicht wiederverwertet werden. Während sortenreine Kunststoffe oft mechanisch recycelt werden können, ist das Recycling von gemischten Kunststoffabfällen eine große Herausforderung.

Fast 700 Unternehmen quer durch die Kunststoff-Wertschöpfungskette sind europaweit bereits Teil von Operation Clean Sweep (OCS) und tragen so dazu bei, das Aufkommen von Kunststoffgranulaten in der Umwelt zu verringern. Dies geht aus dem nun veröffentlichten OCS-Fortschrittsbericht von PlasticsEurope hervor.

Bei Getränkeflaschen ist die Einweg-Mehrweg-Diskussion von alten Vorurteilen geprägt.

Die ALPLA Group verfolgt den weltweiten Ausbau ihrer Recyclingaktivitäten konsequent. Das österreichische Familienunternehmen baut nun in Mexiko ein Werk für HDPE-Recycling. Jährlich sollen 15.000 t Regranulat hergestellt werden.

Die Pyrolyse von gemischten Kunststoffabfällen kann die chemische Industrie sowie die Abfallwirtschaft klimafreundlicher machen, zu diesem Schluss kommt das von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Chemisches Kunststoffrecycling“.

Der Plastikmüll in Privathaushalten nahm in den vergangenen Monaten aufgrund von verbreitetem Home-Office und häufigeren Bestellungen übers Internet um etwa 10% zu, die Nachfrage nach Recyclat – also recyceltem Plastik aus Verpackungsmüll – ist gleichzeitig dramatisch eingebrochen.

Im CHEManager-Interview erläutert CEO Markus Steilemann wie Covestro zum Ziel einer treibhausgasneutralen Wirtschaft beitragen will.


Eine komplett neue Produktlinie mit nachhaltigen Verpackungslösungen wird Ecocool im Sommer 2020 in den Markt bringen und damit das Angebot an Transport-Kühlverpackungen erweitern.

Neue Anlage zur Kunststoffabfall-Umwandlung im Bau von Ineos und Plastic Energy.


Zu einer Kreislaufwirtschaft müssen mehr Kunststoffabfälle zurückgewonnen und wiederverwendet werden.

In den Bestrebungen, nachhaltiger und klimafreundlicher zu produzieren, greifen Unternehmen vermehrt auf recycelte Materialien zurück.























