
IVA gibt vorerst Entwarnung bei Düngerversorgung
In der aktuellen Düngesaison bestehen noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar (IVA).

In der aktuellen Düngesaison bestehen noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern – so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar (IVA).

Thyssenkrupp Uhde wurde von MOPCO – Misr Fertilizers Production Company (Ägypten) – mit der Lieferung innovativer Technologie für drei bestehende Ammoniak- und Harnstoffanlagen in Damietta, Ägypten, beauftragt.

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Deutschland braucht es ein innovationsfreundlicheres Zulassungssystem für Pflanzenschutzmittel, wettbewerbsfähige Energiepreise für die einheimische Düngemittelproduktion sowie einen wirksamen Schutz vor Düngemitteln zu Dumpingpreisen aus Russland. Einen entsprechenden Appell an die kommende Bundesregierung stellte der Industrieverband Agrar (IVA) bei einem Pressegespräch zum Auftakt der Grünen Woche 2025 in Berlin vor.

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er heute anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

Thyssenkrupp Uhde und Genesis Fertilizers haben einen Vertrag für ein Pre-FEED unterzeichnet, um das Konzept für einen integrierten Düngemittelkomplex in Belle Plaine, Saskatchewan, Kanada, zu erarbeiten.

Innerhalb der nächsten 20 Jahre können die Treibhausgas-Emissionen in der Düngemittelherstellung um bis zu 90% reduziert werden. Dieses Ziel verfolgen die im Industrieverband Agrar (IVA) zusammengeschlossenen deutschen Hersteller von Mineraldüngern.

Eine veraltete EU-Regulierung, die innovative Züchtungstechniken pauschal dem strikten Gentechnikrecht unterwirft, setzt praktisch unüberwindbare Hürden für die Entwicklung von bspw. widerstandsfähigeren Pflanzensorten. Im Sommer will die EU-Kommission einen Entwurf zur Modernisierung des europäischen Gentechnikrechts veröffentlichen.

Thyssenkrupp Uhde und Johnson Matthey werden für IGSAŞ - Istanbul Gübre Sanayii, Kocaeli (Türkei) eine Lösung liefern, um den Druck im Ammoniak-Synthesekreislauf deutlich zu senken, während die Nennkapazität von 1.200 mtpd beibehalten wird.

Die Landwirtschaft steht vor einem zentralen Zielkonflikt: sie soll die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung mit einem effizienten Einsatz von Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemitteln gewährleisten und gleichzeitig Biodiversität, Klima- und Naturschutz fördern.

Yara International plant die Umrüstung seiner Ammoniak-Terminals in Deutschland, um den Umschlag von bis zu 3 Mio. t Ammoniak zu ermöglichen. Dies entspricht etwa 530.000 t Wasserstoff und wird dazu beitragen, die Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu beschleunigen.

Bayer und Ginkgo Bioworks haben den Vertrag über die April 2022 angekündigte mehrjährige strategische Partnerschaft abgeschlossen. Damit wollen die Unternehmen die Forschung und Entwicklung biologischer Produkte für die Landwirtschaft beschleunigen.

Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Agrarmärkte geschockt. Besonders für die Verfügbarkeit und Preisentwicklung der wichtigsten Mineraldünger sind mittelfristige Vorhersagen derzeit kaum möglich.

K+S hat in den vergangenen Jahren die Menge der am Werk Werra anfallenden Salzwässer aus der Produktion hochwertiger Düngemittel stark reduziert. Zum Ende des Jahres 2021 beendet K+S deren Versenkung endgültig und geht neue Wege.
















Dreiviertel weniger Insekten - diese 2017 veröffentlichte Zahl aus einer Langzeitstudie von niederländischen, deutschen und britischen Wissenschaftlern startete eine gesellschaftliche Debatte zum Insektensterben.





