Syneqt übernimmt Ausbildung an den Standorten Marl und Wesseling
Interview mit Andreas Orwat, Syneqt

Ein Schlüsselfaktor für den erfolgreichen Start von Syneqt, dem neuen Infrastrukturdienstleister und Chemieparkbetreiber an den Standorten Marl und Wesseling, sind die Mitarbeiter. Sie bringen das junge Unternehmen mit ihrem Einsatz und ihrer Identifikation jeden Tag ein Stück voran – umso wichtiger ist es, dass der Dienstleister zahlreiche Aktivitäten, Angebote und Anreize entwickelt, um talentierte und qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, weiterzuentwickeln und an das Unternehmen zu binden. Mit rund 3.500 Beschäftigten und einem Umsatz von rund 1,8 Mrd. EUR ist Syneqt einer der größten Anbieter für Services in der Prozessindustrie in NRW. Auch bundesweit rangiert das Tochterunternehmen von Evonik in der Spitzengruppe.
Das Firmenportfolio umfasst Energie- und Versorgungsleistungen, Logistik, Abfallmanagement, technische Services sowie Standortentwicklung. Andreas Orwat, Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor, berichtet in einem Interview mit dem CHEManager über Arbeitssicherheit, Aus- und Weiterbildung, Kooperationen mit Schulen und Universitäten sowie über die Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter.
CHEManager: An den Standorten in Marl und Wesseling sind rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die chemische Industrie hat sehr hohe Standards in den Bereichen Sicherheit und Arbeitsschutz. Was tun Sie, damit diese Standards hoch und wichtig bleiben?
Andreas Orwat: „Sicherheit ist und bleibt die wichtigste Aufgabe in unseren Chemieparks – für uns, alle Beschäftigten und unser direktes Umfeld. Wir sind und bleiben gute Nachbarn, offen und gesprächsbereit bei allen wichtigen Themen und Fragen. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, eine einheitliche Sicherheitskultur zu schaffen und zu erhalten – auch dort, wo unterschiedliche Voraussetzungen, Erfahrungen oder Standards aufeinandertreffen. In unserem Arbeitsalltag und unseren Abläufen steht Sicherheit immer an erster Stelle. Damit das so bleibt, tun wir an unseren Standorten einiges, denn wer an einem Chemiestandort arbeitet, muss Sicherheitsrisiken kennen und sein Wissen regelmäßig auffrischen.“
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