
Wechsel an der Spitze des Hafens Antwerpen-Brügge
Jacques Vandermeiren legt sein Mandat als CEO nieder – COO Rob Smeets übernimmt vorübergehend die Leitung

Jacques Vandermeiren legt sein Mandat als CEO nieder – COO Rob Smeets übernimmt vorübergehend die Leitung

In vielen Unternehmen Deutschlands entsteht Kohlenstoffdioxid. Es wird normalerweise nicht weiterverwertet oder gespeichert, sondern in die Umwelt abgegeben. Dort wirkt es klimaschädlich. Eine jüngst gestartete Studie im Auftrag des Chemieparkbetreibers Yncoris sowie einem Industriekonsortium befasst sich mit den Möglichkeiten einer CO₂-Infrastruktur von Köln bis zum Hafen Antwerpen-Brügge in Belgien. Denn eine solche Infrastruktur bildet die Grundlage, um CO₂ zu speichern und so den Ausstoß an Treibhausgasen zu reduzieren.

Technische Daten der Volta 1:
24,73 m lang, 13,13 m breit und 6,5 m Tiefgang;
Gewicht von 607 t;
Schleppkraft von 70 t;
Geschwindigkeit von 12 Knoten;
2,782 MWh Batterien, die in 2 h geladen werden (12 h Fahrkapazität)

Der Port of Antwerp-Bruges schließt das Jahr 2024 mit einem Wachstum des Gesamtumschlags von 2,3% auf 278 Mio. t ab. Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten zeigt sich der Hafen widerstandsfähig. Hierbei ist ein starker Anstieg des Containerumschlags der wichtigste Faktor. Für 2025 liegen ehrgeizige Pläne vor, um die zentrale Rolle der EU bei der Energiewende und im internationalen Handel weiter zu stärken.

NextGen Demo, das Innovationszentrum des zirkulären Hotspots NextGen District im Hafen von Antwerpen, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. TripleW, ein Pionier der Kreislaufchemie, verlegt seine Demonstrationsanlage nach NextGen Demo und erweitert seine Aktivitäten. Dieses Projekt zur Herstellung von Milchsäure aus Lebensmittelabfällen stellt einen wesentlichen Schritt auf dem Weg zu einer zirkulären und klimaneutralen Wirtschaft dar.

Auf die Größe kommt es an. Das gilt auch für unser Ranking von Chemiestandorten in Europa.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 hat der Hafen Antwerpen-Brügge Richard Schroeter (59) zu seinem neuen Repräsentanten für Deutschland und die Schweiz ernannt.

Unter dem Motto „Mehr (Investitionen) für weniger (CO2)“ fördert der Hafen Antwerpen-Brügge gezielt Initiativen zur Klimaneutralität.

Interview mit Jacques Vandermeiren, CEO, und Tom Hautekiet, COO des Hafens Antwerpen-Brügge über die Entwicklung des Zusammenschlusses.

2022 war ein Jahr voller Herausforderungen für den Port of Antwerp-Bruges. Die geopolitischen Spannungen, die Energiekrise und die anhaltenden Störungen in den Lieferketten machten sich bemerkbar und sorgten neben Verschiebungen innerhalb der verschiedenen Güterströme vor allem im Containersegment für anhaltenden Druck.

Woher nehmen, wenn nicht importieren? Grüner Wasserstoff erfährt in der aktuellen Energiekrise enormen Aufwind. Der erhöhte Bedarf an grünem Wasserstoff wird lokal nur schwer zu decken sein. Genau zur rechten Zeit bereitet sich der Hafen Antwerp-Bruges daher darauf vor, große Mengen des klimafreundlichen Energieträgers aus nicht-europäischen Ländern nach Westeuropa zu bringen.

Die Häfen von Antwerpen und Zeebrügge setzen ihren Wachstumskurs unter einem neuen, gemeinsamen Namen fort: Port of Antwerp-Bruges. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 22. April 2022 unterzeichneten die beiden Städte den Gesellschaftervertrag der vereinigten Hafengesellschaft. Jetzt teilte der Port of Antwerp-Bruges die konkrete Umsetzung dieses Ziels mit: ein Welthafen zu werden, der Wirtschaft, Menschen und Klima in Einklang bringt.

Vergangene Woche unterzeichneten die ersten Konzessionäre offiziell den Vertrag für den NextGen District im Herzen des Antwerpener Hafens. Die Zusage der beiden Pionierunternehmen Triple Helix und Bolder Industries ist ein wichtiger Meilenstein für die konkrete Realisierung des künftigen Hotspots für die Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit innovativen Vorreitern möchte der Hafen von Antwerpen in diesem Cluster zirkulärer Unternehmen zum Übergang zu einer klimaneutralen Gesellschaft beitragen.

Antwerpen ist der Heimathafen des größten integrierten Chemie-Clusters in Europa. Es ist der Ort, an dem Partnerschaften über die gesamte Kette und sogar sektorübergreifend geschlossen werden.

Der Hafen von Antwerpen setzt sich voll und ganz für die Entwicklung der Kreislaufwirtschaft ein und stellt zu diesem Zweck ein 88 Hektar großes Gelände zur Verfügung: das NextGen District. Es werden sowohl große als auch kleine Akteure der Kreislaufwirtschaft und der Fertigungsindustrie gesucht. Derzeit werden Marktgespräche geführt, um Unternehmen zu finden, die an einer Ansiedlung auf dem Gelände interessiert sind.

Der europäische Green Deal zielt darauf ab, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 % zu reduzieren. Danach wird der nächste Schritt die vollständige Klimaneutralität bis 2050 sein. Der Hafen Antwerpen übernimmt die Führung beim Übergang zu einem klimaneutralen Hafen, der auf der Basis von erneuerbaren Energien und der Kreislaufwirtschaft arbeitet. In Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern entwickelt sich der Hafen von Antwerpen zum führenden Energiezentrum für eine nachhaltige Zukunft.

Extremwettersituationen, Pandemie und Handelskrisen: Die Lieferketten der chemischen Industrie sind anfällig für Störungen.

Die chemische Industrie in Deutschland bezieht einen großen Teil ihrer Importe von Rohstoffen und Vorprodukten über die ARA-Häfen.

Der Antwerpener Hafen ist ein multifunktionales Verbindungsglied in der Supply Chain, denn er spielt eine wichtige Rolle als Produktionsstandort, logistische Drehscheibe und elementares Glied in der Rohstoffversorgung.

Zu einem Hotspot für die Kreislaufwirtschaft unter dem neuen Namen „NextGen District“ will der Hafen Antwerpen den ehemaligen General Motors-Standort auf dem Hafengebiet entwickeln.

Von und zu den beiden größten europäischen Häfen Rotterdam und Antwerpen bietet DB Cargo neue Verbindungen an.

Antwerpen unternimmt den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zum digital gesicherten Hafen. Mit „Certified-Pick-up“ startet am 1. Januar 2021 eine sichere und integrierte digitale Lösung für die Containerfreigabe.




In jeder Krise steckt eine Chance, denn wo Altes endet, beginnt immer auch etwas Neues.








