Forschung und Entwicklung (F&E)

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CHEManager Grafik: Der Chemie- und Pharmastandort Schweiz

Die Chemie-, Pharma- und Life-Sciences-Branche ist nicht nur die größte Exportindustrie in der Schweiz, sondern trägt auch maßgeblich zum Wirtschaftswachstum unserer Nachbarn bei. Dies belegt der im März 2024 veröffentlichte Jahresbericht 2023 des Branchenverbands Scienceindustries.

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Merck investiert 62 Mio. EUR in neue Qualitätskontrollanlage in Darmstadt

Merck investiert in Darmstadt 62 Mio. EUR in die Qualitätskontrolle des Unternehmensbereichs Life Science. In dem neuen kollaborativen und hochmodernen Gebäude werden etwa 135 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten. Die Fertigstellung des fast 10.000 m2 großen Neubaus ist für Mitte 2025 geplant. Er ist Teil eines Investitionsprogramms am Standort Darmstadt: Merck wird hier bis 2025 insgesamt rund 1,5 Mrd. EUR investieren.

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BASF forscht an CO2-neutraler Herstellung von biobasiertem Fumarat

BASF möchte in Zukunft mit dem Bakterium Basfia succiniciproducens aus Zucker und Kohlenstoffdioxid ein für die Chemieproduktion wichtiges Zwischenprodukt herstellen. Daran arbeitet das Unternehmen zusammen mit den Universitäten des Saarlandes, Marburg und Kaiserslautern-Landau im gemeinsamen Forschungsprojekt FUMBIO (FUMarsäure BIObasiert).

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Pharma Deutschland kritisiert Medizinforschungsgesetz

Pharma Deutschland, der mitgliederstärkste deutsche Pharmaverband, hat anlässlich der ersten Lesung des Medizinforschungsgesetzes im Bundestag klare Erwartungen: „Wir erwarten, dass der Deutsche Bundestag den Gesetzesentwurf entschlossen und zügig praxistauglich überarbeitet und beschließt. Sonst wird Deutschland im Kampf um den Pharmastandort weiter absteigen,“ so Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland.

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Verbände fordern verlässliche Batterieforschungsförderung

Der Stichtag 28. März 2024 zur Einreichung neuer Projektvorschläge zur „Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten“ wurde kurzfristig durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gestrichen. Diese Streichung und die bisher unklare Förderung der Batterieforschung für 2025 und die folgenden Jahre verschärfen die Planungsunsicherheit für Forschungseinrichtungen weiter und sind Schritte in die falsche Richtung.

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Merck und Siemens beschleunigen Herstellung innovativer Materialien

Merck hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck die neue kommerzielle Produktionslinie für Wirkstoffe wie z.B. Arzneimittel, die auf einem neuen Automatisierungsstandard basiert, gezeigt. Die weltweit einzigartige Anlage wurde im Energieforschungsprogamm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

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Merck baut neues Life-Science-Forschungszentrum in Darmstadt

Merck investiert mehr als 300 Mio. EUR in ein neues Forschungszentrum an seinem Unternehmenssitz in Darmstadt. Im „Advanced Research Center“ wird der Unternehmensbereich Life Science unter anderem an Lösungen zur Herstellung von Antikörpern, mRNA-Anwendungen und weiteren Produkten für die biotechnologische Produktion forschen. Ab Anfang 2027 soll es Platz für rund 550 Mitarbeitende bieten.

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Zulassung von Biozidprodukten in der EU

Chemieunternehmen, die in der Europäischen Union oder einem Mitgliedsland die Zulassung eines Biozidprodukts beantragen, müssen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eine Zusammenfassung der Produkteigenschaften (SPC) vorlegen. Falls es um eine Zulassung in der gesamten EU geht, muss die SPC in sämtliche Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt werden, bevor das Produkt zugelassen werden kann.

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Werkstoffe für die Elektrochemie

Die Elektrifizierung chemischer Prozesse wird einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Chemieindustrie leisten. Der Aufwind, den die Elek­trolyse zurzeit erfährt, wird durch Werkstoffe, die über die passenden Eigenschaften verfügen, langfristig zum Erfolg führen.

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Der Tesla für die Chemie

Das Leipziger Technologie-Start-up EnaDyne präsentiert eine revolutionäre Reaktortechnologie, die auf kaltes Plasma setzt, um nachhaltige Grundchemikalien und Treibstoffe zu produzieren – eine Innovation, die CO2 mit minimalem Energieaufwand nutzbar macht und den Weg zu einer effizienten und profitablen Kohlenstoffkreislaufwirtschaft ebnet.

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VAA und Dechema fordern industriepolitischen Richtungswechsel

Die Zukunftsausschichten der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind unter den derzeitigen industriepolitischen Rahmenbedingungen ausgesprochen negativ. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter den Fach- und Führungskräften in den Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Branche.

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CustomCells eröffnet Standort in Detroit

Nach der Eröffnung des neuen Firmenhauptsitzes in Itzehoe im Januar, setzt das Batterieunternehmen CustomCells seinen Expansionskurs auch außerhalb Deutschlands fort und eröffnet den ersten internationalen Standort: CustomCells hat eine US-amerikanische Tochtergesellschaft gegründet und ist ab jetzt mit einem eigenen Büro in der Innovationsmetropole Detroit im US-Bundesstaat Michigan vertreten.

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Boehringer Ingelheim-Standort Biberach unter neuer Leitung

Der größte Forschungs- und Entwicklungsstandort von Boehringer Ingelheim bekommt einen neuen Standortleiter: Thomas Reith tritt am 15. April in Biberach die Nachfolge von Fridtjof Traulsen an, der im Januar den Vorsitz der Geschäftsführung der Boehringer Ingelheim Deutschland übernommen hat. Der 57-jährige Reith ist seit mehr als 20 Jahren für das Pharmaunternehmen tätig, zuletzt als Leiter der Informationstechnologie für die Arzneimittelforschung und -entwicklung.

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Entwicklungskooperation von BRAIN Biotech und AMSilk

BRAIN Biotech und AMSilk haben die erste Phase einer Entwicklungskooperation erfolgreich abgeschlossen. Die Partner, die ihre Kooperation vor einem Jahr begonnen hatten, konnten ein natürliches Strukturprotein zielgerichtet optimieren und haben für dieses Verfahren ein erstes PCT-Patent angemeldet.

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Lösung für das Problem der Plastikverschmutzung

Die (Mikro-)Plastikverschmutzung ist ein weltweites Problem. Die Herausforderung ist es, globale Lösungen zu finden und umzusetzen. Politische Resolutionen sind notwendig, aber nicht ausreichend. Auch Materialinnovationen müssen zur Problemlösung beitragen.

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Wenn die Lösung in einem Start-up steckt

Wettbewerb, Patentabläufe, Umweltauflagen, gesellschaftliche Erwartungen, globaler Druck: Keine Branche ist frei vom Innovations- und Transformationsdruck, doch in der Chemie- und Pharmabranche ist dieser besonders hoch. Hinzu kommen die regulatorischen Anforderungen, die wohl in keinem weiteren Sektor so groß sind. 

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„Die Chemieindustrie muss Teil von Innovationsökosystemen werden“

Innovationsökosysteme sind für alle Industriebereiche geeignet. Aber das Potenzial dieser Grundidee ist in der chemischen Industrie noch nicht gehoben. Die deutsche Chemieindustrie sollte sich jetzt mit dieser Thematik beschäftigen, um zukunfts- und innovationsfähig zu bleiben, so Thorsten Posselt, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IMW.

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Neue Verpackungslösungen aus Cellulose

Cell2Green produziert über eine neue Technik eine biobasierte, biologisch abbaubare, recycelbare und kunststofffreie Verpackungsfolie. Gegründet im Mai 2023 von Dirk Hollmann und Stefan Peuß verfolgt das Unternehmen einen ganzheitlichen kreislaufwirtschaftlichen Ansatz für den Austausch von Polyethylen-(PE)- oder Cellophanfolie.

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Altana erwirbt Silberline

Altana übernimmt die Silberline Gruppe. Das US-Unternehmen entwickelt und produziert Effektpigmente, die in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen – von Autolacken und Druckfarben über Kunststoffe sowie Schutzbeschichtungen bis hin zu verpackten Konsumgütern.

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Arzneimittelinnovation 2023: Gesetz bremst medizinischen Fortschritt

Pharmaunternehmen haben 2023 in Deutschland 30 Medikamenten mit neuem Wirkstoff eingeführt und damit für neue Möglichkeiten zur Behandlung oder Vorbeugung gesorgt. In dieser Statistik nicht mitgezählt sind zwei Medikamente, die ihre Hersteller nach nur wenigen Monaten wieder vom Markt genommen haben. Zum Vergleich: 2021 und 2022 wurden 46 bzw. 49 Medikamente mit neuem Wirkstoff in Deutschland eingeführt.

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Jugend forscht 2024: Mehr als 10 000 Anmeldungen

Für die 59. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht haben sich insgesamt 10 492 Jungforscherinnen und Jungforscher angemeldet. Das ist eine Steigerung um 11,8% gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der Forschungsprojekte liegt 2024 bei 5 753 angemeldeten Arbeiten. Das bedeutet eine Zunahme um 11,6% im Vergleich zum vergangenen Jahr.

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