
Im Industriepark Kalle-Albert wird Energie gespart
Die Energiekosten steigen und die Klimakrise ist längst nicht gelöst. Das Industrieserviceunternehmen ISW-Technik bietet eine Reihe von effizienten Methoden an Energie einzusparen

Die Energiekosten steigen und die Klimakrise ist längst nicht gelöst. Das Industrieserviceunternehmen ISW-Technik bietet eine Reihe von effizienten Methoden an Energie einzusparen

Die Prozesswärme ist für die Chemieindustrie ein Hemmschuh in der Flucht aus der Abhängigkeit von fossilen Energien wie Erdgas. Angesichts der Gasknappheit in Europa kommt es deshalb jetzt auf Einspartechnologien an, die auf dem Markt bereits verfügbar sind.

Die Energiekrise hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Seit Wochen stehen die Füllstände der Gasspeicher im Fokus der Bevölkerung. Besonders für Unternehmen ist die zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung mit Gas zunehmend existenzrelevant.

In der Schweiz endete am 22. September die Konsultation der Verordnungsentwürfe zu Verboten, Verwendungsbeschränkungen sowie zur Kontingentierung im Falle einer Gasmangellage. Der Schweizer Wirtschaftsverband Scienceindustries, der über 250 innovative und exportorientierte Mitgliedsunternehmen der Industrien Chemie Pharma Life Sciences vertritt, fordert, diese Branchen als kritische Infrastruktur einzustufen und davon auszunehmen.

Deutschland und Europa steuern auf eine Rezession zu. Vergleichbare Situationen wurden in der Vergangenheit nur mithilfe einer starken Wirtschaft gemeistert. Doch die exorbitanten Energiepreise zwingen die Chemieindustrie, Produktionen zu drosseln.

Die Chemieindustrie will und muss die Transformation hin zur Klimaneutralität und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten in Einklang bringen.

Die Zeit der Pilotprojekte ist vorbei: Mehrere große Energieversorger wollen im industriellen Maßstab klimaneutralen Wasserstoff herstellen und über ein neues Leitungsnetz zwischen Ostsee und Erzgebirge verteilen. Der Leipziger Gaskonzern VNG ist dabei die Lokomotive.

In Frankfurt ist der Spagat zwischen dem Streben nach Nachhaltigkeit und Aufrechterhaltung des Standortbetriebs unter den aktuellen Gegebenheiten ein wichtiges Thema.

Die Unternehmen der chemischen Industrie stellen die physische Verfügbarkeit (Gasmangellage) von Erdgas als auch preisliche Verwerfungen vor große Herausforderungen.

Als Bundeskanzler Scholz im Februar eine Zeitenwende der deutschen Außenpolitik verkündete, war in Grundzügen abzusehen, dass diese auch eine Zäsur für die deutsche Energiepolitik bedeuten würde.

Um die Gasversorgung gewährleisten zu können, hat die Bundesregierung entschieden, ein Import- und Distributionsterminal für Liquefied Natural Gas (LNG) in Brunsbüttel zu errichten.

Wie gehen Sie als Standortbetreiber mit der Gasknappheit und den gestiegenen Energiepreisen um?

Die Energiewende kann nur dann gelingen, wenn der Strom, der auf ökologischem Weg produziert wird, zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung steht. Dafür müssen passende Speicher entwickelt werden, die in unterschiedlicher Größe die gewonnene Energie aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben.

Mit den Kürzungen der Gaslieferungen durch Russland kommen wir in Deutschland in eine neue Situation, unterstreicht der Verband der Chemischen Industrie (VCI). Der VCI unterstützt die von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Habeck vorgestellten Maßnahmen, mit denen Gas eingespart werden soll.

Im ChemCoast Park Brunsbüttel wird in den Aufbau der größten Chemieanlage in Schleswig-Holstein zur Gewinnung von „grünem“ Methanol investiert.

Bilfinger hat mehrere Aufträge von Metsä Fibre für sein neues Bioproduktwerk in Kemi, Nordfinnland, erhalten. In diesem Rahmen verantwortet Bilfinger Elektroinstallationsarbeiten sowohl für die Gebäude als auch für die Prozesse mehrerer Bereiche der energieautarken Anlage.

Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG Energie Consulting, die bundesweit mehr als 2.500 Unternehmen in Energiefragen berät, äußert sich zu den Auswirkungen der Kriegshandlungen auf den deutschen Energiemarkt und die daraus resultierenden Herausforderungen für die deutsche Industrie.

Im Rahmen der Realisierung des Suedostlink-Projekts bildet Schmidbauer ein wichtiges Bindeglied in der Logistikkette der für den Stromtransport notwendigen Kabel zwischen Produktion und Baustelle.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) ruft angesichts der Debatte um die Frage der europäischen Taxonomie zu einer ideologiefreien Betrachtung der Energiewende auf.

In Brunsbüttel beginnt die Westküstenleitung des Stromnetzbetreibers TenneT, die aktuell bis zur dänischen Grenze fortgebaut wird, um mehr regenerative Energie aus On- und Offshore-Windkraft zu den Endverbrauchern leiten zu können.

Mehrere Chemieunternehmen in Ostdeutschland erwägen wegen hoher Energiepreise ihre Anlagen abzuschalten. Wie geht der Standortbetreiber InfraLeuna mit der Entwicklung am Energiemarkt um?

In seiner Kolumne meint der stellvertretende Vorsitzende des Vorstands vom Verband für Anlagentechnik und Industrieservice, Lothar Meier, dass sich Pandemiebekämpfung, Energiewende, Investitionsstau und Fachkräftemangel nur im Konsens der gesellschaftlichen Mehrheit lösen lassen.

Verfügbarkeit und Preis sind ganz zentrale Themen, wenn grüner Wasserstoff für die Industrie hergestellt werden soll. Bisher ist die Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse im industriellen Maßstab nicht wirtschaftlich. Wie kann der Weg zur nachhaltigen Chemie mit grünem Wasserstoff also gelingen?

BASF und Ørsted haben einen Festpreis-Stromliefervertrag abgeschlossen, der die Abnahme von 186 MW Leistung aus dem von Ørsted geplanten Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 3 in der deutschen Nordsee vorsieht.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat sich für eine schnelle Abschaffung der EEG-Umlage ausgesprochen. Die Senkung der Umlage für 2022 sei erfreulich, bedeute für viele Unternehmen aber keine Entlastung angesichts immer höherer Strompreise an der Börse.

Mit den Wasserstoff-Leitprojekten, seiner bisher größten Forschungsinitiative zum Thema Energiewende, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft.

Der ursprünglich den Römern zugeschriebene Ruf zum Einspruch gegen Entscheidungen, wurde erst im Polen des 17. Jahrhunderts gebräuchlich. Dieses Einspruchsrecht beschreibt heute in einem formell definierten Rahmen einen wichtigen Aspekt demokratischer Rechtsstaaten.

Lanxess und Wacker Chemie werden Förderunternehmen der Stiftung 2°. Das gaben die Unternehmen heute bekannt. Als erste Vertreter der chemischen Industrie bei der Stiftung 2° setzen die Unternehmen ein klares Zeichen für den unternehmerischen Klimaschutz.

BASF und Vattenfall haben einen Vertrag über den Kauf von 49,5% an Vattenfalls Windpark Hollandse Kust Zuid (HKZ) durch BASF unterzeichnet. Der Kaufpreis beläuft sich auf 0,3 Mrd. EUR und berücksichtigt den erreichten Stand des Projekts.

In dieser Woche starten der Hafenbetrieb Rotterdam und die Rotterdam Rijn Pijpleiding Company (RRP) eine gemeinsame Machbarkeitsstudie zur Entwicklung und zum Bau einer sogenannten Delta-Corridor-Pipelineverbindung für verschiedene Produkte wie beispielsweise Wasserstoff. Die Pipelines sollen den Hafen Rotterdam, den Industriepark Chemelot (Limburg) und Nordrhein-Westfalen verbinden.

Borealis hat die erste Solar-Photovoltaik (PV)-Dachanlage installiert, die eigene Produktionsanlagen mit Strom versorgt.

Unter dem Titel „Die Zukunft der Energieversorgung ist das Schlüsselthema für das ChemDelta Bavaria“ diskutierten Vertreter der Initiative ChemDelta Bavaria mit Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und dem Vorstand der Bayernwerk Egon Westphal und Tennet Chief Operating Officer Tim Meyerjürgens.

Der neue Campus soll als Synergie-Plattform die Zusammenarbeit von Shell mit führenden Vertretern aus Forschung und Lehre, Unternehmenspartnern sowie innovativen Start-ups fördern.

Auf dem virtuellen 30. Deutschen Ingenieurtag am 20. Mai 2021 diskutierte VDI-Präsident Volker Kefer mit Robert Habeck, Co-Chef von Bündnis 90/Die Grünen, über die Weichen, die die Politik stellen muss, wenn Deutschland das 1,5-Grad-Klimaziel noch erreichen will.

Martin Brudermüller (BASF) und Markus Krebber (RWE) haben in Ludwigshafen im Beisein des IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis eine Projektidee vorgestellt, die zeigt wie industrielle Produktion nachhaltig und zukunftsfähig werden kann.


















