
Evonik startet Pilotanlage für Hochleistungsmembran
In einer Pilotanlage in Marl startet Evonik die Produktion einer neu entwickelten Membran. Sie ist der Schlüssel zu günstigerem grünem Wasserstoff.

In einer Pilotanlage in Marl startet Evonik die Produktion einer neu entwickelten Membran. Sie ist der Schlüssel zu günstigerem grünem Wasserstoff.

Heraeus Precious Metals und VSParticle (VSP) haben eine Partnerschaft bekannt gegeben. In der Zusammenarbeit wollen die Partner die Spark-Ablation-Technologie von VSP für die Herstellung von porösen Transport Elektroden (Porous Transport Electrodes, PTEs) der nächsten Generation für die Protonenaustauschmembran-(PEM)-Wasserelektrolyse evaluieren.

Für die 320-MW-Wasserstoff-Erzeugungsanlage in Emden hat EWE den Industriedienstleister Bilfinger mit Stahlbau, Rohrleitungs- sowie Komponentenmontage beauftragt.

Evonik baut in Marl eine Pilotanlage zur Produktion ihrer innovativen und leistungsfähigen Anionen-Austausch-Membran (AEM). Das Unternehmen hat die Membran selbst entwickelt und vermarktet sie unter dem Namen Duraion. Sie ist ein zentraler Bestandteil in der AEM-Wasserelektrolyse und hat das Potenzial, die kostengünstige Produktion von grünem Wasserstoff zu ermöglichen.

Evonik hat mit dem niederländischen Unternehmen VoltH2 ein Term Sheet unterzeichnet, um die Produktion von grünem Wasserstoff im Chemiepark Delfzijl voranzutreiben. Gemäß der Vereinbarung wird VoltH2 einen 50-MW-Elektrolyseur in der Nähe der Wasserstoffperoxid-Anlage (H2O2) von Evonik errichten.

Schlüsseltechnologien unserer Zeit sind Wasserstoff und KI. Welche darauf basierenden neuen Ideen gibt es? Einblicke von der Achema 2024 in Frankfurt.

Die Elektrifizierung chemischer Prozesse wird einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Chemieindustrie leisten. Der Aufwind, den die Elektrolyse zurzeit erfährt, wird durch Werkstoffe, die über die passenden Eigenschaften verfügen, langfristig zum Erfolg führen.

Mit der Förderzusage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz sowie des Landes Rheinland-Pfalz ist BASF dem Bau eines Protonenaustausch-Membran-Elektrolyseurs einen entscheidenden Schritt nähergekommen.

Unipar modernisiert seine Chlor-Alkali-Anlage im Werk Cubatão in Brasilien mit Thyssenkrupp nucera Elektrolyseuren. Zur Modernisierung der Anlage wird das brasilianische Chemieunternehmen, das in Südamerika führend in der Produktion von Chlor, Natronlauge und PVC ist, die bestehenden Quecksilber- und Membrananlagen durch Elektrolyseure mit der hocheffizienten BM2.7-Technologie von Thyssenkrupp nucera ersetzen.

Thyssenkrupp Nucera, Anbieter von Elektrolysetechnologie zur Herstellung von Chlor und Wasserstoff im industriellen Maßstab, plant eine öffentliche Notierung im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse.

Thyssenkrupp nucera hat einen neuen Produktnamen für ihre innovative Lösung zur Herstellung von grünem Wasserstoff eingeführt. Dieses 20-MW-Modul heißt fortan „Scalum“. Dies gab der Anbieter weltweit führender Technologien für hocheffiziente Elektrolyse-Anlagen auf der internationalen Branchenmesse „World Hydrogen Summit 2023“ in Rotterdam bekannt.

Die elektrochemische und energieintensive Spaltung (Elektrolyse) von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff ist seit rund 200 Jahren bekannt, aber erst heute rückt sie durch die Nutzung erneuerbarer Energien in den Fokus der großtechnischen Wasserstoffherstellung.

Chlorum Solutions wird bei seiner Geschäftsexpansion in Brasilien auf die Technologie von Thyssenkrupp nucera setzen.

Asahi Kasei hat an seinem Standort Kawasaki Works in der Präfektur Kanagawa, Japan, mit dem Bau einer Pilotanlage für die Wasserstoffproduktion durch alkalische Wasserelektrolyse begonnen.

Seit seiner Erfindung durch Walther Grot in den späten 1960er Jahren wird das Nafion™ PFSA-Ionomer zur Herstellung von Protonenaustauschmembranen (PEM) verwendet, um mittels Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen, der wiederum zur Stromgewinnung eingesetzt werden kann.

HTE hat vom Forschungszentrum Jülich den Zuschlag für die Lieferung eines Hochdurchsatzsystems für Elektrolyse erhalten.

Sibanye-Stillwater und Heraeus Precious Metals haben eine Zusammenarbeit für die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Elektrokatalysatoren für Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure vereinbart.

Air Products hat Thyssenkrupp Nucera mit der Lieferung seiner alkalischen Wasserelektrolyse-Technologie für eine Anlage zur Herstellung von grünem Flüssigwasserstoff mit einer Kapazität von 10 t pro Tag in Casa Grande, Arizona, beauftragt.

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) errichtet für Europas zweitgrößten PVC-Hersteller KemOne eine Chlor-Alkali-Elektrolyse-Anlage. Mit einem Auftragsvolumen von 57 Mio. EUR ist es der größte Auftrag dieser Art in der Firmengeschichte des Chemnitzer Unternehmens.

Linde Engineering hat einen Vertrag mit Yara über den Bau einer 24 MW-Anlage für die Produktion von grünem Wasserstoff unterzeichnet. Im Dezember 2021 erhielt Yara vom norwegischen Energieunternehmen Enova eine Finanzierungszusage für die Entwicklung dieser ersten Anlage.

Nobians Chlor-Alkali-Anlage im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen hat mit der Lieferung von grünem Wasserstoff begonnen. Der niederländische Basischemikalienhersteller, der im Juli als eigenständiges Unternehmen aus Nouryon Industrial Chemicals hervorging, liefert damit als erster Produzent in Deutschland zertifizierten grünen Wasserstoff aus einer Chlor-Alkali-Membranelektrolyse.

„H2Giga“ ist eines der zur Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie gestarteten Wasserstoff-Leitprojekte des BMBF. Dabei geht es insgesamt darum, Elektrolyseure in Serienfertigung zu bringen und einen effizienten Betrieb zu ermöglichen. Mit der Modellierung, Automatisierung, Integration und Optimierung von Elektrolyse-Modulen beschäftigt sich das Teilprojekt „eModule“, das jetzt mit einem offiziellen Kick-Off gestartet ist.

Mit den Wasserstoff-Leitprojekten, seiner bisher größten Forschungsinitiative zum Thema Energiewende, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Deutschlands Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft.

Das von der Wacker Chemie bei der Europäischen Union zur Förderung eingereichte Projekt für den Bau eines Anlagenkomplexes zur Herstellung von grünem Wasserstoff und erneuerbarem Methanol am Standort Burghausen kommt in die nächste Auswahlrunde.

Chemieanlagenbau Chemnitz (CAC) hat im Rahmen des internationalen und weltweit einzigartigen Forschungsprojektes ALIGN-CCUS eine Wasser-Elektrolyse-Anlage im Innovationszentrum von RWE Power in Niederaußem, Nordrhein-Westfalen realisiert.

Die größte Power-to-Gas-Anlage in Süddeutschland erzeugt seit rund einem Jahr erfolgreich grünen Wasserstoff. Nun wird die Elektrolyseanlage im baden-württembergischen Grenzach-Wyhlen zu einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten „Reallabor der Energiewende“ ausgebaut.

Angesichts des Klimawandels und der Notwendigkeit für eine Energie- und Rohstoffwende werden elektrochemische Prozesse und besonders die Elektrolyse eine Schlüsselrolle einnehmen und in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen.

Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein ziemlich überstrapazierter Begriff, unter dem sich viele Menschen ganz unterschiedliche Dinge vorstellen.

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende.

Der japanische Technologiekonzern Asahi Kasei unternimmt den nächsten großen Schritt auf dem Weg zu einem weltweit führenden Anbieter von groß angelegten Alkali-Wasserelektrolyse-Anlagen für die Produktion von grünem Wasserstoff.

„Dieses Projekt wird ein Sprungbrett für die Kreislaufwirtschaft sein“ Knut Schwalenberg, President Industrial Chemicals bei Nouryon.

















