
„Die Industrie funkt SOS“, bewertete VCI-Präsident Steilemann zum Jahreswechsel die aktuelle Lage als dramatisch. Dramatischer ist es seitdem noch geworden: Nach der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg, der Energiekrise und dem Zollkonflikt erleben wir mit dem Iran-Krieg und der Sperrung der Straße von Hormus die nächste Krise, die nicht nur die internationalen Öl- und Gaslieferungen, sondern abermals die globalen Lieferketten durcheinanderwirbelt. Besonders hart trifft dies eine Branche, deren Wertschöpfungsketten wie kaum eine andere global verflochten sind. Die chemische Industrie ist nicht nur auf Energieimporte angewiesen, sondern auch auf petrochemische Rohstoffe und Vorprodukte aus internationalen Lieferketten.
Die deutschen Unternehmen der chemischen Industrie seien „im absoluten Krisenmodus“, heißt es in Frankfurt, für das kommende Jahr will niemand aus der Branche eine Prognose wagen.
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