23.04.2026 • Themen

Provadis qualifiziert Fachkräfte im Industriepark Höchst

Interview mit Andrea Žamarija und Peter Lassek

Beiratssitzung des TrAB-Projekts: Im Fokus standen Projektstand, erste Kurserfahrungen und die Bedeutung ausbildender Fachkräfte für die Branche.
Beiratssitzung des TrAB-Projekts: Im Fokus standen Projektstand, erste Kurserfahrungen und die Bedeutung ausbildender Fachkräfte für die Branche.
© Provadis

Fachkräftemangel, demografischer Wandel, veränderte Anforderungen im Ausbildungsalltag und unterschiedliche Bildungsbiografien junger Menschen setzen Industrieunternehmen unter Druck. Es reicht längst nicht mehr, Nachwuchs nur zu gewinnen. Entscheidend ist, Auszubildende im Betrieb gut zu begleiten und erfolgreich zu qualifizieren. Eine Schlüsselrolle spielen dabei ausbildende Fachkräfte. Sie vermitteln Praxis, geben Orientierung und prägen den Arbeitsalltag junger Menschen oft stärker als jeder Ausbildungsplan. Viele übernehmen diese Aufgabe zusätzlich zu ihrem eigentlichen Job. Genau hier setzt das Projekt „Transformation durch Ausbildung im Betrieb zusammen gestalten“ (TrAB) an. Das von der Hochschule Provadis im Industriepark Höchst angewandte Bildungskonzept stärkt berufspädagogische Kompetenzen, schärft das Rollenverständnis ausbildender Fachkräfte und unterstützt Unternehmen dabei, Ausbildung im Betrieb wirksamer zu gestalten. Im Gespräch mit CHEManager erläutern Andrea Žamarija, Trainerin und Projektleiterin, und Peter Lassek, Senior Coach und Trainer, warum dieser Ansatz für die chemische und pharmazeutische Industrie an Bedeutung gewinnt.  

Andrea Žamarija,  Trainerin und Projektleiterin, und Peter Lassek,  Senior...
Andrea Žamarija, Trainerin und Projektleiterin, und Peter Lassek, Senior Coach und Trainer, Provadis
© Provadis

CHEManager: Warum rücken ausbildende Fachkräfte derzeit stärker in den Fokus der Personal- und Ausbildungsstrategie von Industrieunternehmen?

Andrea Žamarija: Weil sie im Ausbildungsalltag oft den Unterschied machen. Ausbildende Fachkräfte sind für viele junge Menschen die ersten festen Bezugspersonen im Betrieb. Sie zeigen nicht nur, wie ein Arbeitsablauf funktioniert, sondern auch, wie Zusammenarbeit gelingt, wie man kommuniziert und was im Unternehmen wichtig ist. Damit prägen sie Ausbildung unmittelbarer, als man auf den ersten Blick denkt.

Peter Lassek: Gleichzeitig ist der Druck auf die Unternehmen gestiegen. Fachkräftemangel, demografischer Wandel und auch hohe Abbruchquoten sorgen dafür, dass Ausbildungsbegleitung noch wichtiger wird als früher. Wenn Unternehmen junge Leute nicht nur gewinnen, sondern auch halten und gut entwickeln wollen, müssen sie die Menschen stärken, die diese Ausbildung im Alltag tragen.

Wo liegen die typischen Herausforderungen im betrieblichen Alltag?

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