08.04.2020 • Themen

Coronavirus: Anlagenprüfungen und Begehungen während der Pandemie

Die Covid-19-Pandemie hat mittlerweile nicht nur gravierende gesundheitliche und gesellschaftliche, sondern auch enorme wirtschaftliche Auswirkungen. Einige Branchen liegen komplett brach, andere erleben einen Boom – etwa die Produktionen von Hygieneartikeln.

Die Schwierigkeit: Trotz #socialdistancing müssen viele Industriebetriebe weiterlaufen und haben keine Möglichkeit „mal eben“ die Produktion auszusetzen. Die Anlagen und Maschinen in den Unternehmen unterliegen verschiedenen Gesetzen, die den Betreiber zur Erfüllung von Sicherheits- und Umweltstandards und zu regelmäßigen Prüfungen der Anlagen verpflichten.

Die Weyer-Gruppe unterstützt Anlagenbetreiber genau bei diesen Aufgaben. Und auch Dienstleister haben einige Herausforderungen zu meistern, denn die Anlagen müssen weiterhin geprüft und Sicherheitskonzepte erarbeitet und umgesetzt werden. Daher haben wir unsere Leistungen detailliert analysiert und jene herausgefiltert, die digital und sicher kontaktlos durchführbar sind.

Im neuen Bereich „Consulting 4.0“ auf unserer Website können sich Kunden nun noch detaillierter mit den einzelnen Leistungen auseinandersetzen und diese einfach über ein Kontaktformular anfragen. Wir melden uns dann wie gewohnt per Telefon, oder auch per Video-Call.

Um die Beratung umsetzen zu können, ist eine Anlagenbegehung in den meisten Fällen jedoch notwendig und kann nicht entfallen. Dabei können digitale Lösungen, wie eine Begehung mit Live-Zuschaltung durch das Betriebspersonals sinnvoll sein. Wenn die Randbedingungen diesen Weg nicht zulassen, ist es wichtig, dass bestimmte Bedingungen eingehalten werden, um alle Projektbeteiligten zu schützen. Die Weyer-Gruppe setzt dementsprechend auf ein eigens entwickeltes Konzept für die Begehung von Anlagen in Corona-Zeiten.

Alle Personen, die an einem Termin teilnehmen, müssen mit einem Besuch einverstanden sein und dürfen keine Krankheitssymptome aufweisen. Unsere Mitarbeiter richten sich streng nach den Hygienevorgaben des Robert Koch Instituts und wir erwarten auch von unserem Kunden, sich an die Vorgaben zu halten. Da sich die Sachlage täglich ändern kann, kontrollieren wir regelmäßig die behördlichen Anordnungen und passen unser Konzept flexibel daran an.

Zusätzlich zu den oben genannten Bedingungen richtigen wir unsere tägliche Arbeit solange es nötig ist an folgenden Regelungen aus:

  1. Grundsätzlich führen wir keine Vor-Ort-Termine in internationalen Risikogebieten sowie in besonders betroffenen Gebieten in Deutschland durch.
  2. Wir reisen zu Kundenterminen ausschließlich im PKW an. Öffentliche Verkehrsmittel werden wir in der näheren Zukunft meiden.
  3. Unsere PKWs werden nur von maximal zwei Mitarbeitern gleichzeitig genutzt.
  4. Wir versuchen, das Zeitmanagement gemeinsam mit unseren Kunden zu optimieren. Hierfür besprechen wir mit dem Kunden im Vorfeld, welche Aktivitäten geplant sind und wie diese vorbereitet werden sollten. Insbesondere versuchen wir Wartezeiten zu vermeiden.
  5. Wenn bei Kunden in der Regel ein aufwendigeres Anmeldeverfahren, zum Beispiel eine Sicherheitsunterweisung, durchgeführt wird, werden wir im Vorfeld abklären, ob wir dieses auch online im Vorfeld durchführen können. Sollte dies nicht möglich sein, erstellen wir gern eine betriebsspezifische Schulung dazu in unserem Online-Schulungstool e-Learning.
  6. Die Zahl der Kontaktpersonen bei Besprechungen und bei Anlagenbegehungen versuchen wir zu minimieren und nach Möglichkeit auf eine Person zu beschränken. Hierbei halten wir den empfohlenen Mindestabstand von mindestens anderthalb Metern ein.

Mit diesen Maßnahmen schützen wir unsere Kunden und Mitarbeiter und tragen gleichzeitig zur allgemeinen Sicherheit von Anlagen und Maschinen bei. Wir bleiben arbeitsfähig, damit Sie es bleiben können!

Die Pandemie könnte unsere tägliche Arbeit und den Umgang untereinander nachhaltig verändern. Aber daraus resultieren auch eine deutlich schnellere Umsetzung von Digitalisierungs-Projekten und eine weitere Erhöhung der Flexibilität in der Art und Weise unserer Arbeit.

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