22.04.2026 • Themen

Autonomie: vom Buzzword zur industriellen Realität

BASF lebt die Symbiose von Betreiberkonzept, Automatisierung und Digitalisierung bereits heute

Die im IP Lausitz entwickelten Methoden der Autonomie werden heute global eingesetzt.
Die im IP Lausitz entwickelten Methoden der Autonomie werden heute global eingesetzt.
© BASF Schwarzheide

Effizientere Anlagen, stabilere Prozesse und geringere Kosten – in der chemischen Industrie rückt Autonomie zunehmend in den Fokus strategischer Produktionskonzepte. Angesichts steigender Energiekosten, wachsender regulatorischer Anforderungen und des Fachkräftemangels, suchen viele Unternehmen nach neuen Wegen, ihre Produktionssysteme robuster und zugleich wirtschaftlicher zu betreiben.

Wie oft muss Autonomie funktionieren bis wir aufhören über das „ob“ zu diskutieren? Eine Antwort da­rauf ist das Autonomiekonzept von BASF. Auf Basis globaler Industrieerfahrungen werden derzeit weltweit Anlagen in einer hohen zweistelligen Zahl in Richtung Autonomie transformiert – über Regionen, Kulturen und Produktionsverbünde hinweg. Auch externe Kunden können von diesem Know-how profitieren. Im Mittelpunkt steht dabei ein integrierter Ansatz aus Betreiberorganisationskonzept, Automatisierung und Digitalisierung. Erst das Zusammenspiel dieser drei Elemente ermöglicht es, Autonomie in industriellen Anlagen nachhaltig zu realisieren. Technologie, Organisation und Qualifikation werden parallel weiterentwickelt und die Erfahrungen aus der Vielzahl der Anlagen transferiert. „In diesem Prozess arbeitet der Global Player bewusst technologieagnostisch. Denn Autonomie ist ein planbarer Transformationspfad, um industrielle Leistungsfähigkeit systematisch weiterzuentwickeln“, sagt Danny Haubold, Head of Plant Efficiency & Autonomy bei BASF Infraservice & Solutions Lausitz, der Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks Lausitz in Schwarzheide und Leiter für entsprechende Transformationen.

Von der Vision zur industriellen Realität

Gerade in der chemischen Industrie mit ihren komplexen Produktionsverbünden, hohem Energieeinsatz und anspruchsvollen Sicherheitsanforderungen zeigt sich das Potenzial autonomer Betriebsweisen besonders deutlich. Die im IP Lausitz entwickelten Konzepte, Methoden und Erfahrungen werden heute global eingesetzt – in unterschiedlichen Anlagen, Märkten und regulatorischen Rahmenbedingungen. Ziel ist es dabei stets, Autonomie wirtschaftlich messbar zu machen.

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