
Die Chemie hadert mit dem Standort
Eine schwache Nachfrage und hohe Energiekosten machen der deutschen Chemieindustrie schwer zu schaffen.

Eine schwache Nachfrage und hohe Energiekosten machen der deutschen Chemieindustrie schwer zu schaffen.

In einem weiterhin schwachen konjunkturellen Umfeld hat Covestro seine EBITDA-Prognose für das zweite Quartal 2023 in Höhe von 330 Mio. bis 430 Mio. EUR erreicht. Der Konzernumsatz verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 20,9% auf 3,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 4,7 Mrd. EUR).

Die Halbjahresbilanz für die chemisch-pharmazeutische Industrie fällt enttäuschend aus. Die Hoffnungen, dass nach einem milden Winter und deutlich gesunkenen Gas- und Strompreisen eine Erholung einsetzt, haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Nachfrage nach Chemikalien nimmt ab. Doch die konjunkturelle Flaute ist nicht das größte Problem. Sorgen bereiten auch die strukturellen Defizite des Standorts Deutschland.

Auch wenn sich die rasante Talfahrt der deutschen Chemieindustrie im ersten Quartal des Jahres abgeschwächt hat, ist eine kraftvolle Erholung dennoch nicht in Sicht. Immerhin hat sich der Blick in die Zukunft aufgehellt: Seit Februar sind die Geschäftserwartungen der Chemiebranche wieder leicht positiv.

Im Zuge der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 weichen die vorläufigen Gesamtjahres-Finanzkennzahlen von den Kapitalmarkterwartungen ab. Diese basieren auf dem Mittelwert der jüngsten Konsensus-Schätzungen von Finanzanalysten, zuletzt veröffentlicht durch Vara Research am 12. Januar 2023.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein Jahr zurück, das – geprägt vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der daraus resultierenden Energiekrise – besonders schwierig war. Auch die Aussichten für 2023 bleiben düster.

Covestro baut seine Kompetenzen in der industriellen Biotechnologie aus. Der Kunststoffhersteller will zunehmend Mikroorganismen und Enzyme nutzen, damit seine Produkte und Verfahren noch nachhaltiger werden.

Covestro-CEO Markus Steilemann ist neuer Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Die Mitgliederversammlung des Chemieverbands votierte heute in Berlin für den promovierten Chemiker, der turnusgemäß auf Evonik-Chef Christian Kullmann folgt. Die Amtszeit dauert zwei Jahre. Kullmann wurde als Mitglied des VCI-Präsidiums bestätigt.


Markus Steilemann wird weitere fünf Jahre Vorstandsvorsitzender von Covestro bleiben. Der Aufsichtsrat hat den bis Mai 2023 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum 31. Mai 2028 verlängert. Steilemann ist seit September 2015 Mitglied des Vorstands von Covestro und seit Juni 2018 dessen Vorsitzender.

Das Präsidium des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) hat Covestro-CEO Markus Steilemann als Kandidaten für die Nachfolge des amtierenden VCI-Präsidenten Christian Kullmann (CEO von Evonik) nominiert.

Im Rahmen einer strategischen Kooperation erhielt Covestro eine erste Lieferung von 1.000 t erneuerbarem Phenol von Borealis, das aus erneuerbaren Kohlenwasserstoffen von Neste hergestellt wurde.

Covestro wird einer der global führenden Anbieter im attraktiven Wachstumsmarkt für nachhaltige Beschichtungsharze.

Covestro-Vorstandschef Markus Steilemann hat den Georg-Menges-Preis des Instituts für Kunststoffverarbeitung (IKV) erhalten. Damit würdigte die Einrichtung an der RWTH Aachen insbesondere sein Eintreten für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

Die Geschäftsentwicklung von Covestro wurde im zweiten Quartal 2020 wie erwartet deutlich durch die weitere Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie in Europa und Nordamerika beeinflusst. Die abgesetzten Mengen im Kerngeschäft sanken von April bis Juni um 22,7% im Vergleich zum Vorjahresquartal aufgrund des massiven Nachfragerückgangs in allen Hauptabnehmerindustrien.

Im CHEManager-Interview erläutert CEO Markus Steilemann wie Covestro zum Ziel einer treibhausgasneutralen Wirtschaft beitragen will.


Covestro erreicht trotz Coronavirus seine EBITDA-Prognose.

Covestro plant eine Rückkehr zum Regelbetrieb.















