
VCI zum Klimaschutz-Sofortprogramm der Grünen
Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im Klimaschutz-Sofortprogramm der Grünen nicht die richtige Basis für die Transformation der Industrie hin zur Klimaneutralität.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im Klimaschutz-Sofortprogramm der Grünen nicht die richtige Basis für die Transformation der Industrie hin zur Klimaneutralität.

Ausgezeichnet wurden am Dienstag in Baden-Baden durch Winfried Golla, Geschäftsführer des VCI, als Landessieger die DSM Nutritional Products, Grenzach, mit dem Sonderpreis Digitalisierung die Evonik, Standort Rheinfelden, und mit dem Sonderpreis Mobilität Roche Diagnostics, Mannheim.

Die Europäische Kommission hat ihr neues Klimaschutzpaket unter dem Motto „Fit for 55“ als Teil des Green Deals veröffentlicht. Die EU will ihren CO2-Ausstoß bis 2030 um 55 % senken. Während der europäische Chemieverband CEFIC ‘Fit for 55’ als „entscheidendes Paket zu einem entscheidenden Zeitpunkt“ begrüßt, sieht der Verband der Chemischen Industrie (VCI) darin gewaltige Herausforderungen für Unternehmen in Europa.

Bertrand Piccard gilt als Pionier der Betrachtung der Umwelt unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und setzt sich seit zwei Jahrzehnten für die Förderung erneuerbarer Energien und sauberer Technologien ein.

Der Responsible-Care-Preis ging in diesem Jahr an die drei Unternehmen BASF, Boehringer Ingelheim und Sotin. Mit den vorgestellten Projekten engagieren sich die Unternehmen weit über gesetzliche Vorgaben hinaus für hohe CO2-Einsparungen.

Die European CEO Alliance ist eine branchenübergreifende Initiative zur Bekämpfung des Klimawandels, zum Aufbau wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit und zur erfolgreichen Umsetzung des EU Green Deal.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist die Erschließung neuer Rohstoffquellen von zentraler Bedeutung. Im Projekt Carbon2Chem wird unter anderem untersucht, wo eine branchenübergreifende Vernetzung von Stahl- und Chemieindustrie möglich ist. Die Bundesregierung fördert das Vorhaben bis 2024. Covestro bringt seine Expertise im Teilprojekt Carbon2Polymers ein.

Lanxess und Wacker Chemie werden Förderunternehmen der Stiftung 2°. Das gaben die Unternehmen heute bekannt. Als erste Vertreter der chemischen Industrie bei der Stiftung 2° setzen die Unternehmen ein klares Zeichen für den unternehmerischen Klimaschutz.

TotalEnergies hat gemeinsam mit dem Elektrolyseur-Hersteller Sunfire, dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS das e-CO2Met-Projekt im Hydrogen Lab Leuna gestartet.

Der Vorschlag der Bundesregierung für Klimaneutralität bis 2045 stellt eine epochale Herausforderung für die chemisch-pharmazeutische Industrie dar, auch wenn die Branche seit 1990 bereits über die Hälfte ihrer Emissionen reduziert hat.

Unternehmen der Agrochemie müssen mit sinkenden Absatzmengen bei klassischen Produkten rechnen.

Deutsche Industriepolitik löst beim Verband für Anlagentechnik und Industrieservice Kopfschütteln und Sorgenfalten aus

Auf dem virtuellen 30. Deutschen Ingenieurtag am 20. Mai 2021 diskutierte VDI-Präsident Volker Kefer mit Robert Habeck, Co-Chef von Bündnis 90/Die Grünen, über die Weichen, die die Politik stellen muss, wenn Deutschland das 1,5-Grad-Klimaziel noch erreichen will.

Martin Brudermüller (BASF) und Markus Krebber (RWE) haben in Ludwigshafen im Beisein des IG BCE-Vorsitzenden Michael Vassiliadis eine Projektidee vorgestellt, die zeigt wie industrielle Produktion nachhaltig und zukunftsfähig werden kann.

Das neue Konzept der Renewable Materials Conference fand eine überwältigende Resonanz: 420 Teilnehmer sahen ein Feuerwerk an Innovationen nicht-fossiler Materiallösungen und wählten die Sieger des Innovationspreises.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) sieht im Beschluss der Bundesregierung zur Reform des Klimaschutzgesetzes noch keine ausreichende Grundlage, um Treibhausgasneutralität bis 2045 sicher zu erreichen.


Die CO₂-Technologie von Covestro schreibt weiter Erfolgsgeschichte. Das Europäische Patentamt (EPA) hat die Nominierung der beiden deutschen Chemiker Christoph Gürtler (Covestro) und Walter Leitner (Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion und RWTH Aachen) als Finalisten in der Kategorie „Industrie" des Europäischen Erfinderpreises 2021 für ihre Rolle bei der Entwicklung einer neuen Technik zur Verwendung von Kohlendioxid (CO₂) bekanntgegeben.

Europa will bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt werden und sein Wirtschaftswachstum vom Verbrauch natürlicher Ressourcen entkoppeln - dazu haben sich die Mitglieder der Europäischen Union im sogenannten Green Deal im Dezember 2019 verpflichtet.

Die Lenzing Gruppe wird mehr als 200 Mio. EUR in ihre Produktionsstandorte in Purwakarta (Indonesien) und Nanjing (China) investieren, um bestehende Kapazitäten für Standardviscose in Kapazitäten für umweltverträgliche Spezialfasern umzuwandeln.

Die in ihrer Form einzigartige Initiative Chemistry4Climate ist mit ihrer Arbeit gestartet. Das Projekt, in dem sich insgesamt 70 Partner aus der Industrie, Nicht-Regierungsorganisationen und der Politik engagieren, hat sich ein anspruchsvolles Ziel gesetzt: In den kommenden Monaten sollen gemeinsame Handlungsempfehlungen zum Klimaschutz für die Bundesregierung entwickelt werden.

Je geringer der Reibungswiderstand eines Flugzeugs in der Luft ist, desto geringer ist auch der Treibstoffverbrauch. Nach dem Vorbild der Natur forscht die Luftfahrtindustrie schon seit langem intensiv an einer Verringerung des Luftwiderstands.

Die Europäische Union und Deutschland haben zur Umsetzung des Klimaschutz-Abkommens von Paris für die verschiedenen Sektoren konkrete Ziele aufgestellt. Bis zum Jahr 2050 soll Klimaneutralität erreicht sein. Darüber möchten die drei Herausgeber in einem heute startenden gemeinsamen Projekt offen diskutieren. Denn noch sind die Wege nicht kartiert.

Kommission, Parlament und Rat der EU haben sich im Trilog auf Treibhausgasneutralität bis 2050 und eine Anhebung des Zwischenziels für 2030 von 40 auf 55% CO2-Reduzierung in der EU geeinigt. Vergleichsbasis ist das Jahr 1990.

Die Zeiten, als alle Lkw mit Diesel unterwegs waren, sind vorbei. Während Brennstoffzellen- und Batteriefahrzeuge im leichten Kurzstreckenverkehr bereits Einzug halten, sind für den schweren Langstreckenverkehr LNG-Lkw einstweilen die einzige, technisch ausgereifte und wirtschaftliche Alternative, um CO₂-Emissionen zu sparen.

Deutsche Chemiemanager sehen im Green Deal eine große Herausforderung für die deutsche Chemieindustrie, aber eine noch größere Chance für die Zukunft.

Das Net-Zero-Ziel ist in der organischen Chemie, in der Kohlenstoff als Rohstoff eingesetzt wird, besonders schwierig zu erreichen.

Zum ersten Mal seit der industriellen Revolution versetzt uns Technologie in die Lage, die Chemie-, Kunststoff-, Faser- und Werkstoffindustrie vom fossilen Kohlenstoff zu befreien. Diese bahnbrechende Entwicklung eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für den Klimaschutz. Denn der Großteil des in weltweit in Materialien und Konsumgütern enthaltenen Kohlenstoffs gelangt früher oder später in die Atmosphäre.

Chinas Chemieindustrie war in der Vergangenheit nicht für ihre Umweltfreundlichkeit bekannt. Im Gegenteil: Luft- und Wasserverschmutzung, Entsorgungsprobleme sowie Chemieunfälle und Explosionen prägen bis heute das Image der Industrie nicht nur im westlichen Ausland, sondern auch in China selbst.

BASF setzt sich auf ihrem Weg Richtung Klimaneutralität noch anspruchsvollere Ziele und will ab dem Jahr 2050 klimaneutral sein.

Der seit dem Jahreswechsel in einem kräftigen Grün erstrahlende GETEC Park Emmen setzt die Entwicklung einer klimaneutralen Versorgung seiner Kunden fort und folgt nicht nur optisch seiner Go Green-Strategie.

Den Programmentwurf von Bündnis 90/Die Grünen für die kommende Bundestagswahl sieht der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in vielen zukunftsweisenden Bereichen kritisch.

ABB verringert den CO2-Ausstoss an einem ihrer Produktionsstandorte in Peking und reduziert die jährlichen Treibhausgasemissionen um schätzungsweise 400 t. Dies ist ein weiterer Schritt von ABB auf ihrem Weg bis zum Jahr 2030 an ihren eigenen Standorten Klimaneutralität zu erreichen.

Lanxess verankert Nachhaltigkeit noch stärker im Unternehmen: Seit Jahresbeginn gilt ein neues Vergütungssystem für den Vorstand. Rund ein Drittel der variablen Vergütung wird daran geknüpft, inwiefern das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsziele erreicht.

Lanxess hat einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität gemacht: Der Spezialchemie-Konzern hat am 10. Februar eine Anlage zur Reduktion von Lachgas an seinem Standort Antwerpen (Belgien) eingeweiht.






















