
Ineos in Köln geht wichtige Schritte in Richtung Dekarbonisierung
Die Transformation zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell stellt die energieintensive Industrie in Deutschland vor besondere Herausforderungen.

Die Transformation zu einem nachhaltigeren Wirtschaftsmodell stellt die energieintensive Industrie in Deutschland vor besondere Herausforderungen.

Die Industriestandorte sind das Rückgrat der deutschen Industrie. In Deutschland gab es 2020 allein 366 große Industriestandorte, an denen jeweils mehr als 1.000 und insgesamt 1,4 Mio. Beschäftigte arbeiten.

Die CTP Group ist laut PropertyEU bereits heute zweitgrößter Entwickler von Industrie- und Logistikimmobilien in Europa. Hier machen die Niederländer mit Sitz in Prag jedoch nicht Halt und wollen zeigen, dass sie mehr können – und sich keineswegs auf Logistik festlegen lassen.

Nur mit Digitalisierung können Chemieparks zukünftig mehr Tätigkeiten mit weniger Menschen durchführen, jegliche Verschwendung vermeiden, und noch präziser arbeiten und berichten.

Die Aussicht auf eine Deindustrialisierung Deutschlands setzt das Geschäftsmodell Industriepark zunehmend unter Druck. Dabei ließe sich Zukunft auch ganz anders denken.

Die deutschen Chemieparks sind ein weltweit beachtetes Erfolgsmodell, um das uns viele Länder beneiden, meint Günther. Angesichts explodierender Preise für Energie sei dieses Erfolgsmodell aber ernsthaft in Gefahr.

Deutschlands Chemieparks genießen einen ausgezeichneten Ruf. Der Erfolg vieler Chemieproduzenten beruht vor allem auf deren Zukunftsfähigkeit und vielen Standortvorteilen rund um die Chemieparks – die sich letztlich für die gesamte deutsche Wirtschaft und Gesellschaft auszahlen.

Der Clariant will den Industriepark Fechenheim im Osten Frankfurts verkaufen. Der Schweizer Chemiekonzern hat das Immobilienberatungsunternehmen Knight Frank Industrial (Frankfurt) beauftragt, ein Bieterverfahren für das knapp 44 ha große Industriegelände an der Hanauer Landstraße einzuleiten.

Der Vorstand der Fachvereinigung Chemieparks (FVCP) hat Christof Günther, Geschäftsführer der Infraleuna, Leuna, zum Vorsitzenden gewählt. Günther folgt auf Jürgen Vormann, der dieses Ehrenamt als Standortleiter der Infraserv Höchst seit 2015 ausgeübt hat.

Das Erfolgsmodell „Ostdeutscher Chemieverbund“ gerät durch die anhaltende Energiekrise massiv unter Druck. Die explodierenden Energiekosten führen zunehmend zum Verlust der Wettbewerbsfähigkeit.

Die serbische Elixir Group hat sich als einer der führenden Mineraldüngemittel- und Phosphorsäureproduzenten Osteuropas einen Namen gemacht.

Am Industriepark Höchst soll ein Rechenzentrum-Campus entstehen: Die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst hat mit der Firma Cloud HQ einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen.

Die serbische Elixir Group ist mit 1.650 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 320 Mio. EUR einer der führenden Mineraldüngemittel- und Phosphorsäureproduzenten in Osteuropa.

Die Region Humber im Vereinigten Königreich ist nicht nur für ihre Innovationen und eine hervorragende Versorgungkette an Rohstoffen bekannt, sondern ist außerdem ein wichtiger Bestandteil der britischen und globalen Lieferketten.

Im November 2020 veröffentlichte die britische Regierung einen ambitionierten Zehn-Punkte-Plan für eine grüne industrielle Revolution, bei dem staatliche Investitionen in Höhe von 12 Mrd. GBP angekündigt wurden, und bis 2030 potenziell die dreifache Summe aus dem Privatsektor mobilisiert werden könnte.

Seit Beginn der Wirtschaftsreformen hat sich Serbien zu einem der wichtigsten Investitionsstandorte in Mittel- und Osteuropa entwickelt.

Ob Gasturbinenanlage, Flusswasserwerk oder Wasserstofftankstelle – die Betreibergesellschaft fördert Versorgungssicherheit und zukunftsweisende Technologien. Zudem siedeln sich neue Unternehmen an, die mit innovativen Konzepten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Die serbische Elixir Group investiert in die Erweiterung des Standorts Prahovo, der eine Gesamtfläche von 300 ha umfasst, von denen 115 ha für die Entwicklung des Industrie- und Chemieparks vorgesehen sind.

Neben den am Standort angesiedelten Unternehmen, haben der Eigentümer und Betreiber einen eigenen Blick auf die Bewertung der Attraktivität.

"Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist bestens geeignet, Zukunftstechnologien zu entwickeln und die zentralen Fragen des Klimaschutzes zu lösen. Doch dafür braucht es eine leistungsfähige Industrie und keine populistischen Schnellschüsse", sagt Jürgen Vormann, Vorsitzender der Fachvereinigung Chemieparks im VCI.

Mit dem indischen Chemieunternehmen RN Laboratories siedelt sich innerhalb kürzester Zeit ein weiteres global tätiges Unternehmen im Getec Park.Swiss an. Die RN Laboratories nutzt die ideale Anbindung und die exzellente Infrastruktur des Getec Parks, um seine Präsenz in Europa weiter auszubauen und errichtet in Muttenz eine 2000m² große Produktions- und Lagerstätte.

Zum Jahreswechsel wird der in der niederländischen Provinz Drenthe gelegene Industriepark Emmen seine Dienstleistungen als neuer GETEC Park.Emmen anbieten.

In einem Industriepark wie dem Herøya Industripark (HIP) laufen unzählige administrative Prozesse, die zwar nur als sekundäre Dienstleistungen gelten, sich aber erheblich auf das Kerngeschäft auswirken.

Die Chemielogistik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Der Reifegrad von Chemielagern ist aktuell höchst unterschiedlich ausgeprägt.

Seit Jahresbeginn existiert in Muttenz vor den Toren Basels ein neuer Life Science- und Chemiepark – der GETEC Park Swiss. Der bestand vorher aus zwei Parks.

Die Vorbereitung eines Turnarounds ist zeit- und kostenintensiv. Nicht zuletzt bei den Rüstzeiten für die Maintenance-Crew besteht erhebliches Einsparpotenzial, denn für Werksausweiserstellung und Sicherheitseinweisungen vergeht aufgrund ineffizienter Prozesse viel Zeit.


Die beiden Industrieparks Infrapark Baselland und Novartis Park Schweizerhalle in Muttenz bei Basel sind zum 1. Januar 2020 zum neuen GETEC Park.Swiss verschmolzen worden.

In dem von Getec Anfang des Jahres übernommenen Infrapark Baselland wird sich neben Bayer, Novartis, Clariant und BASF bald ein weiterer namhafter internationaler Player ansiedeln.

Eine Gruppe von Chemieparkbetreibern plädiert in einem Offenen Brief vom 13. September an zuständige Politiker der Bundesregierung, des Bundestages und an die Ministerpräsidenten der Länder für eine Konzernklausel bei der Novelle des Grunderwerbsteuergesetzes.


























