Europäische Chemieindustrie unter der Lupe


Die nächste C3X-Befragung geht an den Start. Erneut wird der Chemical Customer Connectivity Index untersuchen, was die europäische Chemieindustrie bewegt und welche Themen die Prioritätenliste von Lieferanten und Kunden anführen. Bis zum 30. Juni können sich Führungskräfte unter www.chemanager-europe.com/c3x an der Befragung beteiligen.
Für wirtschaftlichen Erfolg sowie nachhaltiges und profitables Wachstum ist es unverzichtbar, die Bedürfnisse seiner Kunden zu kennen und zu erfüllen. Verständlicherweise jedoch hat der Kampf gegen die Krise manch einen Marktteilnehmer dazu verleitet, sich in erster Linie auf das eigene Geschäft zu konzentrieren - und ihn damit von den Bedürfnissen seiner Kunden abgelenkt. Mit der schrittweisen Erholung der Konjunktur wird es nun höchste Zeit für Chemieunternehmen, dass sie ihre Kunden wieder voll und ganz in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten rücken und sich mit Fragen beschäftigen wie etwa: Hat die Krise zu Irritationen in der Zusammenarbeit mit Kunden geführt? Welche adhoc-Maßnahmen gegen die Krise haben gewirkt, welche versagt? Sind die Kunden der Chemieindustrie finanziell gut aufgestellt oder bestehen Risiken, die zu Zahlungsverzögerungen oder sogar Insolvenzen führen könnten?
Im letzten Herbst waren sich Hersteller und Kunden einig, dass es - besonders in konjunkturell schwierigen Zeiten - von höchster Wichtigkeit ist, flexibel reagieren zu können. „Die europäische Chemieindustrie ist auf einem guten Weg, sich von den wirtschaftlichen Turbulenzen zu erholen; Dennoch bleiben die Marktbedingungen weiterhin wechselhaft", erklärt Dr. Tobias Lewe, Partner in der Chemie und Öl Practice von A.T. Kearney. „Unternehmen sollten daher weiter intensiv daran arbeiten, ihre Prozesse und Produktionszyklen flexibler zu gestalten. Wenn Agilität ein Lippenbekenntnis bleibt, bringt man sich selbst um die Chance, besser als der Wettbewerb aufgestellt zu sein, sollte sich die wirtschaftliche Lage in Zukunft wieder verschlechtern". Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Frage, inwiefern Chemielieferanten ihre Portfolios stärker auf diejenigen Kundenindustrien ausrichten können, die eine stabilere Nachfrage aufweisen, wie z.B. die Bereiche Gesundheitswesen und Konsumgüter.
Diesen Fragestellungen gehen die Top-Management-Beratung A.T. Kearney, der CHEManager Europe und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster in der vierten Runde des C3X-Panels nach. Neben den wiederkehrenden Fragen zu den Prioritäten an der Kundenschnittstelle sowie den Themen Innovation und Nachhaltigkeit wird sich diese Befragung dem Schwerpunktthema „Agilität sowie Risiko- und Portfoliomanagement" widmen. Mit welchen Maßnahmen lassen sich in Zukunft konjunkturelle Unwägbarkeiten abfedern? Welche Kooperationsformen zwischen Lieferanten und Kunden haben die Flexibilität erhöht? Wie kann man die Risiken, denen Chemieunternehmen in stark volatilen Kundenwertketten ausgesetzt sind, reduzieren oder besser steuern? Über diese und weitere Fragen wird der C3X Aufschluss geben.
Jetzt mitmachen!
Bis zum 30. Juni können sich unter www.chemanager-europe.com/c3x Führungskräfte und leitende Angestellte von Chemieunternehmen registrieren und Mitglied des Panels werden. Auch Führungskräfte der wichtigsten Kundenindustrien können sich beteiligen - und damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, künftig von ihren Zulieferern besser verstanden zu werden. Die Beantwortung der Fragen wird max. 10-15 Minuten in Anspruch nehmen. Selbstverständlich werden alle Angaben streng vertraulich behandelt.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse wird voraussichtlich in der September-Ausgabe von CHEManager Europe veröffentlicht. Als Dank erhalten die Teilnehmer die Studienergebnisse in einer exklusiv für sie aufbereiteten Form.
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