Vom Baustein bis zur Lösung


Der Coburger Druckluftspezialist Kaeser bietet sowohl Einzelbausteine als auch Komplettlösungen über den gesamten Lebenszyklus eines Druckluftsystems hinweg.
Zur Comvac 2017 bei der Hannover Messe präsentiert sich Kaeser Kompressoren an einem neuen Standort in Halle 27, Stand E 18. Her will der Druckluftspezialist seine Produkte und Dienstleistungen für eine zuverlässige, wirtschaftliche und vor allem im Sinne von Industrie 4.0 zukunftsfitte Druckluftversorgung zeigen.
Energieeffizienz an erster Stelle
Eine wirtschaftliche Druckluftversorgung beginnt bei wirtschaftlichen Komponenten. So werden bei Kaeser z. B. nun grundsätzlich alle Schraubenkompressoren ab 30 kW und größer mit Super-Premium-Efficiency IE4-Motoren ausgestattet. Diese bieten den derzeit höchsten Wirkungsgrad, wodurch der Stromverbrauch der Kompressoren noch weiter gesenkt werden kann. Durch Fortentwicklung am Schraubenkompressorblock, also direkt dort, wo die Druckluft entsteht, konnten durch weitere Optimierungsmaßnahmen und Verbesserung am Sigma Profil bei Schraubenkompressoren 75 kW und größer Verbesserungen bezüglich der spezifischen Leistung um bis zu 12 % erreicht werden. Die neuen Schraubenkompressoren der DSD- und FSD-Baureihe glänzen deshalb mit deutlich verbesserter Wirtschaftlichkeit und gesteigertem Volumenstrom, was positiv in der Energiekostenbilanz zu Buche schlägt.
Ein weiterer Meilenstein wird bei der frequenzgeregelten ASD-Kompressoren-Reihe gesetzt. Diese wird erstmals serienmäßig mit einem Synchronreluktanz-Motor ausgerüstet, der gerade im Teillastbereich deutlich geringere Verluste gegenüber Asynchronmotoren aufweist.
Ölfrei und platzsparend
Trockenlaufende Schraubenkompressoren zur Erzeugung ölfreier Druckluft dank Container flexibel platzierbar: Die kompakte Bauweise einer Container-Druckluftstation, ausgestattet mit einem Schraubenkompressor der CSG-Serie mit integriertem Rotationstrockner, liefert ölfrei verdichtete Druckluft bei gleichzeitig geringem Platzbedarf. Da der Container flexibel überall auf einem Betriebsgelände platziert werden kann (nur ein ebener Boden ist notwendig), ist zum Beispiel die Investition in einen eigenen Kompressorraum nicht erforderlich. Diese kompakte Druckluftstation liefert effizient und zuverlässig ölfreie Druckluft mit einem Drucktaupunkt bis -30 °C.
Wenn es um Industrie 4.0 geht, ist die Vernetzung und Kommunikationsfähigkeit von Maschinen gefordert. Damit zukünftig auch sogenannte kleine Schraubenkompressoren (2,2 bis 22 kW) mühelos in Industrie 4.0-Umgebungen eingebunden werden können, werden ab jetzt alle Schraubenkompressoren der Baureihen SX – ASK auch serienmäßig mit der kommunikationsfähigen Kompressorsteuerung Sigma Control 2 ausgestattet.
Druckluftmanagement
Das Druckluftmanagementsystem stimmt nicht nur alle Komponenten eines Druckluftsystems perfekt aufeinander ab, sondern gewährleistet jederzeit ein Maximum an Verfügbarkeit und Energieeffizienz der Druckluftstation durch seine weiterentwickelte 3D-Advanced Regelung. Daneben ist es quasi auch der Knotenpunkt und die Grundvoraussetzung, um Dienstleistungen im Sinne von Industrie 4.0 erst zu ermöglichen. Dazu gehören z. B. das permanente Energiemanagement oder Dienstleistungen wie vorausschauende Instandhaltung (Predictive Maintenance).
Moderne und innovative Service-Lösungen bilden den Baustein im Lebenszyklus einer Druckluftversorgung, der das System komplett macht. Mit der innovativen Dienstleistung Sigma Smart Air bietet Kaeser für jeden Anwender maßgenau auf dessen Erfordernisse zugeschnittene Serviceleistungen. So ist – auch dank der mit dem Sigma Air Manager 4.0 möglichen vorausschauenden Instandhaltung – jederzeit höchstmögliche Energieeffizienz und Verfügbarkeit der Druckluftversorgung gewährleistet.
Druckluft-Contracting
Betreibermodelle wie Sigma Air Utility ergänzen das Kaeser-Angebot. Nicht jeder Betreiber möchte und muss sich noch selbst um die Erzeugung von Druckluft in einer eigenen Station kümmern. Meistens lohnt es sich, Druckluft als Dienstleistung zu beziehen und so nur das zu bezahlen, was tatsächlich verbraucht wird. Fixe Kosten werden zu variablen Kosten.
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