16.11.2018 • Themen

Toolbox Arbeiten 4.0: Neue Technologien und Datenschutz

Big Data und KI im HR, mobile Geräte in der Produktion oder neue Collaboration Tools zur Kommunikation - die Einführung neuer Technologien in Unternehmen wirft viele Fragen auf. Allen voran die Frage, wie sich die neuen Anwendungen mit den aktuellen Datenschutzvorschriften vereinbaren lassen?

Navigator „(Beschäftigten-)Datenschutz 4.0”
Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet Vorteile und Chancen einer effektiveren und sicheren Arbeitsweise mit Zeit- und Kostenersparnissen. Mit Hilfe von Datenanalysen etwa können Unternehmen ihre Personalentscheidungen und -prozesse optimieren. Sie helfen, die richtigen Bewerber in sozialen Netzwerken zu finden, gute Mitarbeiter zu fördern oder Maßnahmen der Mitarbeiterbindung gezielter einzusetzen. Zugleich stellen diese neuen Technologien Arbeitgeber hinsichtlich des Beschäftigtendatenschutzes vor Herausforderungen. Es gelten die Vorgaben der seit dem 25. Mai 2018 geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung und des neuen Bundesdatenschutzgesetzes: Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung, Datenminimierung, Zweckbindung, Transparenz, Richtigkeit, Speicherbegrenzung, Integrität und Vertraulichkeit. Eine Datenschutz-Folgenabschätzung kann dabei helfen, sowohl die datenschutzrechtlichen als auch die wirtschaftlichen Risiken zu minimieren und Sanktionen zu vermeiden.

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat eine BAVC-Arbeitsgruppe – bestehend aus Juristen und IT-Experten - ein neues Werkzeug für die Toolbox Arbeiten 4.0 entwickelt: den Navigator „(Beschäftigten-)Datenschutz 4.0”. Der Navigator dient den Unternehmen der Chemie als Orientierungshilfe. Er zeigt die datenschutzrechtlichen Herausforderungen auf, gibt Empfehlungen für die Umsetzung und Erfahrungen sowie Praxisbeispiele aus anderen Unternehmen weiter.

Die vierteilige Serie zur Toolbox Arbeiten 4.0 findet sich auf der Webseite. Die vollständige Toolbox steht allen Mitgliedsunternehmen im Intranet ihres Arbeitgeberverbands zur Verfügung.

From Lab to Market Challenge

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands
Wählen Sie Ihren Favoriten unter den Finalisten

Jetzt abstimmen: Die besten Chemie-Start-ups Deutschlands

Die „From Lab to Market Challenge" bringt die vielversprechendsten Gründerteams aus Chemie, Materialwissenschaften und industrieller Biotechnologie zusammen. Ab dem 1. Juni können Sie auf CHEManager.com öffentlich über die Finalisten abstimmen – bevor die Preisverleihung mit 10.000 Euro Preisgeld am 25. Juni entschieden wird.

CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

Meist gelesen

Photo

Pioniere aus Tradition

Interview mit Peter Friesenhahn, CEO von Haltermann Carless, über die Ziele des Transformationsprogramms RACE und seine Pläne für das Unternehmen.

Photo

Vorsprung durch Forschung

Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.