04.11.2011 • Themen

NNE Pharmaplan und F. Hoffmann-La Roche beschäftigen sich mit Trends in der biopharmazeutischen Industrie

NNE Pharmaplan Central Europe und F. Hoffmann-La Roche organisieren ein erfolgreiches Kundentreffen in Basel.

Bereits am Vorabend des 6. und 7. September 2011 trafen sich rund 65 Teilnehmer und Mitarbeiter zu einem gemütlichen Abendessen in einer traditionellen Schweizer Zunft in der Altstadt von Basel.

Am nächsten Morgen begann der Kundentag mit der Begrüßung durch Stefan Berg, Geschäftsführer von NNE Pharmaplan Central Europe. Die Vortragsreihe am Vormittag wurde von dänischen und europäischen Experten der NNE Pharmaplan gestaltet. Im ersten Vortrag präsentierte Klaus Hermansen zukünftige Trends, Qualitätsmanagement und bevorstehende neue Technologien in der Pharma- und Biotechindustrie. Im nachfolgenden Vortrag bot Dr. Philipp Eberhardt eine Einführung in den Bereich der Single use Technologien. Ergänzt wurde sein Vortrag von Marion Traverse, die über praktische Erfahrungen mit Single use bei Roche, Penzberg berichtete. Der dritte Vortrag, gehalten von Per Vase, lieferte theoretische Ansätze des „Quality bei Design (QbD)" zur Verbesserung der Produktionseffizienz.

Nach der Mittagspause präsentierten Dr. Rainer Schmidt von F. Hoffmann-La Roche gemeinsam mit Hartmut Schaz von NNE Pharmaplan die neue Parenteralia Produktions­anlage in Kaiseraugst, Schweiz. Anhand von Bildern, Bauplänen und einem kurzen Film erläuterten beide gemeinsam alle Aspekte, die beim Bau der Anlage von großer Wichtigkeit waren. Besonders hervorzuheben sind die modulare Bauweise mit sehr viel Glas und die Berücksichtigung aller aktuellen internationalen Anforderungen. Abgerundet wurde die Vorstellung des Produktionsbetriebs durch die praktischen Erfahrungen, die Simon Stocker, Projektleiter seitens F. Hoffmann-La Roche, im Anschluss aufzeigte.

Den Höhepunkt des Kundentages bildete die Besichtigung dieses Produktionsbetriebs von
F. Hoffmann-La Roche in Kaiseraugst, bei der sich alle Teilnehmer selbst ein Bild der neuen lichtdurchfluteten Produktions- und Abfülllinien für Parenteralia machen konnten. Daneben wurden auch die aufwendigen Lüftungs- und Versorgungssysteme in den ober- und unterhalb der Produktion liegenden Etagen gezeigt. Mit viel Geduld und Offenheit beantwortete Roche alle Fragen bis ins kleinste Detail.

Durch Veranstaltungen wie diese wird einmal mehr deutlich, wie wertvoll und notwendig die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie im Hinlick auf direkte und nachhaltige Informationsvermittlung und Wettbewerbsfähigkeit sein kann. 

 

 

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