11.08.2015 • Themen

Neues aus dem VAA

Die Bewertung der Personalpolitik in den Firmen der chemischen Industrie durch die Führungskräfte bleibt trotz der stabilen wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung der Branche gedämpft.

VAA Befindlichkeitsumfrage
VAA Befindlichkeitsumfrage

Das zeigt die diesjährige Befindlichkeitsumfrage des VAA unter mehr als 2.000 leitenden und außertariflichen Angestellten der chemischen Industrie.

Den ersten Platz im Ranking der Personalpolitik erreicht wie im Vorjahr der Hamburger Konsumgüterhersteller Beiersdorf. Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim fällt dagegen vom zweiten auf den zehnten Platz zurück.

Die Durchschnittsnote der Unternehmen im Umfrageranking liegt wie im Vorjahr bei 3,1. „Einige Unternehmen schaffen es offenbar nicht, ihre Führungskräfte auf dem Weg durch geplante oder schon umgesetzte Umstrukturierungen vollständig mitzunehmen. In anderen Firmen steht das mittlere Management hingegen voll hinter der Unternehmensstrategie“, kommentierte VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch das Ergbnis. Insgesamt ergebe sich daraus ein stabiles, aber verhaltenes Stimmungsniveau bei den Chemieführungskräften.

Mit einer im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich verbesserten Bewertung konnte Beiersdorf den Spitzenplatz im Ranking verteidigen. Ihre Platzierung ebenfalls verbessern konnten der Glas- und Technologiekonzern Schott (von 8 auf 2), der Aromastoffhersteller Symrise (von 11 auf 6) und der Mineralölkonzerns Shell (von 13 auf 7).

Wesentlich schlechtere Noten als im Vorjahr erhielt erneut der Kölner Lanxess-Konzern, der um weitere sieben Plätze zurückfiel und nun den 17. von insgesamt 23 Rängen belegt. Deutlich verbessert hat sich die Bewertung der Personalpolitik durch die Führungskräfte bei den Pharmakonzernen Sanofi-Aventis und Merck sowie beim Petrochemiekonzern LyondellBasell.

Die jährliche VAA-Befindlichkeitsumfrage wurde 2015 zum 14. Mal durchgeführt. Sie ist ein unabhängiges Barometer für die Stimmung der Chemieführungskräfte auf der Basis von Schulnoten.

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