Hoher Druck auf Lieferketten
Die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie steht stark unter Druck. Das zeigen die Ergebnisse der kürzlich erschienenen Studie „Trends und Strategien in Logistik und Supply Chain Management“ von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Zusammenarbeit mit der TU Hamburg und der Hochschule Heilbronn.
Autoren: Martin Schwemmer, Hochschule Heilbronn; Birgit von See und Sandra Heymann, Technische Universität München

Gefragt wurde für diese Erhebung u. a. nach der Relevanz, welche die Wirtschaftsbeteiligten aus Handel, Industrie und Logistikdienstleistung den Trends zuschreiben. Die Stichprobe umfasst 202 Unternehmensvertreter, von denen 42,6 % Produktionsunternehmen (86 Teilnehmende), 40,6 % Logistikdienstleister (82 Teilnehmende) und 16,8 % den Handel (34 Teilnehmende) repräsentieren. Rund 12 % (24 Teilnehmende) sind der chemischen/pharmazeutischen Industrie zuzuordnen, darunter zum größten Teil produzierende Unternehmen. Erkenntnisse zu diesen wurden exklusiv für diesen Beitrag analysiert.
Inhalt:
Kostendruck und Digitalisierung als laufende Begleiter der Versorgungsketten
Insgesamt wurden in der Studie 21 Trends untersucht, die als Treiber in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz fungieren oder Entwicklungen von übergeordneter Bedeutung darstellen wie bspw. „Komplexität“, „Staatliche Regulierung“, „Mangel an qualifiziertem Personal“ oder „Kostendruck“.
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