07.03.2012 • Themen

Chemiestandort Leuna setzt Aufwärtstrend fort

Chemiestandort Leuna setzt Aufwärtstrend fort

Chemiestandort Leuna setzt Aufwärtstrend fort

Infraleuna ist Eigentümerin und Betreiberin der Infrastruktureinrichtungen am Chemiestandort Leuna und zugleich Standortentwickler. Die mehr als 600 Mitarbeiter erwirtschafteten im vergangenen Jahr rund 286 Mio. € – gut 40 Mio. € mehr als im Jahr 2005. Zurückzuführen ist dieses gute Ergebnis laut Infraleuna- Geschäftsführer Andreas Hiltermann auf verschiedene Ursachen: „Die großen Investitionen in unsere Infrastruktur zahlen sich nun genauso aus, wie kontinuierliche Qualifizierung der Mitarbeiter und die Akquise im Bereich des Rohstoffverbundes“.

Auch in der Entwicklung des Chemiestandortes ist ein optimistischer Trend zu erkennen. So investieren zurzeit eine Reihe von Standortunternehmen insgesamt mehr als 400 Mio. € in neue Anlagen oder Modernisierungen, so zum Beispiel Linde, Quinn Chemicals, die Leuna-Harze, die Total- Raffinerie oder Kataleuna. Laut Andreas Hiltermann wird in diesem Jahr mit einer Reihe von neuen Ansiedlungen gerechnet; gearbeitet wird gegenwärtig an mehreren Projekten. Aber auch die Betreibergesellschaft selbst wird eigene Mittel in den Ausbau von Anlagen und Anschlüssen stecken. 20 Mio. € werden es in diesem Jahr sein. Den gesamten Chemiestandort bezeichnete Hiltermann als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes Sachsen- Anhalt. Gegenwärtig beschäftigen hier rund 100 Unternehmen über 9.000 Mitarbeiter, Tendenz steigend.

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