Die EU-Kommunalabwasserrichtlinie – kurz: KARL – soll die Wasserqualität in der Europäischen Union verbessern. Die Überarbeitung der Richtlinie aus dem Jahr 1991 sieht die Einführung einer vierten Reinigungsstufe vor und fokussiert sich auf die Entfernung von Mikroverunreinigungen wie Arzneimittelrückstände und Bestandteile von Kosmetika, die größtenteils durch private Haushalte und menschliche Ausscheidungen ins kommunale Abwasser gelangen. Doch KARL ist fachlich und politisch am Ende. Es gibt in der EU keine Institution mehr, die die überarbeitete Richtlinie in der jetzigen Form inhaltlich verteidigt.
Die Fraunhofer-Gesellschaft und der Pharmaverband VFA zeigen in einem Strategiepapier Mittel und Wege auf, wie Deutschland in der Pharmaforschung wieder an internationales Niveau aufschließen kann.
Preiskampf im Generikageschäft, hohe Energiekosten, Wettbewerb mit asiatischen Anbietern, drohende Versorgungsengpässe – dennoch investiert der israelische Generikahersteller Teva derzeit am Standort Ulm eine Milliarde Dollar. Teva-Deutschland-Chef Andreas Burkhardt erläutert die Gründe.
Der Bad Vilbeler Pharmahersteller Stada ist im Gegensatz zu anderen Vertretern der Generikabranche zufrieden mit den Standortbedingungen in Deutschland. Statt „Gejammere“ plädiert Vorstandschef Peter Goldschmidt im Interview mit dem CHEManager für echtes Unternehmertum sowie Wachstumskultur und hebt die Vorzüge von Private-Equity-Eigentümern hervor.
Nach der Entdeckung der Genschere CRISPR/Cas im Jahr 2011 hat es die Technologie nun aus den Entwicklungslabors heraus in konkrete medizinische Anwendungen geschafft. Ein Blick auf den aktuellen Stand der CRISPR/Cas-Möglichkeiten – und was noch kommen könnte.