30.11.2015 • ThemenTer HellFormaldehydEmissionen

TER Plastics bietet Duracon mit deutlich geringeren Formaldehyd-Emissionen

In den letzten Jahren hat die Reduzierung von Emissionen aus Kunststoffen, insbesondere in der Automobilindustrie, ständig an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile zählen vor allem die Emissionsanforderungen japanischer Autohersteller zu den strengsten der Welt. Die TER Plastics Polymer Group vertreibt die gesamte Duracon POM-Produktpalette des japanischen Weltmarktführers Polyplastics innerhalb ihres pan-europäischen Vertriebsnetzes.

Polyplastics, weltweit größter POM-Produzent, hat frühzeitig begonnen, die Ursachen der Formaldehydemission aus POM zu analysieren und das Emissionsniveau zu reduzieren. Für den europäischen Automobilmarkt wurden im Technical Solution Center von Polyplastics in Fuji sowohl der Test VDA 275 als auch die Testmethoden VDA 277 und VDA 278 etabliert. Unter Verwendung dieser Testmethoden wurden die Ursachen für Emissionen aus POM erforscht. Die Erkenntnisse daraus wurden schließlich in der neuen Produktgruppe Duracon LV (Low Volatiles) umgesetzt.

Die Inbetriebnahme der neuen Produktionsanlage in Malaysia, die mit einem von Polyplastics neu entwickelten Polymerisationsverfahren arbeitet, hat die Herstellung eines POM-Rohpolymers mit deutlich verbesserter Stabilität ermöglicht. Zusätzlich wird bei der Produktion von LV-Typen eine neuartige Stabilisierung verwendet, die einen verbesserten Formaldehydfänger enthält. Die daraus resultierenden LV-Typen weisen eine deutlich geringere Formaldehyd-Emission bei gleichbleibenden mechanischen Eigenschaften auf. Bei den Duracon LV Standard-Typen wird ein Emissionsniveau von unter 2 mg/kg erreicht (gemessen im Test VDA 275).

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