14.05.2014 • Themen

Shortsea-Dienst zwischen Hamburg, Dänemark und Schweden

Die MV Jessica B am HHLA Container Terminal Altenwerder, HHM/Hasenpusch©
Die MV Jessica B am HHLA Container Terminal Altenwerder, HHM/Hasenpusch©

Kürzlich startete der neue Shortsea-Dienst „Sweden Denmark Express" (SDX) der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd. Von Hamburg aus bietet die SDX insgesamt sechs eigene Shortsea-Verbindungen in den Ostsee-Raum und bedient dabei die Häfen Kopenhagen, Helsingborg und Aarhus. Ein Rundlauf dauert 7 Tage, sodass wöchentliche Abfahrten von allen Häfen aus angeboten werden können. Das eingesetzte Schiff, die MV Jessica B., verfügt über eine Stellplatzkapazität von 660 TEU (20-Fuß-Standardcontainer).

Mit rund 22 Feeder- und Shortseaverbindungen pro Woche seeseitiger Transporte zwischen Hamburg und Schweden und rund 13 Verbindungen pro Woche nach Dänemark ist der Hamburger Hafen eine wichtige Drehscheibe für den Außenhandel Schwedens und Dänemarks. In Hamburg werden große Teile der Ladung umgeladen und per Seeschiff in die ganze Welt transportiert.

Die Nachfrage an Transporten zwischen Hamburg und Schweden sowie Dänemark ist im letzten Jahr stark angestiegen. Nach vorläufigen Berechnungen von Hafen Hamburg Marketing wurden 2013 rund 350.000 TEU von Schweden aus über Hamburg im- und exportiert. Das entspricht einem Wachstum von beachtlichen 24 %. Transporte aus und nach Dänemark erreichten mit 188.000 TEU ein Wachstum von 5,5 %.

Schweden importiert über Hamburg überwiegend flüssige Mineralölerzeugnisse, Erzeugnisse pflanzlichen Ursprungs sowie pharmazeutische und parachemische Erzeugnisse. Die Top-Importgüter Dänemarks über Hamburg sind u.a. flüssige Mineralölerzeugnisse sowie Metallerzeugnisse.

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