26.09.2018 • Themen

Ökobilanzierte Hüttengase

Die Stahl- und Eisenindustrie gehört zu den stärksten Verursachern von Treibhausgasen. Die entstehenden Hüttengase werden derzeit im Energieverbund der Stahlwerke zur Erzeugung von Wärme und Strom genutzt. Eine stoffliche Verwertung soll helfen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Das Projekt Carbon2Chem zielt darauf ab, ein cross-industrielles Netzwerk der Hütten mit Chemischer und Energie-Industrie aufzubauen. Mithilfe von Ökobilanzen sollen die damit verbundenen potenziellen ökologischen Vorteile abgeschätzt werden. In einer Studie wurden verschiedene Ansätze entwickelt zur Handhabung der Multi-Funktionalität, d. h. der Tatsache, dass bei einem betrachteten Prozess mehrere Produkte entstehen.

Kontakt
DOI: 10.1002/cite.201800025
Nils Thonemann, Fraunhofer Institute for Environmental, Safety, and Energy Technology UMSICHT, Oberhausen
nils.thonemann@umsicht.fraunhofer.de

Präzise CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

Meist gelesen

Photo

Vorsprung durch Forschung

Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.

Photo

Pioniere aus Tradition

Interview mit Peter Friesenhahn, CEO von Haltermann Carless, über die Ziele des Transformationsprogramms RACE und seine Pläne für das Unternehmen.

Photo

Single-Site Excellence

Interview mit Frank Wegener und Jörg Blumhoff, ESIM Chemicals, über die Wettbewerbssituation und ihre künftige Strategie im weltweiten CDMO-Markt.