07.10.2019 • Themen

Membranen für Stahlindustrie-Wässer

Zur Behandlung (säurehaltiger) Prozesswässer in der Stahlindustrie bietet die Membrantechnologie vielversprechendes Potenzial. In einer Studie wurden innovative Rohrmembranen untersucht, bei denen maßgeschneidert Polyelektrolyte mittels ­Layer-by-layer-Beschichtung auf einer keramischen Supportmembran aufgetragen wurden. Als weiteres Verfahren wurde die membranunterstützte kapazitive Deionsiation für die Aufbereitung von Kühlwasser betrachtet, die nach dem Prinzip der elektrostatischen Sorption Ionen bei geringer Spannung abtrennt. In zwei industriellen Anwendungen konnten positiven Erfahrungen erzielt werden.

Kontakt
Ralf Wolters, VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH, Düsseldorf
ralf.wolters@bfi.de
DOI: 10.1002/cite.201900050

Webinar

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern
ERP für die Chemie

Die Ära Chemie 4.0 gekonnt meistern

Während die Nachfrage an Chemieprodukten in Westeuropa nur langsam wächst, steigt der Bedarf in Schwellenländern überdurchschnittlich.

CO₂-Messung

Verluste, die keiner sieht

Verluste, die keiner sieht

In CCUS-Projekten der chemischen Industrie wird die präzise CO₂-Messung zur Schlüsseltechnologie - Coriolis-Systeme spielen dabei eine zentrale Rolle.

Meist gelesen

Photo

Vorsprung durch Forschung

Wacker baut seine Forschungsaktivitäten aus. Der Münchner Chemiekonzern hat einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Biotechnology Center in der bayerischen Landeshauptstadt investiert.