31.08.2016 • Themen

Farbe bekennen

(c) Oleksiy Mark/Shutterstock
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Die Zeiten flimmernder Röhrenbildschirme sind längst vorbei. Moderne Hochleistungsdisplays sind schnell und energiesparend und zeigen gestochen scharfe Bilder. Möglich machen dies Hightech-Materialien aus der Chemie. Die meisten TV-, Smartphone-, Laptop- oder Tablet-Displays basieren auf Flüssigkristallen. Die Bilder dieser LCD-Displays setzen sich aus Millionen Bildpunkten (Pixeln) zusammen. Dafür sind spezielle Flüssigkristallmischungen notwendig, die u.a. von Merck kommen.

Farbfilterpigmente, die mit den Flüssigkristallzellen verbunden sind, sorgen dafür, dass jeder einzelne Bildpunkt Farbe bekennt. Jedes Pixel enthält die Grundfarben Rot, Grün und Blau in Form von winzigen Teilchen. Die nur rund 40 nm kleinen Kristalle, wie sie u.a. BASF herstellt, lassen aus dem weißen Hintergrundlicht nur den Teil durch, der nötig ist, um eine der drei Farben darzustellen. Die Flüssigkristalle wiederum richten die Schwingungsebene der Lichtwellen so aus, dass durch feine Abstufungen der Farbanteile Millionen von Farbnuancen erzeugt werden können.

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