14.06.2016 • Themen

Biesterfeld vertreibt Biopolymere von Nurel

Nurel hat mit Inzea eine Reihe von vollständig biologisch abbaubaren Polymeren entwickelt. Die nachhaltigen Biopolymere werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen. Inzea kann auf herkömmlichen Kunststoffverarbeitungsmaschinen per Spritzguss, Extrusion und Thermoformen verarbeitet werden.

Die biobasierte Polymere, werden bis zu 85% aus nachwachsenden Rohstoffen wie nicht genetisch modifizierter Polymilchsäure (PLA) und Stärke gewonnen. Dank der optimalen mechanischen Eigenschaften und ähnlichen Verarbeitungsparametern wie denen von Polyolefinen und Styrol-Kunststoffen, ersetzt Inzea nachhaltig erdölbasierte Polymere. Durch die niedrigen Verarbeitungstemperaturen kann ein großer Teil an Energie gespart werden.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Alle Produkte eignen sich für den Lebensmittelkontakt gemäß Verordnung 10/2011 für Kunststoffe. So kommen die Biopolymere in Verpackungsprodukten wie formstabilen Schalen, Bechern und größeren Behältern zum Beispiel im Einzelhandel und zusätzlich in Geschirr sowie im Besteck in der Gastronomie zum Einsatz. Auch die Verwendung in der Landwirtschaft und im Gartenbau für Produkte wie Klemmen oder Setztöpfe ist möglich. Diese bauen sich im Boden biologisch ab und reichern die Böden mit Nährstoffen an: Nach der Ernte können sie deshalb im Boden verbleiben.

Die Produktpalette entspricht der USDA Certified Biobased Product Certification, welche auf dem ASTM D6866 Standard basiert. Das OK-Kompost-Label für Inzea garantiert die Einhaltung der EN 13432, der europäischen Norm für Kompostierbarkeit in industriellen Kompostieranlagen. Der dazugehörige Ökotoxizitätstest zeigt, dass sich das Produkt im Boden schadstofffrei abbaut und keinen Einfluss auf die Qualität sowie das Wachstum der Pflanzen hat.

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