06.05.2015 • Themen

BG RCI verleiht Arbeitsschutzpreis

Zum 18. Mal verlieh die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) den Förderpreis Arbeit/Sicherheit/Gesundheit.

An dem Wettbewerb 2015 beteiligten sich deutschlandweit 689 Frauen und Männer mit 297 Beiträgen. Für ihre kreative Arbeit erhielten sie insgesamt 17 Förder- und Sonderpreise. Das Besondere: Der Preis ist personengebunden und geht direkt an die innovativen Köpfe in den Unternehmen.

Der Förderpreis Chemische Industrie 2015 ging an Carolin Schmidt und Dirk Meißner vom mittelständischen Unternehmen Alufin Tabularoxid mit Sitz in Teutschenthal. Sie entwickelten das System „TAKE 5 - Gefährdungsbezogene Checkliste". Der Sonderpreis der Chemischen Industrie 2015 ging an Grischa Keller und Bernd Broschek aus dem Unternehmen Evonik Industries in Rheinfelden. Sie setzen ihre Idee für eine einfache und preiswerte flexible Kennzeichnung von Industrie- und Produktionsanlagen bei Revisionsarbeiten erfolgreich um.

Erstmals wurden in diesem Jahr zwei branchenübergreifende Förderpreise verliehen. Ausgezeichnet wurden zwei Mitarbeiter von Total Bitumen Deutschland mit Sitz in Brunsbüttel für ihre Idee der „Optimierung Transportsicherheit bei Gefahrgut" und zwei Mitarbeitende der Streeprotec in Marienhausen für den von ihnen entwickelten „Auslaufschutz für Betonrutschen".

Die Auszeichnung der BG RCI ist der höchst dotierte Arbeitsschutzpreis in Deutschland. Insgesamt werden 100.000 EUR an Preisgeldern vergeben. Seit 1997 haben sich rund 12.000 Menschen aus über 4.000 Betrieben mit mehr als 6.000 Ideen an dem Wettbewerb beteiligt.

 

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Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)

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69115 Heidelberg
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