
Nachhaltige Lösungen für die Mobilität
Eine Studie des japanischen Technologieunternehmens Asahi Kasei zeigt: Das allgemeine Verständnis von Nachhaltigkeit wird zunehmend komplexer.

Eine Studie des japanischen Technologieunternehmens Asahi Kasei zeigt: Das allgemeine Verständnis von Nachhaltigkeit wird zunehmend komplexer.

Thyssenkrupp nucera hat einen neuen Produktnamen für ihre innovative Lösung zur Herstellung von grünem Wasserstoff eingeführt. Dieses 20-MW-Modul heißt fortan „Scalum“. Dies gab der Anbieter weltweit führender Technologien für hocheffiziente Elektrolyse-Anlagen auf der internationalen Branchenmesse „World Hydrogen Summit 2023“ in Rotterdam bekannt.

Cepsa und GETEC haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, nach der das spanische Energieunternehmen ab 2026 grünen Wasserstoff und seine Derivate an GETEC liefern wird, damit diese von den Industriekunden im Rahmen ihrer Dekarbonisierungsziele genutzt werden können.

Die elektrochemische und energieintensive Spaltung (Elektrolyse) von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff ist seit rund 200 Jahren bekannt, aber erst heute rückt sie durch die Nutzung erneuerbarer Energien in den Fokus der großtechnischen Wasserstoffherstellung.

Thyssenkrupp Uhde und Idesa Industrial Plants (IDIP) haben ein Memorandum of Unterstanding zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Fertigung von Modulen für grüne Ammoniakprojekte unterschrieben. Das MoU wurde am 23. März 2023 in Essen, Deutschland unterzeichnet.

Der GETEC Park.Emmen macht den nächsten Schritt zur Anwendung von Wasserstoff in industriellem Maßstab. Mit Sitz in Emmen, Niederlande, wurde der Industriepark bereits für die Beimischung von ca. 20% Wasserstoff umgebaut. Derzeit wird an einer Umstellung für die Nutzung von 100 % Wasserstoff gearbeitet.

Für die Transformation des mit über 20.000 Beschäftigten größten bayerischen Chemiestandortes ChemDelta Bavaria hin zur Wasserstoffwirtschaft wurde das Forschungsprojekt „Verbundvorhaben H2-Reallabor Burghausen“ entwickelt. Nun wird das Forschungsprojekt offiziell vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Der Förderbetrag beläuft sich auf rund 39 Mio. EUR.

In seiner Kolumne fordert der Geschäftsführer des Verbands für Anlagentechnik und Industrieservice, Dietmar Kestner, den Gesetzgeber auf „schnell und konsequent“ zu handeln, damit Deutschland bei der Wasserstoffwirtschaft nicht den Anschluss verliere. Denn nur so könnten Europa und Deutschland im Wettbewerb mithalten und eine nachhaltige Zukunft für die Industriestandorte sichern.

Uniper hat Plug Power mit dem Design der Elektrolyseurtechnologie für den Uniper-Standort Maasvlakte im Hafen von Rotterdam beauftragt. Am Standort Maasvlakte plant man den Bau einer Anlage zur Erzeugung von Grünem Wasserstoff. Die Anlage wird 2026 eine Kapazität von 100 MW haben und die Kapazität bis spätestens 2030 auf 500 MW ausbauen.

Inpex wird die von BASF und ihrem Engineering-Partner JGC gemeinsam entwickelte, regenerative Hochdruck-CO2-Abscheidungstechnologie HiPACT einsetzen, und zwar im Rahmen des Kashiwazaki Clean Hydrogen/Ammonia Projekts.

Evonik treibt die Defossilisierung des Energiesektors hin zu einer nachhaltigen Gaswirtschaft voran: Das Spezialchemieunternehmen hat im oberösterreichischen Schörfling am Attersee eine neue Hohlfaserspinnanlage zur Produktion von Membranen für die Gasseparation in Betrieb genommen.

Ineos hat 3,5 Mrd. EUR beschafft hat, um den Bau und Betrieb des nachhaltigsten Crackers in Europa zu finanzieren. Project One wird Europas umweltfreundlichster Steamcracker sein, der auf einer Technologie basiert, die speziell für den Betrieb mit grünem Wasserstoff entwickelt wurde und daher sofort kohlenstofffrei sein kann.

Heraeus Precious Metals und Hulteberg Chemistry & Engineering haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um gemeinsam eine Reihe von Katalysatoren zu entwickeln und zu vermarkten, die für den Betrieb von Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) erforderlich sind. Festoxid-Brennstoffzellen sind eine vielversprechende Technologie für die elektrochemische Umwandlung von Wasserstoff und Brennstoffen in Strom.

Klimaneutraler Wasserstoff kann in Europa einen wichtigen Beitrag liefern, damit bis 2050 beim Treibhausgasausstoß das angestrebte Netto-Null-Ziel erreicht wird. Wasserstoff soll dann in vielen Bereichen fossile Energieträger ersetzen.

Yara International plant die Umrüstung seiner Ammoniak-Terminals in Deutschland, um den Umschlag von bis zu 3 Mio. t Ammoniak zu ermöglichen. Dies entspricht etwa 530.000 t Wasserstoff und wird dazu beitragen, die Wasserstoffwirtschaft in Deutschland zu beschleunigen.

Die Stahlerzeugung der Zukunft ist auf große Mengen Wasserstoff angewiesen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Reallabors H2Stahl hat das Industriegaseunternehmen Air Liquide nun eine Pipeline bis zu Thyssenkrupp Steel in Duisburg fertiggestellt.

Seit Oktober 2022 analysieren Wissenschaftler und Berater der Frankfurter Institutionen Dechema Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie und ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung mit welchen Mitteln in Namibia der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft gelingen kann und welche Möglichkeiten des Exports es nach Deutschland gibt.

Der deutschen Industrie steht in den nächsten Jahren ein beispielloser Wandel bevor.

Asahi Kasei hat an seinem Standort Kawasaki Works in der Präfektur Kanagawa, Japan, mit dem Bau einer Pilotanlage für die Wasserstoffproduktion durch alkalische Wasserelektrolyse begonnen.

Asahi Kasei ist dem Hydrogen Council beigetreten und wird im Leitungsgremium die Ausrichtung der Organisation mitbestimmen.

Deglobalisierung in einer vernetzten Welt, biogene Rohstoffe, konkrete Nachhaltigkeitsprojekte (zu Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft und grünem Wasserstoff), Neujustierung in Asien: China und Japan als Partner, Langfriststrategien und Raum zum Wachsen in Green Tech Parks waren die Themen VCW-Jahreskonferenz 2022.

Auf dem IGR-Erfahrungsaustausch Technik am 22. und 23. September sprachen 110 Fachleute über modulare Anlagenkonzepte sowie weitere Themen rund um die Digitalisierung in der Prozessindustrie.

In einer gemeinsamen Befragung haben die Bundesvereinigung Logistik (BVL), DHL und das Standortdaten- und Technologie-Unternehmen Here Technologies unter gut 100 Unternehmen aus Industrie, Handel und Logistikdienstleistung ermittelt, welche Maßnahmen sie zur CO2-Reduzierung priorisieren und welche Rolle alternative Antriebe bei der Flottenentwicklung spielen.

Nachhaltigkeit und ein schonender Umgang mit Ressourcen bewegen die Prozessindustrie heute mehr denn je - Digitalisierung, Mess- und Automatisierungstechnik sind die Enabler.

CEPSA und der Hafenbetrieb Rotterdam unterzeichneten eine Absichtserklärung für die Etablierung des ersten grünen Wasserstoffkorridors zwischen Süd- und Nordeuropa. Der Korridor stellt eine Versorgungskette mit Grünem Wasserstoff zwischen zwei der wichtigsten europäischen Häfen, Rotterdam und Algeciras, sicher.

Borealis und Verbund planen ein gemeinsames Projekt, in dem grüner Wasserstoff in der Erzeugung von Düngemitteln, Melamin und technischem Stickstoff eingesetzt wird.

Woher nehmen, wenn nicht importieren? Grüner Wasserstoff erfährt in der aktuellen Energiekrise enormen Aufwind. Der erhöhte Bedarf an grünem Wasserstoff wird lokal nur schwer zu decken sein. Genau zur rechten Zeit bereitet sich der Hafen Antwerp-Bruges daher darauf vor, große Mengen des klimafreundlichen Energieträgers aus nicht-europäischen Ländern nach Westeuropa zu bringen.

Seit seiner Erfindung durch Walther Grot in den späten 1960er Jahren wird das Nafion™ PFSA-Ionomer zur Herstellung von Protonenaustauschmembranen (PEM) verwendet, um mittels Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen, der wiederum zur Stromgewinnung eingesetzt werden kann.

Juwi und der Spezialchemie-Konzern Lanxess prüfen derzeit in einer Machbarkeitsstudie, wie grüner Wasserstoff am Standort Mannheim künftig zur Versorgung der Lanxess-Anlagen produziert werden kann.

Seit seiner Erfindung durch Walther Grot in den späten 1960er Jahren wird das Nafion-PFSA-Ionomer zur Herstellung von Protonenaustauschmembranen (PEM) verwendet, um mittels Elektrolyse Wasserstoff zu erzeugen, der wiederum zur Stromgewinnung eingesetzt werden kann.

Die Zeit der Pilotprojekte ist vorbei: Mehrere große Energieversorger wollen im industriellen Maßstab klimaneutralen Wasserstoff herstellen und über ein neues Leitungsnetz zwischen Ostsee und Erzgebirge verteilen. Der Leipziger Gaskonzern VNG ist dabei die Lokomotive.

Um die Gasversorgung gewährleisten zu können, hat die Bundesregierung entschieden, ein Import- und Distributionsterminal für Liquefied Natural Gas (LNG) in Brunsbüttel zu errichten.

Wie kann die Transformation der Chemie in die Treibhausgasneutralität gelingen? Was kommt nach Erdöl und Erdgas?

Sibanye-Stillwater und Heraeus Precious Metals haben eine Zusammenarbeit für die gemeinsame Forschung und Entwicklung von Elektrokatalysatoren für Protonenaustauschmembran-Elektrolyseure vereinbart.

Die Frage, wie der Umstieg auf eine klimaneutrale Produktion gelingen kann, ist nicht nur für das langfristige Ziel der Treibhausgasneutralität, sondern auch für den Industriestandort Deutschland von zentraler Bedeutung. Der Maschinenbau agiert dabei als Enabler und bietet innovative Technologien und Lösungen an, so bspw. bei den Power-to-X-(P2X)-Technologien, die eine zentrale Rolle für die Energie- und Rohstoffwende spielen.



















