
BASF-Kerngeschäfte steigern EBITDA
In einem herausfordernden Marktumfeld stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen (Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen) der BASF-Gruppe im Gesamtjahr 2024 auf 7,9 Mrd. EUR.

In einem herausfordernden Marktumfeld stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen (Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen) der BASF-Gruppe im Gesamtjahr 2024 auf 7,9 Mrd. EUR.

Trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds hat Covestro im Geschäftsjahr 2024 seine Transformation konsequent fortgesetzt. Durch gezielte Maßnahmen für eine höhere Anlagenverfügbarkeit konnte das Unternehmen weltweit mehr Mengen absetzen.

Im Jahr 2024 setzte Siegfried den Weg des profitablen Wachstums fort und konnte dabei die negativen Einflüsse mehr als ausgleichen. Das Ergebnis von Siegfried wurde durch ein starkes Kerngeschäft geprägt, dessen Wachstum über dem Marktdurchschnitt lag und durch die hohe Nachfrage von bestehenden und neuen kleinen und großen Kunden angetrieben wurde.

Der Vorstand der SGL Carbon hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Restrukturierung des verlustbringenden Geschäftsbereichs Carbon Fibers beschlossen. SGL Carbon wird die Geschäftsaktivitäten der Carbon Fibers deutlich reduzieren und auf einen profitablen Kern fokussieren. Für alle Standorte der Carbon Fibers werden individuelle Lösungen erarbeitet, die auch Schließungen unprofitabler Standorte umfassen.

Symrise hat im Geschäftsjahr 2024 trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sein Umsatz- und Gewinnwachstum weiter signifikant gesteigert. Das Unternehmen bestätigt seine Jahres- sowie mittelfristigen Wachstums- und Profitabilitätsziele.

Lonza hat einen stabilen Umsatz von 6,6 Mrd. CHF gemeldet (-0.2% kWk und –2,1% tWk3 im Vergleich zum Vorjahr). Ein Kern-EBITDA von 1,9 Mrd. CHF führte zu einer robusten Marge von 29,0%, angetrieben durch eine hohe Nachfrage nach kommerziellen CDMO-Dienstleistungen und eine starke operative Umsetzung.

Wacker Chemie hat im Geschäftsjahr 2024 angesichts des weiterhin schwachen Marktumfelds gute Ergebnisse erzielt. Insgesamt lagen Umsatz und Ergebnis unter den Vorjahreswerten. Ausschlaggebend waren dabei vor allem niedrigere Preise und deutlich geringere Absatzmengen im Bereich Polysilicium. Die Chemiebereiche erzielten dagegen trotz Gegenwind Umsätze auf Vorjahresniveau; im Ergebnis lagen die Bereiche in Summe sogar über dem Vorjahreswert. Die Biotechnologiesparte konnte sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr steigern.

Der Umsatz der BASF-Gruppe liegt im Gesamtjahr 2024 bei voraussichtlich 65,3 Mrd. EUR (2023: 68,9 Mrd. EUR). Dies entspricht dem von Analysten laut Vara im Durchschnitt geschätzten Wert. Während die Mengen leicht stiegen, waren die Verkaufspreise rückläufig, bei einer im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal stetigen Preiserholung über das Jahr 2024 hinweg. Währungseffekte belasteten die Umsatzentwicklung.

Evonik hat auch im dritten Quartal dieses Jahres deutlich mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA stieg von Juli bis September um 19% auf 577 Mio. EUR. Damit erreichte das Spezialchemieunternehmen wie prognostiziert den Wert des zweiten Quartals (578 Mio. EUR). In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hat Evonik bereits ein bereinigtes EBITDA von 1,68 Mrd. EUR verdient und damit mehr als im gesamten Geschäftsjahr 2023.

Merck hat sein Wachstum im 3. Quartal 2024 beschleunigt. Alle drei Unternehmensbereiche erzielten organische Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Damit ist das Unternehmen weiterhin auf Kurs, im Geschäftsjahr 2024 wie angekündigt zu profitablem Wachstum zurückzukehren.

Bilfinger hat seine erfolgreiche Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2024 fortgesetzt. Die verbesserte eigene operative Exzellenz trug zu einer deutlichen Margensteigerung bei. Insbesondere die Integration des am 1. April zugekauften Geschäfts schreitet planmäßig voran.

Bayer hat im 3. Quartal währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt, während sich das Ergebnis verringerte. Strategisch machte das Unternehmen weitere Fortschritte. „Wir haben die Umstellung auf das neue Organisationsmodell beschleunigt und die Pharma-Pipeline deutlich vorangebracht“, sagte der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson am Dienstag bei der Vorlage der Quartalsmitteilung und fügte hinzu: „Wir bestätigen fast alle Kennzahlen unseres Konzernausblicks für 2024.“

Die schwache Nachfrage in einigen unserer Absatzmärkte hemmt zunehmend das Umsatzwachstum der SGL Carbon. Nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2024 erzielt das Unternehmen einen Umsatz von 781,9 Mio. EUR und lag mit minus 4,8% leicht unter Vorjahr (9M 2023: 821,7 Mio. EUR). Bereinigt um Währungs- und Struktureffekte reduzierte sich der Konzernumsatz um 3,6%.

Die Alzchem Group führt ihre konsequente Transformation hin zur höhermargigen Spezialchemie fort und konnte in den ersten neun Monaten 2024 sämtliche Ertragskennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum erheblich steigern.

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess verzeichnete im dritten Quartal 2024 einen deutlichen Ergebnissprung: Das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 173 Mio. EUR um 45,4% über dem Wert des Vorjahresquartals von 119 Mio. EUR. Die Gründe dafür waren vor allem gestiegene Absatzmengen, eine höhere Anlagenauslastung sowie Kosteneinsparungen aus dem Aktionsplan „Forward!“.

Fuchs hat in den ersten neun Monaten 2024 einen Umsatz von 2.666 Mio. EUR (2.698) erzielt, der währungsbedingt 1% unter dem Vorjahreszeitraum lag. Eine gute Geschäftsentwicklung konnte dabei Preisanpassungen kompensieren.

Aufgrund deutlich höherer Beiträge der Kerngeschäfte ist das EBITDA vor Sondereinflüssen (Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Abschreibungen und Sondereinflüssen) der BASF-Gruppe im dritten Quartal um 77 Mio. EUR auf 1,6 Mrd. EUR gestiegen.

Syngenta Group hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2024 bekannt gegeben. Der Umsatz im dritten Quartal belief sich auf 6,8 Mrd. USD und blieb damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert (+4% bei kWk). Das EBITDA hat sich im dritten Quartal 2024 im Vergleich zum schwachen Vorjahreswert mehr als verdoppelt auf 0,7 Mrd. USD (+159% bei kWk).

Der Umsatz von Clariant im 3. Quartal 2024 sank um 1% in Lokalwährungen auf 991 Mio. CHF. Eine stabile Preisentwicklung und Mengenwachstum bei Adsorbents & Additives und Care Chemicals kompensierten geringere Volumina bei Catalysts.

Covestro konnte auch im dritten Quartal seine Absatzmengen insbesondere in den Regionen EMLA und APAC weiter steigern. Der Konzernumsatz blieb mit rund 3,6 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil, da gesunkene Rohstoffpreise zu einem niedrigeren Verkaufspreisniveau führten (Vorjahr: 3,57 Mrd. EUR).

Die Wacker Chemie verzeichnet im 3. Quartal 2024 wegen des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen Rückgang beim Umsatz. Der Chemiekonzern erwirtschaftete im Berichtsquartal Umsatzerlöse in Höhe von 1,43 Mrd. EUR (Q3 2023: 1,52 Mrd. EUR). Das ist ein Minus von 6%. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren in erster Linie deutlich geringere Absatzmengen im Geschäftsbereich Polysilicon. Gegenüber dem 2. Quartal 2024 (1,47 Mrd. EUR) sanken die Erlöse um 3%.

Symrise hat in den ersten neun Monaten des Jahres seinen profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und ein organisches Umsatzwachstum von 11,1% erzielt. Unter Berücksichtigung von Portfolio- sowie Wechselkurseffekten stieg der Konzernumsatz in den ersten neun Monaten auf 3.824 Mio. EUR (9M 2023: 3.610 Mio. EUR), ein Wachstum von 5,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Ludwigshafener Chemiekonzern unterscheidet künftig zwischen Core Businesses und Standalone Businesses und prüft strategische Optionen.

Die Syngenta Group hat die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2024 bekannt gegeben. Der Umsatz belief sich auf 14,5 Mrd. USD, was einem Rückgang von 3,0 Mrd. USD oder 17% (-15% bei kWk) gegenüber einem starken Vorjahreszeitraum entspricht.

Die Duisburger Beteiligungsholding PCC hat im zweiten Quartal 2024 Ergebnisse und Umsatz trotz herausforderndem Marktumfeld im Jahresvergleich teils erheblich gesteigert. Das zweite Quartal verlief dabei auf allen Ergebnisebenen auch deutlich besser als das vorangegangene erste Quartal.

Siegfried setzte im ersten Halbjahr 2024 den dynamischen Wachstumskurs fort. Bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie Evolve, die auf langfristiges profitables Wachstum in den Kernbereichen und darüber hinaus ausgerichtet ist, wurden bedeutende Fortschritte erzielt.

Altana hat im ersten Halbjahr 2024 seinen Umsatz um rund 18% auf 1.637 Mio. EUR gesteigert. Eine stark zunehmende Nachfrage in fast allen Absatzmärkten des Unternehmens sowie die im Vorjahr und zu Beginn des Jahres umgesetzten Akquisitionen waren die Treiber dieses Wachstums.

Die Alzchem Group profitierte im 1. Halbjahr 2024 weiterhin von der erfolgreichen Optimierung des Produktmix hin zu den Spezialchemikalien. Dieses Wachstumssegment verzeichnete – überwiegend infolge von Mengensteigerungen – ein Umsatzplus von 12,5% und konnte somit den erwarteten mengen- und preisbedingten Umsatzrückgang von -11,8% im Segment Basics & Intermediates erfolgreich ausgleichen.

Der Industriedienstleister Bilfinger verzeichnet auch im zweiten Quartal 2024 eine gute Geschäftsentwicklung. Grundlage hierfür ist der strategische Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit und die stabile bis positive Nachfrage in allen Zielmärkten. Über alle Regionen hinweg profitiert Bilfinger von einem anhaltenden Trend zum Outsourcing.

Brenntag hat Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2024 vorgelegt, die den Markterwartungen entsprechen, aber unter den eigenen Ambitionen liegen. Dies spiegelt ein insgesamt schwächer als erwartetes erstes Halbjahr 2024 wider. Die Leistung wurde durch das insgesamt herausfordernde Geschäftsumfeld beeinflusst, welches durch einen starken Wettbewerb und anhaltenden Druck auf die Chemikalienpreise in verschiedenen Endmärkten gekennzeichnet war. B

In einem insgesamt weiterhin herausfordernden Marktumfeld erzielte Henkel im ersten Halbjahr 2024 einen Konzernumsatz von 10.813 Mio. EUR. Das entspricht einer nominalen Entwicklung von -1,0%. Nachdem die nominale Umsatzentwicklung in den vergangenen Quartalen durch den Verkauf der Geschäftsaktivitäten in Russland belastet war, konnte Henkel nun im zweiten Quartal 2024 auch wieder ein nominales Umsatzwachstum erzielen (Q2: 5.496 Mio. EUR, +3,4%).

Der Bayer-Konzern hat im 2. Quartal 2024 den Umsatz gesteigert, während sich der Gewinn verringerte. Alle Divisionen zeigten eine wettbewerbsfähige Performance in den jeweiligen Branchen, der Konzernausblick für 2024 wurde bestätigt.

Der Aktionsplan „Forward!“, mit dem Lanxess gegen die Nachfrageschwäche in der Chemie ansteuert, zeigt Wirkung: Im zweiten Quartal 2024 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen deutlich um 69,2% und erreichte 181 Mio. EUR im Vergleich zu 107 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.

Merck ist im 2. Quartal 2024 zu organischem Umsatzwachstum zurückgekehrt. Das EBITDA pre blieb organisch nahezu stabil gegenüber dem Vorjahreswert, der durch Einmaleffekte erhöht war. Ohne diese Einmaleffekte im Vergleichsquartal wäre auch das EBITDA pre organisch gewachsen.

Der Umsatz in Q2 2024 ging organisch um 3% in Lokalwährungen auf 1,056 Mrd. CHF zurück, da das Wachstum bei Care Chemicals und Adsorbents & Additives durch einen erwarteten Rückgang bei Catalysts ausgeglichen wurde.


















