Tempo, Größe und Partnerschaft zählen
In einer hoch dynamischen und komplizierter gewordenen Welt ist es wichtig, kritische Größe beziehungsweise Relevanz für Kunden und Lieferanten zu haben. Gleichzeitig ist eine enorme Reaktions- und Anpassungsgeschwindigkeit an den Tag zu legen. Das Wissen um Angebot und Nachfrage weltweit sowie die Agilität im Handeln entscheiden über den gemeinschaftlichen Erfolg aller Partner der chemischen Wertschöpfungskette.
Lieferanten und Kunden konsolidieren sich unter großem Kosten- und Wettbewerbsdruck rapide. Megadeals sowie die zahllosen kleineren Akquisitionen aber auch Geschäftsaufgaben prägen die Industrie. Die Distribution als Rückgrat der chemischen Wertschöpfungskette ist ebenfalls davon betroffen und konsolidiert sich weiter. Deswegen zählt Größe und Relevanz.
Die neue Realität von Dauerkrisen, ausgelöst durch tektonische Verschiebungen der Geopolitik und multipliziert durch gesellschaftliche Transformationsprozesse, erfordert enorme Anpassungsgeschwindigkeit und hohe Investitionen, zum Beispiel in hoch qualifiziertes Personal und Digitalisierung. Nur so kann Koordination und optimales Krisenmanagement sowie Innovation und Wachstum überhaupt nur passieren.
Der aktuelle Boom-Bust-Cycle wegen des Irankrieges mit Panikkäufen und Sicherheitsbeständen zu hohen Kosten wird die zukünftige Nachfrage allerdings eher dämpfen und die Inflation sicherlich befeuern. Bei Beruhigung der Situation wird sich bestenfalls ein neutrales Nachfrageszenario darstellen.
Die direkten, Just-in-Time-Lieferketten quasi vom Chemiepark in die Anlage des Kunden sind hoch riskant. Sie werden zunehmend durch komplexere und doppelt abgesicherte Systeme mit mehr Lägern, Puffern und weltweiter Beschaffung risikoresilient gemacht. Wir bündeln die Nachfrage, teilen und managen das Risiko viel effizienter als einzelne Kunden oder Lieferanten es jemals könnten und sichern so ein hohes Verfügbarkeits- und Serviceniveau ab.
„Wir sichern ein hohes Verfügbarkeits- und Serviceniveau ab.“
Konkret heißt dies, sich von nicht mehr wettbewerbsfähigen Lieferanten zu trennen, langjährige teils exklusive Partnerschaften um neue Partner, insbesondere außereuropäischen Ursprungs, zu ergänzen. All das wird nur gelingen, wenn die Partner der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten und die Industrie nicht durch Regulierung gebremst wird. Bei aller Veränderung bleibt aber eines sicher: Im Fokus steht für Oqema dabei der Mensch als Partner, Problemlöser und Erfinder.











