09.09.2026 • Themen

Partnerschaften als Betriebsmodell für Innovationen in der Automobilindustrie

David Caro, Tesa

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One-Stop-Lösung - Serienreife, holografische Windschutzscheiben-Displays für OEMs
© Tesa SE

Die Automobilindustrie befindet sich in einer Transformation mit hoher Geschwindigkeit – getrieben durch Elektrifizierung, Kreislauffähigkeit, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Wenn Unternehmen ihre Kräfte bündeln, können sie Lösungen gemeinsam entwickeln, mit denen sie auf diesen Wandel deutlich erfolgreicher reagieren, als es ein einzelner Akteur allein könnte. Tesa nutzt diese Chancen, um Partnerschaften fest im Zentrum seiner Innovationsaktivitäten zu verankern: Gemeinsam mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden wirkungsstarke Lösungen erschlossen, die Kunden helfen, Komplexität zu beherrschen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die globale Automobilindustrie durchläuft einen Wandel von außergewöhnlicher Geschwindigkeit und Tragweite. Veränderte Kundenerwartungen, unternehmerische Nachhaltigkeitsziele und zunehmende regulatorische Anforderungen beschleunigen den Übergang zu emissionsarmen, elektrifizierten Antriebssträngen. Gleichzeitig ermöglichen vernetzte und digitale Funktionen zukunftsweisende Fahrzeugdesigns.
Diese Kombination eröffnet Chancen für ambitionierte neue Design- und Engineering-Konzepte. Durch die Bündelung von Know-how entlang der Wertschöpfungskette können Unternehmen diese Chancen schneller und mit größerer technischer Tiefe adressieren. Eine aktuelle Studie von Porsche MHP zeigt: 87 % der globalen OEMs erwarten, dass Partnerschaften bis 2028 an Bedeutung gewinnen; 76 % der US-OEMs nutzen Partnerschaften bereits gezielt als Innovationstreiber.
Bei Tesa konzentrieren sich Automotive-Spezialisten auf Co-Innovationen, indem sie mit Partnern und Kunden zusammenarbeiten, die über komplementäre Technologien und Anwendungswissen verfügen. In diesem Modell liefern Zulieferer nicht nur Komponenten, sondern gestalten Lösungen bereits in frühen Entwicklungsphasen aktiv mit. Die Kooperationsmodelle variieren je nach Anwendungsbereich. Sie umfassen gemeinsame Entwicklungs- und Lizenzierungsaktivitäten sowie koordinierte Markteinführungsstrategien. Der Klebebandspezialist bringt in diese Projekte umfassendes Know-how zu Materialien, Prozessen und Automatisierung ein. Dadurch können Kunden ihre eigenen Entwicklungszyklen beschleunigen und Lösungen schneller zur Markt­reife führen. Die Klebetechnologien schaffen die technische Grundlage für zuverlässige Verbindungen und präzise Montageprozesse und unterstützen die Nachbearbeitung, Reparatur und das Recycling von Komponenten über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg.

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