Mit Mut und Zuversicht in die Zukunft
75 Jahre Tegewa: Innovation, Verantwortung und Zusammenarbeit in der Prozess- und Performance-Chemie

Der Verband Tegewa ist ein Fachverband der chemischen Industrie mit mehr als 100 Mitgliedsunternehmen. Diese sind zu etwa 30 % Groß-, zu 50 % Mittelstands- und zu 20 % Kleinunternehmen. Tegewa vertritt die Interessen von Unternehmen, die Prozess- und Performance-Chemikalien in den Segmenten Textil-, Leder- und Papierhilfs- und -farbmittel, Tenside, kosmetische Rohstoffe sowie Polyelektrolyte für die Wasseraufbereitung produzieren.
Gegründet 1951 in Wiesbaden waren die Nachkriegsjahre sicher nicht das stabilste Umfeld für einen Verband, insofern kann man sagen: Tegewa ist krisenerprobt. Doch vor dem aktuellen Hintergrund mit einer Vielzahl an Krisen, die zum Teil parallel entstanden und oft miteinander verwoben sind, muss man sagen: Eine solch umfassende Krisenexplosion ist auch für Tegewa neu.
Die Herausforderungen liegen heute u. a. in den geopolitischen Spannungen mit mehreren Kriegen – auch in Europa –, der daraus resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheit und gestörten Lieferketten verbunden mit einem stark steigenden Regulierungsdruck. Hiervon ist der ehemalige Exportweltmeister Deutschland selbstredend besonders stark betroffen. Erschwerend kommt hinzu, dass das bisherige wertebasierte und regelkonforme Wirtschaften vonseiten wichtiger Partnerstaaten zunehmend außer Kraft gesetzt und durch das „Recht des Stärkeren“ ersetzt wird. Die damit einhergehende Abwendung von globalen Kooperationen und Handelsverträgen schwächt die Weltwirtschaft, insbesondere aber die stark vom Export abhängigen Länder wie Deutschland.
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