Lehvoss schafft Wettbewerbsvorteil für Kunststoffverarbeiter

Mit dem Smart-Resourcing-Konzept rückt Lehvoss ein Thema in den Mittelpunkt, das für viele Verarbeiter aktuell über Aufträge entscheidet: der Preis. In typischen Projekten sparen Kunden mit Smart Resourcing 10 bis 20 % Materialkosten – bei gleichbleibender Qualität, Liefersicherheit und dem gewohnten technischen Service.
Möglich macht das ein Kernprinzip von Smart Resourcing: Das Unternehmen greift auf ein über Jahrzehnte gewachsenes Portfolio bewährter, ausgereifter Compound-Rezepturen zurück. Was sich in unzähligen Anwendungen im Markt bewährt hat, muss nicht für jedes Projekt neu entwickelt werden. Das senkt Entwicklungsaufwand und Projektlaufzeiten – und dieser Vorteil geht direkt in den Preis. Der Preisvorteil entsteht also nicht am Material, sondern in der Entwicklung.
„Für Lehmann & Voss ist dies ein neues Geschäftsfeld – kein Kurswechsel“, sagt Harald Hunke, Commercial Director Europe, Lehvoss Compounds. Im High-End-Segment der Hochleistungs-Compounds ist das Unternehmen weltweit führend, und diese Position wird es weiter ausbauen. Im Bereich der technischen und Rezyklat-basierten Compounds hat Lehvoss in den vergangenen Jahren ebenfalls eine führende Stellung erreicht. Genau daraus speist sich das neue Angebot: Das Rezeptur-Portfolio, das heute preislich attraktive Lösungen möglich macht, ist in Jahrzehnten anspruchsvollster Entwicklungsarbeit entstanden.
„Unsere Kunden stehen in einem harten internationalen Wettbewerb. Sie kämpfen – und wir kämpfen auf ihrer Seite“, so Hunke. „Deshalb bieten wir bewährte Compound-Qualität zu Preisen an, die im globalen Vergleich bestehen. Das gilt für laufende Anwendungen, bei denen sich ein Materialwechsel jetzt rechnet, ebenso wie für neue Projekte – dort entscheiden unsere Kunden selbst, ob der Vorteil in den Preis fließt oder in bessere Materialeigenschaften zum gleichen Budget.“
Wie weit sich Smart Resourcing bis in den Verarbeitungsprozess hinein denken lässt, zeigen die Treibmittelbatche der Produktfamilie Luvobatch. In Spritzgussanwendungen – etwa Türverkleidungen oder Leuchtengehäusen – reduzieren sie das Bauteilgewicht um bis zu 25 %, ohne dass Eigenschaften wie Stoßfestigkeit oder Stabilität darunter leiden. Hinzu kommen zwei Effekte, die sich direkt in der Kalkulation bemerkbar machen: kürzere Zykluszeiten, mit denen auf derselben Anlage mehr Teile gefertigt werden können, sowie eine mögliche Absenkung der Verarbeitungstemperatur – und damit der Energiekosten.














