Innovativer Probentransport per Drohne und IoT
Wie Drohnentechnologie den Arbeitsalltag bei Ursa-Chemie revolutioniert

Ursa-Chemie, Spezialist für die Lohnfertigung chemischer Produkte, setzt auf vernetzte Drohnen für den Probentransport zwischen Produktion und Labor. Die Deutsche Telekom unterstützt das Projekt mit IoT-Expertise und Drohnentechnik.
Der Lohnfertiger betreibt zwei Werksgelände in Montabaur, die etwa 700 m Luftlinie voneinander entfernt liegen. Für die Qualitätssicherung ist es unerlässlich, regelmäßig Proben zwischen der Produktionsstätte und dem Labor zu transportieren. Bisher erledigte ein Laborant diese Aufgabe mehrmals täglich mit dem Auto. „Dieser Prozess kostet natürlich Zeit“, sagt Andreas Möller, Geschäftsführer bei Ursa-Chemie. „Wir suchten nach einer innovativen Lösung, die nicht nur den Probentransport optimiert, sondern auch unseren Pioniergeist als mittelständisches Unternehmen demonstriert.“
Smarte Drohnentechnologie für den Probentransport
Möller wandte sich an die Deutsche Telekom, langjähriger Dienstleister des Mittelständlers: „Das war ein Schuss ins Blaue, aber die Ansprechpartner der Telekom waren sofort sehr motiviert, dieses Projekt umzusetzen.“ In Zusammenarbeit mit Droniq, einem Joint Venture der Telekom und der Deutschen Flugsicherung (DFS), wurde ein Drohnensystem für den Probentransport implementiert. Droniq unterstützte bei der aufwendigen Genehmigung des Projekts sowie bei der Schulung der Mitarbeitenden, die jetzt über einen Drohnenführerschein verfügen.
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