20.12.2013 • Themen

Deutsch-Dänisches Grenzdreieck setzt auf seine Ansiedlungsvorteile

Das deutsch-dänische Grenzdreieck steigert seine Wirtschaftskraft und setzt auf die Vermarktung seiner Branchenschwerpunkte - auch für Chemie- und Pharmaindustrie. Die Region überzeugt dabei mit vielfältigen infrastrukturellen Bedingungen und besonders lukrativen Standortvorteilen. Unternehmen, die diese Ansiedlungsmöglichkeiten nutzen, stoßen somit das Tor nach Skandinavien weit auf. Als Hub in den Norden und zur Erschließung der nordischen Märkte - Dänemark, Schweden und Norwegen - heben sich die drei Kommunen deutlich von konkurrierenden Industrieparks ab.

Logistik, erneuerbare Energien & moderne Lebensmittelindustrie
Wichtige branchenbezogene Schwerpunkte im Grenzdreieck der Städte Flensburg, Apenrade und Sonderburg sind sowohl die Logistik- & Produktionswirtschaft, die moderne Lebensmittelindustrie als auch die Bereiche Technologie & Energieeffizienz.
Ebenfalls beweist die Region bereits heute seine Stärke im wissensorientierten Gewerbe - dazu gehören etwa Maschinenbau und Elektronik - als auch in wissensorientierten Dienstleistungen.
„Das Grenzdreieck bietet mit seiner vielfältigen Wirtschaftsstruktur langfristige Chancen für Unternehmen und qualifizierte Talente. Außerdem weisen die drei Städte jeweils einzelne Spezialisierungsvorteile auf", sagt Simon Faber, Oberbürgermeister der Stadt Flensburg.

Die Pforte zwischen Mitteleuropa und Skandinavien
Das deutsch-dänische Grenzdreieck bietet für die Unternehmen einen idealen Standort und liegt als Drehscheibe zwischen Deutschland und Dänemark sowie zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. So arbeiten in der Region - auf beiden Seiten der Grenze - viele mehrsprachige Arbeitnehmer. Die großräumige Lage im Jütlandkorridor wickelt heute einen grenzübergreifenden Gütertransport via LKW von rund 30 Millionen Tonnen jährlich ab: Das ist der größte Teil des dänischen Imports und Exports.

Alle drei Kommunen haben eine hohe Bedeutung als Arbeitsstandort für das Umland: Die Beschäftigtenzahl im Grenzdreieck liegt bei rund 97.000 Arbeitnehmern. Auch die Entwicklung der Einwohnerzahl profitiert von der Kooperation. Gemeinsam kommen sie auf rund 240.200 Einwohner.
„Eine wachsende oder konstante Bevölkerung ist als strategisches Entwicklungsziel wichtig, um den ökonomischen Erfolg einer Region zu steigern und die Lebensqualität der Städte und Kommunen aufrecht zu erhalten. Mit dem skandinavischen Flair und dem günstigen Flächenangebot bietet das Grenzdreieck ideale Voraussetzungen dafür", sagt Flensburgs Oberbürgermeister Faber.

Alle wichtigen Informationen rund um das Grenzdreieck stehen unter http://www.grenzdreieck.de/ im Netz.

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