
Europas Chemiesektor unter Druck
Die europäische Chemieindustrie ist zunehmend von Werksschließungen betroffen.

Die europäische Chemieindustrie ist zunehmend von Werksschließungen betroffen.

Ineos fordert die Europäische Kommission auf, ihre Handelsschutzmaßnahmen noch vor Jahresende zu verstärken, die nötigen Mittel bereitzustellen und entschlossen zu handeln, um die Deindustrialisierung Europas zu stoppen.

Ineos hat die Absicht bestätigt, zwei Produktionsanlagen in Rheinberg im Ruhrgebiet zu schließen. Die Schließungen seien die Konsequenz hoher Kosten.

Der österreichische Faserspezialisten Lenzing hat eine Überprüfung der Produktionsstätte in Indonesien eingeleitet und erwägt einen Abbau von etwa 300 Stellen am Hauptsitz.

Der Industrierußhersteller Orion Engineered Carbons will Produktionslinien in Nord- und Südamerika sowie EMEA rationalisieren.

Dow Chemical hat die endgültige Schließung von drei Upstream-Anlagen in Europa - zwei in Deutschland und eine in Großbritannien - angekündigt.

Ineos Phenol hat angekündigt, die Produktion am Standort Gladbeck im nördlichen Ruhrgebiet aus Rentabilitätsgründen einzustellen.

Lyondellbasell und Covestro haben gemeinsam beschlossen, die Propylenoxid / Styrol Monomer (POSM)-Produktionsanlage (PO11) am Standort Maasvlakte in den Niederlanden dauerhaft zu schließen.


