
Start-up Wettbewerb PlanB kürt Preisträger
Immer wieder etwas Besonderes, wenn die 6 Finalisten des Start-up Wettbewerbs „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern ihre Geschäftsideen live während des Prämierungsevents pitchen.
Immer wieder etwas Besonderes, wenn die 6 Finalisten des Start-up Wettbewerbs „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern ihre Geschäftsideen live während des Prämierungsevents pitchen.
Der CHEManager Innovation Pitch, die Start-up-Förderinitiative von CHEManager und CHEManager International, hat seit ihrem Launch 2019 mehr als 100 Start-ups aus über 15 Ländern die Möglichkeit geboten, ihre innovativen Ideen, Produkte und Technologien einer breiten Zielgruppe zu präsentieren.
Bioökonomie-Start-ups sind seit Jahren eine treibende Kraft in der Transformation hin zu einer nachhaltigeren Wirtschaft. Ungeachtet dessen stehen sie weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen, wie der Sicherung von Finanzierungsmitteln, dem Überwinden regulatorischer Hürden und dem Erreichen technologischer Durchbrüche.
Die industrielle Biotechnologie zählt zu den Schlüsseltechnologien für die Transformation der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit. In den letzten Jahren wurde der Ruf aus Forschung und Industrie nach mehr Kapazitäten für die Skalierung neuer Prozesse lauter
Aus Stroh, Laub und Holz sollen in Bayern künftig Prozesse in vorindustriellem Maßstab demonstriert werden, die nachhaltigere Waschmittel, Kunststoffe, Treibstoffe oder Einsatzstoffe für die Lebens- und Futtermittelindustrie hervorbringen.
Die Bioökonomie steht für einen tiefgreifenden Wandel hin zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Wirtschaft.
Einen Valentinstag der besonderen Art erlebten am Dienstag 160 geladene Gäste in der Sennebogen-Akademie in Straubing: ein Date mit den besten Bioökonomie-Start-ups des Jahres. Zum bereits fünften Mal wurden die Siegerteams des Start-up Wettbewerbs „PlanB – Biobasiert.Business.Bayern.“ beim großen Prämierungsevent ausgezeichnet.
Das niederländische Start-up Ferr-Tech konnte beim CHEManager Innovation Pitch 2022 in allen Kategorien und bei allen Jurymitgliedern punkten und erhielt insgesamt die meisten Stimmen.
Microbify bietet Services rund um die Probenahme, Kultivierung und Analyse von Mikroorganismen an, die in anaeroben, also sauerstofffreien Umgebungen, vorkommen. Unter Einsatz dieser Expertise können beispielsweise Erdgas- und Wasserstoffspeicher optimiert oder sogar grünes Erdgas hergestellt werden.
Ann-Kathrin Wagner, Leiterin Biobasierte Wirtschaft, BioCampus Straubing GmbH
Nachhaltigere Alternativen zu fossilen Rohstoffen und Energieträgern – das sind Mega-Challenges, die bleiben. Der Start-up Wettbewerb „Plan B – Biobasiert.Business.Bayern.“ sucht ab sofort wieder Start-ups und Bio-Entrepreneure, die mit ihren Verfahren, Produkten und Dienstleistungen Antworten auf diese Herausforderungen haben und innovative Lösungen für eine nachhaltigere, biobasierte Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln.
Es häufen sich die Pressemitteilungen über Investitionsentscheidungen und strategische Partnerschaften für neue biogene Produkte und Verfahren. Ein Zeichen dafür, dass der Markt die Bioökonomie und ihr Transformationspotenzial zunehmend anerkennt.
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat einen Förderbescheid in Höhe von 40 Mio. EUR an den Zweckverband Hafen Straubing-Sand übergeben. Um Bayerns Vorreiterrolle in der Bioökonomie zu stärken, entsteht mit dieser Investitionsförderung bis 2024 auf einem10 ha großen Areal, dem BioCampus im Hafen Straubing-Sand, eine Mehrzweck-Demonstrationsanlage für Prozesse der industriellen Biotechnologie.
Eine kreislauffähige und smart aufgesetzte Bioökonomie bietet ein vielversprechendes Lösungsset für die Krisen, denen auch die Industrie sich stellen muss.
Die Entwicklung einer funktionalisierten Faser aus Grünabfällen konnte sich den ersten Platz sichern.
In der Anlage Biocampus Multipilot, die im Hafen Straubing-Sand entsteht, können Verfahren der industriellen Biotechnologie in einen großtechnischen Maßstab überführt werden.
Der Hafen Straubing-Sand stemmt sich gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das zeigt der Blick auf die Zahlen und Entwicklungen des Zweckverbands Hafen Straubing-Sand (ZVH) im Jahr 2020.
In unsicheren Zeiten wie diesen müssen Start-ups mehr denn je ihre Entscheidungen sorgfältig abwägen. Bleibt da noch Kapazität, um mit der eigenen Idee an einem Start-up Wettbewerb teilzunehmen? Und macht es angesichts dieser Situation für Organisatoren von Gründerwettbewerben überhaupt Sinn, eine neue Runde zu starten?
Start-ups zu unterstützen bedeutet, Innovationskraft für die Zeit nach der Corona-Krise zu erhalten und zu stärken, um Herausforderungen wie dem Klimawandel und der Ressourcenwende zu begegnen.