20.06.2013 • News

GEA strebt Trennung vom Segment GEA Heat Exchangers an

Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA Group fokussiert sich noch stärker auf seine führende Position als Systemanbieter für die Nahrungsmittelindustrie und andere technologisch anspruchsvolle Prozessindustrien. Das Segment GEA Heat Exchangers (HX) zählt GEA nicht mehr zum Kerngeschäft. GEA hat deshalb beschlossen, sich mittelfristig aus diesem Bereich zurückzuziehen und prüft dementsprechend sämtliche Optionen für eine Trennung von dem Segment HX.

Dies ist das Ergebnis einer umfassenden technologischen und strategischen Überprüfung des Portfolios, die GEA im vergangenen Jahr angestoßen hat. Ziel dieser Überprüfung war es, die Kerngeschäftsfelder mit dem größten Synergiepotenzial zu identifizieren. Sie sollen gezielt weiter entwickelt werden und die Basis für das künftige nachhaltige Wachstum der GEA Group sein.

"Der effiziente Einsatz unserer personellen und finanziellen Ressourcen ist eine wesentliche Voraussetzung für die weitere erfolgreiche Entwicklung der GEA. Wir müssen uns daher beim Ausbau unseres Geschäfts fokussieren", sagte Jürg Oleas, Vorsitzender des Vorstands der GEA Group. "Die intensive Überprüfung sämtlicher Business Units hat gezeigt, dass unsere Technologien für die Nahrungsmittelindustrie und deren Einsatz in alternativen Sektoren besonders großes Wachstumspotenzial besitzen. Die Märkte sind sehr stabil und werden von langfristigen globalen Megatrends getragen. Wir wollen daher den Beitrag der Nahrungsmittel-Technologien zum Konzernumsatz mittelfristig und nachhaltig auf circa 70 bis 75% steigern."

Das Segment HX ist sehr profitabel und hat eine starke Marktposition. Zwischen HX und den weiteren Business Units des GEA Group-Portfolios bestehen jedoch nur begrenzte Synergiepotenziale, da sich die Geschäftsprofile voneinander unterscheiden. Technologien und Kompetenzen können nur eingeschränkt konzernübergreifend genutzt werden. Daher ist GEA überzeugt, dass sich das HX-Geschäft in einer neuen Eigentümerstruktur noch besser entwickeln kann.

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