02.02.2010 • News

SGL Group pessimistischer

Die SGL Group blickt nach einem verhaltenen Geschäftsverlauf im 3. Quartal pessimistischer auf das Gesamtjahr. Trotz des zu Ende gehenden Lagerabbaus in der Stahlindustrie würden spätzyklische Branchen wie das Graphit-Geschäft erst jetzt von der Krise erfasst, sagte SGL-Chef ­Robert Koehler. Daher erwarte SGL im weiteren Geschäftsverlauf nur noch „in etwa" eine Entwicklung auf dem Niveau des ersten Halbjahres 2009. Zuvor war das Unternehmen von einem besseren 2. Halbjahr ausgegangen. Der Umsatz brach um 21,6 % auf 892,4 Mio. € ein. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 31,2 Mio. €, davon 8,0 Mio. € im 3. Quartal, übrig - nach 150,5 Mio. € in den neun Monaten des Vorjahres. „Das Geschäft läuft so, wie wir es seit Anfang des Jahres erwartet haben", sagte SGL-Vorstandschef Robert Koehler. In der Krise wolle SGL auf eine hohe Liquidität und eine niedrige Verschuldung achten. „Unser Geschäft mit Graphitelektroden für die Stahlindustrie wird besser, wird aber im nächsten Jahr im Durchschnitt nicht das ­Niveau vor der Krise, wie etwa in den Jahren 2006 bis 2008, erreichen." Mittelfristig, also für die Zeit nach 2010, ist Koehler angesichts von Wachstumschancen im Leichtbau, bei alternativen Energien und Lithium-Ionen-Batterien zuversichtlich. „Wir dürfen nur im jetzigen Umfeld für 2010 keine Wunder erwarten", so Köhler.

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